Caritas-Schule: Am Ball mit einem Sozialbetreuungsberuf
Für den HAK-Maturanten stand nach seinem Zivildienst fest, dass er einen Beruf mit Sinn ergreifen möchte. „Damals habe ich erlebt, wie wichtig Unterstützung im Alltag sein kann und wie viel Freude es bereitet, anderen Menschen zu helfen. Besonders motiviert mich, dass man durch diese Arbeit sehr viel zurückbekommt – sei es in Form von Dankbarkeit, Vertrauen oder schönen Begegnungen“, erzählt Marco Weissengruber.
Seine Begeisterung für Fußball brachte er mit seinem zukünftigen Beruf zusammen. Als langjähriger Vereinsspieler und ehemaliger Nachwuchstrainer organisierte er ein inklusives Fußballspiel, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf dem Platz standen. Im Mittelpunkt standen dabei nicht sportliche Leistung oder Wettbewerb, sondern Gemeinschaft, gegenseitiger Respekt und die Freude an der Bewegung.
Im Zuge seines Projekts lernte Marco Weissengruber den Behindertensportverein kennen und gestaltete über mehrere Wochen Trainingseinheiten mit. Dabei wurde ihm deutlich, welche Bedeutung Sport für Menschen mit Behinderungen hat. „Der Verein ist weit mehr als ein Ort für sportliche Aktivitäten. Er bietet Gemeinschaft, soziale Kontakte und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Besonders beeindruckt haben mich die gegenseitige Unterstützung und die Begeisterung, mit der alle gemeinsam trainieren.“
Das inklusive Fußballspiel fand kürzlich als Vorspiel der Kampfmannschaft der Union St. Veit statt und brachte Menschen mit und ohne Behinderung auf selbstverständliche Weise zusammen. Für Marco Weissengruber war das Projekt eine prägende Erfahrung: „Es war schön zu erleben, wie Sport Menschen unabhängig von ihren persönlichen Voraussetzungen verbindet. Die gemeinsamen Trainings und das Fußballspiel haben mir gezeigt, wie wichtig Inklusion ist und dass bereits kleine Ideen viel Positives bewirken können.“

Fußball als Sport, der verbindet: Das zeigt das Engagement von Marco Weissengruber. © Caritas OÖ
Sozialbetreuungsberufe machen den Unterschied
Das Projekt zeigt beispielhaft, welche Kompetenzen die Ausbildung an den Caritas-Schulen für Sozialbetreuungsberufe vermittelt. Neben fachlichem Wissen erwerben die angehenden Sozialbetreuer:innen pädagogische, soziale und organisatorische Fähigkeiten sowie die Kompetenz, Projekte zu entwickeln und Menschen individuell zu begleiten.
Sozialbetreuungsberufe werden angesichts des demografischen Wandels und der steigenden gesellschaftlichen Herausforderungen immer wichtiger. Sie bieten nicht nur hervorragende Berufsperspektiven, sondern auch die Möglichkeit, das Leben anderer Menschen nachhaltig positiv zu beeinflussen.
Für Marco Weissengruber ist klar, dass sein Weg im Sozialbereich weitergeht: Im Oktober beginnt er das Studium Sozial-, Public- und Non-Profit-Management an der FH Oberösterreich. Bis dahin engagiert er sich weiterhin ehrenamtlich als Teil des Trainerteams des Behindertensportvereins.
Wer einen Beruf mit Sinn sucht und Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten möchte, findet an den Caritas-Schulen für Sozialbetreuungsberufe eine praxisnahe Ausbildung mit besten Zukunftsperspektiven: www.ausbildung-sozialberufe.at
Maria Knapp | Kommunikation Caritas OÖ







