Donnerstag 30. April 2026

Diözesane Bildungsstiftung übernimmt Management des geplanten Campus7

Eine der Hauptaufgaben der Stiftung für Bildung, Wissenschaft und Soziales, die im Jänner 2026 von Bischof Scheuer eingesetzt wurde, ist das Management des geplanten Campus7. Am 29. April 2026 überreichte der Bischof das Ernennungsdekret an den Vorsitzenden Andreas Kaltseis.

Bildung als Beitrag zu einer christlichen Glaubens- und Persönlichkeitsbildung gehört zu den wesentlichen strategischen Schwerpunkten der Diözese Linz. Die Bischöfliche Stiftung für Bildung, Wissenschaft und Soziales, kurz „Bildungsstiftung“, ist die zentrale Organisation zur Umsetzung der diözesanen Bildungsstrategie. Im Statut wird betont: „Bildung ist ein großes Gut für eine positive Entwicklung der Gesellschaft. Grundlage und Zielsetzung von Bildung spielen eine entscheidende Rolle, damit Menschen ihre Potenziale, Kompetenzen und Fertigkeiten gut entfalten und sich in Freiheit für eine gerechte Welt einsetzen können. Die diözesane Stiftung für Bildung, Wissenschaft und Soziales will dazu einen entscheidenden Beitrag leisten.“

 

Zu den Aufgaben der Bildungsstiftung gehört die Entwicklung einer einrichtungsübergreifenden bildungsstrategischen Schwerpunktsetzung. Gemeinsam mit den einzelnen diözesanen Bildungseinrichtungen stellt die Bildungsstiftung sicher, dass die entwickelten Zielvereinbarungen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten umgesetzt werden.

 

Zum Vorsitzenden der Bildungsstiftung wurde Andreas Kaltseis, Leiter des Bereichs Bildung & Kultur der Diözesanen Dienste, bestellt. Geschäftsführerin ist Karin Imlinger-Bauer, die bisherige Leiterin des Projekts Campus7. Der Stiftungsrat besteht aus 13 Personen: Neben dem Vorsitzenden gehören ihm auch Ökonom Reinhold Prinz, Bischofsvikar Johann Hintermaier, Birgit Feldbauer-Durstmüller (Theologin und Wirtschaftswissenschafterin, früher JKU) und Anna Mayer (Juristin Diözese Linz) an. Beratende Stimme im Stiftungsrat haben Geschäftsführerin Karin Imlinger-Bauer, die Rektoren der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz und der Katholischen Privat-Universität Johannes Reitinger und Michael Fuchs, der Direktor des Bischöflichen Schulamts Anton Birngruber, Martin Gruber als Vorstand der Caritas OÖ, P. Friedrich Bechina (Experte für kirchliche Bildungspolitik), Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander und Meinhard Lukas (Professor an der JKU).

 

Vorsitzender Andreas Kaltseis, Leiter des Bereichs Bildung & Kultur der Diözesanen Dienste, und Bischof Manfred Scheuer bei der Dekretüberreichung.

Vorsitzender Andreas Kaltseis, Leiter des Bereichs Bildung & Kultur der Diözesanen Dienste, und Bischof Manfred Scheuer bei der Überreichung des Ernennungsdekrets. © Diözese Linz / Johannes Kienberger

 

Bildungsstiftung als Klammer für den Campus7

 

Eine wesentliche Aufgabe der Bildungsstiftung besteht im Management des Campus7 für Bildung, Wissenschaft und Soziales, der ab 2027 auf dem Linzer Freinberg entsteht. Er vereint sieben Bildungseinrichtungen in einem modernen Wissenschafts- und Ausbildungscampus: die Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz (PHDL) – deren notwendige Sanierung gab den Anstoß für die Erweiterung des bestehenden Campus –, die Katholische Privat-Universität (KU) Linz, die Schulen für Sozialbetreuungsberufe (Schulen für Sozialbetreuungsberufe der Caritas, Altenbetreuungsschule des Landes OÖ), die Adalbert-Stifter-Praxisschulen, das Kolleg für Sozialpädagogik, das Konservatorium für Kirchenmusik und die Diözesanbibliothek Linz. Die Einrichtungen bleiben dabei selbstständige Einheiten und sind auch den Bund- und Landesvorgaben verpflichtet.

 

Der Vorsitzende der Bildungsstiftung Andreas Kaltseis zum Bildungs- und Zukunftsprojekt Campus7: „Der Campus7 für Bildung, Wissenschaft und Soziales soll ein Ort sein, an dem Bildung mit biblisch-christlichen Werten vermittelt wird. Und es sollen Menschen ausgebildet werden, die in Pfarren, Schulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und in der Forschung tätig sind. Eine Hauptaufgabe der Stiftung ist es, zusätzliche finanzielle Mittel für den Bau und die Instandhaltung des Campus zu gewinnen: durch Spenden, Sponsoring und Förderungen. Ein Benefit dabei ist die Möglichkeit der Spendenbegünstigung.“

 

Johann Hintermaier, Bischofsvikar für Bildung, Kunst und Kultur, ergänzt: „Der Campus7 ist ein Ort für Menschen, die besondere Talente und Fähigkeiten in sich tragen und diese zum Erblühen bringen wollen. Ich bin davon überzeugt, dass es sich lohnt, in Bildung und Forschung zu investieren. Wir als Diözese Linz verstehen den Campus7 als ‚Insel der Hoffnung‘ und als wichtigen Beitrag, um dem akuten Mangel an Pädagoginnen und Pädagogen sowie Fachkräften in sozialen und sozialpädagogischen Arbeitsfeldern entgegenzuwirken. Wir wollen einen Bildungsstandort schaffen, der weit über Oberösterreich hinauswirkt.“

 

„Etwa 2.000 Personen studieren derzeit am Campus – künftig werden es über 3.000 Schüler:innen und Studierende. Das zeigt, welchen gesellschaftlichen Beitrag unsere diözesanen Ausbildungs- und Forschungsstätten seit Langem leisten. In Zeiten des Wandels wollen wir Orientierung geben und Verantwortung übernehmen. Als Bildungsstiftung bilden wir die Klammer: Wir bündeln Interessen, koordinieren Anliegen und übernehmen den Campus-Betrieb“, betont Geschäftsführerin Karin Imlinger-Bauer.

 

Mehr zum Campus7 für Bildung, Wissenschaft und Soziales

 

Bischof Manfred Scheuer mit Mitgliedern des Stiftungsrates

Bischof Manfred Scheuer mit Mitgliedern des Stiftungsrates. V. l.: Ökonom Reinhold Prinz; Bildungsexperte P. Friedrich Bechina; Bischofsvikar Johann Hintermaier, Juristin Anna Mayer; Geschäftsführerin Karin Imlinger-Bauer; der Rektor der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz Johannes Reitinger; Bischof Manfred Scheuer; Martin Gruber als Vorstand der Caritas OÖ; Vorsitzender Andreas Kaltseis, Leiter Bereich Bildung & Kultur; Theologin und Wirtschaftswissenschafterin Birgit Feldbauer-Durstmüller und der Rektor der Katholischen Privat-Universität Linz Michael Fuchs.
Nicht auf dem Bild: LH-Stv.in und Bildungs-Landesrätin Christine Haberlander, JKU-Professor Meinhard Lukas und der Direktor des Bischöflichen Schulamts Anton Birngruber
© Diözese Linz / Johannes Kienberger

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