Ordenstag im Stift St. Florian
Die „geistliche Landschaft“ in Oberösterreich ist durchaus vielfältig: Über 700 Frauen und Männer leben und wirken in insgesamt 33 Gemeinschaften, verstreut über die Diözese Linz. Den Ordenstag als Tag der Begegnung gibt es seit 1983 – damals initiiert von Propst Wilhelm Neuwirth, dem Vorsitzende der Ordenskonferenz. Der erste diözesane Ordenstag fand mit gut 500 Teilnehmer:innen im St. Florian statt.
Derzeit ist Abt Reinhold Dessl vom Stift Wilhering der „Ordenskoordinator“ im Bereich der Diözese Linz. Er feierte die Messe in der Stiftsbasilika und sprach in seiner Predigt davon, dass die Ordensleute in besonderer Weise dazu berufen seien, zum Segen für andere zu werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür sei, aus der Verbundenheit mit Christus heraus selbst „fruchtbarer Boden für das Wort Gottes zu werden“.

Abt Reinhold Dessl mit Schwestern beim Stiftsrundgang © Stift St. Florian
Nach dem gemeinsamen Mittagessen standen verschiedene Themenrundgänge durch das Stift St. Florian zur Auswahl. So etwa konnte Interessantes über die Sakristeien mit ihren Schätzen oder die Tätigkeit des Baumeisters Jakob Prandtauer in St. Florian erfahren werden. Stiftsdechant Werner Grad führte eine große Gruppe durch die Räume der Klausur wie das Refektorium, den Speisesaal der Chorherren und die Hauskapelle. „Hausherr" Propst Klaus Sonnleitner zeigte das hauseigene Bruckner-Museum und ließ auch das Harmonium des Komponisten sowie die „Brucknerorgel“ in einem kleinen Konzert erklingen.

Propst Klaus Sonnleitner zeigte sein Können als Organist. © Stift St. Florian
Das Abendgebet unter der Leitung der Provinzoberin der Kreuzschwestern und 2. Vorsitzenden der Ordenskonferenz, Sr. Petra Car, setzte den Schlusspunkt nach einem reichhaltigen und Mut machenden Tag.







