Monday 19. August 2019

Linzer Karmelitenorden nicht bedroht

Roberto Maria Pirastu OCD - KirchenZeitung Diözese Linz

Der Karmelitenorden in Österreich strebt eine Entflechtung seiner wirtschaftlichen Verknüpfungen mit der in Berlin ansässigen Avila Management & Consulting AG (Petruswerk) an. Dies schreibt die KirchenZeitung Diözese Linz in ihrer aktuellen Ausgabe.

Der neue Provinzial des Ordens, P. Roberto Pirastu, rechnet mit den Ergebnissen dieser bereits seit Monaten laufenden Neugestaltung noch im Juni. Der Orden war in Probleme bzw. in die Schlagzeilen gekommen, weil sich Banken mittels der Linzer Liegenschaften des Ordens über Pfandrechte abgesichert haben, sodass sie darauf zurückgreifen könnten. Finanzielle Außenstände der Avila-Gruppe sollen nun durch den Verkauf von deutschen Liegenschaften der Avila-Gruppe getilgt werden. So wird es zu keinem wirtschaftlichen Schaden für den Orden kommen.


P. Roberto Pirastu sieht keine Gefährdung des Linzer Klosters samt Kirche und dem Einkaufszentrum Atrium. Die Erlöse aus den Mieterträgen fließen in soziale weltweite Projekte des Ordens. Zudem werden Mittel vor allem durch die „Missionsstiftung“ erwirtschaftet, die weiter bestehen bleibt. So schöpfen die Karmeliten jährlich rund 200.000 Euro für soziale Anliegen weltweit. Für den Orden bestand eine ernste Situation, räumt P. Pirastu ein, „aber der Lösungsweg ist eingeschlagen“.  

 

Fellinger Matthäus, KirchenZeitung Diözese Linz (gec)

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