Fußwallfahrt nach Altötting
Bereits das dritte Mal fand die Fußwallfahrt von Frankenburg in den bayerischen Pilgerort Altötting statt. Schnell waren die verfügbaren Plätze wieder vergeben und so machten sich am Donnerstag, dem 9. April 2026, noch im Morgengrauen 85 Pilger:innen nach dem Pilgersegen in der Pfarrkirche auf den Weg. Beim „Bergleitner Taferl“ erwarteten die Pilger:innen bereits die Begleitbusse mit einem liebevoll hergerichteten Frühstück. Nach einer Andacht ging es gut gestärkt über Klafterreith nach Maria Schmolln, wo am Nachmittag die Hl. Messe gemeinsam gefeiert wurde. Zwei weitere Stunden trennten die Pilger:innen noch vom Etappenziel des ersten Tages, bevor sie müde im Helpfauerhof ankamen. Pünktlich ging es kurz vor acht Uhr weiter nach St. Georgen am Fillmannsbach, wo die Gruppe bei der neu gestalteten Wallfahrerrast eine Andacht hielt und sogar vom Altbürgermeister empfangen wurde, der für den Umbau verantwortlich zeichnete. Immer wieder setzte der Regen ein, was die Gruppe jedoch nicht aufhalten konnte. Ein besonderer Genuss war vor allem die musikalische Umrahmung bei den Andachten und Gebeten, ging doch auch eine stattliche Abordnung der Trachtenmusikkapelle Frankenburg mit ihren Instrumenten mit. Über die Antoniuskapelle im Weilhartsforst ging es dann zügig weiter zum Etappenziel des zweiten Tages: Burghausen. Freundlich wurde die Gruppe dort im Haus der Begegnung empfangen und nach der gemeinsamen Messe in der Hl. Geist Kirche stärkte man sich noch beim Abendessen und der gemütlichen Gemeinschaft. Zeitig um 6:00 Uhr Früh marschierten die Fußwallfahrer:innen dann am nächsten Tag in Stille auf die beeindruckende Burganlage hinauf. Sie ist mit 1051 Metern die längste Burganlage Europas und hat sogar einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Mitten im Wald, am Gashügel im Öttinger Forst, gab es dann, wie schon die Jahre zuvor, Weißwurst mit Weißbier, extra geliefert von einer nahegelegenen Metzgerei. Ein kleiner Höhepunkt, bevor sich die Pilgergruppe auf die letzten Kilometer nach Altötting aufmachte. Mit großer Freude und Applaus wurden die Pilger:innen am Dultplatz von der nun vollzähligen Trachtenmusikkapelle und vielen Gläubigen aus Frankenburg empfangen, die extra angereist waren. Gemeinsam ging es dann in einem Festzug um die Gnadenkapelle hinein in die Basilika St. Anna, wo der Festgottesdienst gefeiert wurde. Stolz und glücklich waren alle Teilnehmer:innen, haben es doch alle bis ans Ziel geschafft und die 81 Kilometer gemeinsam gemeistert. Ein großer Dank gilt vor allem unserem Pfarrvikar Christoph Buchinger sowie unserem Wallfahrtsleiter Hr. Norbert Huemer, der wie immer die Wallfahrt großartig organisiert und geplant hat. Ein Dank gilt auch den drei Busfahrern, die die Pilger:innen mit allem Nötigen versorgt und die zahlreichen Shuttlefahrten unternommen haben, unserem Sanitäter Hans Scheibl sowie allen Frauen, die Brot und Kuchen für die Labstellen bereitet haben.