Marathongottesdienst: Laufen mit Gottes Segen
Unter dem Motto „Gott läuft mit!“ fand am Vorabend des 24. Linz Donau Marathons in der Linzer Ursulinenkirche ein besonderer Gottesdienst statt. Ca. 100 Läufer:innen, Fans, Organisierende und Interessierte sind gekommen, um gemeinsam zu feiern, innezuhalten, Kraft zu schöpfen und sich segnen zu lassen.

Zahlreiche Besucher:innen nahmen am Gottesdienst teil. / © Diözese Linz / Kienberger
Ausgehend von der Evangelienstelle von der Entdeckung des leeren Grabes (Joh 20,1-10), in der der Apostel Petrus und ein anderer Jünger auf die Worte von Maria Magdalena hin, frühmorgens schnell zum Grab Jesu liefen, fragte Michael Münzner, Priester und selbst passionierter Marathonläufer, in seiner Predigt, ob Tempo alles ist. Auch wenn beide Jünger zusammen losgelaufen seien, sei Petrus nicht als Erster zum Grab gekommen. Dennoch habe er dann als Erster begriffen, dass das leere Grab auf die Auferstehung Jesu hinweise. „Auf unser Leben übertragen, zeigt uns diese Evangelienstelle, dass es nicht immer nur darum geht, möglichst schnell zu sein. Ziele werden häufig nämlich erst dann erreicht, wenn man sich die nötige Zeit nimmt, etwas zu bedenken, eine Sache zu durchdenken, sie wirken zu lassen oder zu begreifen“, sagte Münzner. Es komme also auf das richtige Tempo an, wenn es gelte, im Leben Ziele zu erreichen und ans Ziel zu kommen.

Predigt von Michael Münzner / © Diözese Linz / Kienberger
Am Ende des Gottesdienstes gab es den Läufer:innensegen, den sich die Teilnehmer:innen auch persönlich zusprechen lassen konnten.
Die anschließende Agape bot Gelegenheit zur Begegnung, zum Austausch und zur Stärkung.
© Diözese Linz / Kienberger







