Lange Nacht der Museen mit kirchlichen Schauplätzen
Bereits zum 26. Mal initiiert der ORF die „Lange Nacht der Museen": Die teilnehmenden Museen und Galerien öffnen von 18.00 bis 24.00 Uhr ihre Türen für kulturinteressierte Nachtschwärmer:innen. Neben abwechslungsreichen Ausstellungen werden viele spannende Events und Sonderveranstaltungen geboten. Besucher:innen können aus dem reichen Angebot ihre persönlichen Highlights wählen und alle teilnehmenden Häuser und Veranstaltungen mit nur einem Ticket besuchen. Neben kleinen, kuriosen und großen, renommierten Kulturinstitutionen nehmen heuer wieder viele neue Locations teil. In Oberösterreich warten 52 Locations darauf, von den Besucher:innen entdeckt zu werden – darunter auch drei kirchliche.
Stift St. Florian
Das Augustiner-Chorherrenstift St. Florian öffnet zur „Langen Nacht der Museen" ausgewählte Bereiche und lädt zu einem besonderen Abend voller Kunst, Geschichte und Atmosphäre ein. Die Führungen beginnen ab 18.00 Uhr. Im Zentrum des Programms stehen die barocke Stiftsbibliothek mit ihren rund 160.000 Werken, der prächtige Marmorsaal mit seinem monumentalen Deckenfresko, die Ära des Baumeisters Jakob Prandtauer (1708 - 1726) sowie die Darstellungen des hl. Augustinus im Stift St. Florian und deren Botschaft.

Das Stift St. Florian beteiligt sich wieder an der „Langen Nacht der Museen" © fotokerschi.at / Kerschbaummayr
Stift Lambach
Das Museum im Benediktinerstift Lambach eröffnet einen kompakten Einblick in die lange Klostergeschichte und die einzigartigen romanischen Fresken. Die Besucher:innen sind eingeladen, diese zu besichtigen und im Workshop selbst kreativ zu werden. Führungen erschließen die Prunkräume des Hauses.
Sternwarte Stift Kremsmünster
Seit 777 wird im Benediktinerstift Kremsmünster gelebt, gebetet und gearbeitet. Das beeindruckende Stiftensemble mit seiner historischen Sternwarte zählt zu den bedeutendsten Observatorien der Welt. Im Naturhistorischen Museum können historische Fernrohre, ein Sextant von Johannes Kepler und eine bedeutende Globensammlung bestaunt werden. Auch die seit 1762 kontinuierlich geführte Wetteraufzeichnung ist bis heute von großer Bedeutung für die Klimaforschung.







