Dienstag 14. Juli 2026

Katholische Aktion will Demokratie gestalten

Demokratie gestalten

Die KA OÖ ruft die Menschen im Bundesland dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Als Kompass für die Wahlentscheidung empfiehlt die KA die christliche Soziallehre und unterstreicht ihre Anliegen mittels Aufklebern und lackierten Fingernägeln. 

„Für uns Christinnen und Christen ist es nicht einerlei, wer regiert. Als Katholische Kirche fühlen wir uns nicht einer einzelnen Partei verpflichtet, sondern die Parteien selbst bestimmen mit ihren Programmen, wie nahe oder fern sie den Positionen der christlichen Soziallehre stehen“ betont Gabriele Hofer-Stelzhammer, Präsidentin der KA OÖ und meint weiter: „In Österreich gibt es eine freie Kirche in einer freien Gesellschaft. Damit das auch so bleibt, ist es sehr wichtig, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Machen Sie sich ein Bild von den wahlwerbenden Parteien, beurteilen Sie neben den Programmen auch die Körpersprache und das Auftreten von wahlwerbenden Gruppen.“


Als Kompass für die persönliche Wahlentscheidung empfiehlt die KA die christliche Soziallehre und schließt sich hier dem Aufruf der KABÖ für Demokratie und eine offene Gesellschaft an. Kriterien wie der Einsatz für soziale Gerechtigkeit, Option für die Armen, Verteidigung der Menschenrechte oder Schutz von Umwelt und Klima werden darin als wesentliche Parameter für die Wahlentscheidung benannt. Die KA lädt dazu ein, nicht im Geist von Angst und Ressentiments, sondern mit Mut, Vernunft und Zuversicht zu wählen. 


Zur Verbreitung ihres Aufrufes hat die KA OÖ Aufkleber „Demokratie gestalten – Deine Stimme zählt“ produziert. Diese können auf der Website der KA OÖ bestellt und verbreitet werden. Auf der Website wurde für den neuen Schwerpunkt „Demokratie gestalten“ ein eigener Bereich eingerichtet, der in den kommenden Wochen laufend mit aktuellen Beiträgen aus den Gliederungen ergänzt wird.


Eine weitere kreative Idee ist der Trend, sich einen Fingernagel zu lackieren. Mit dem Lackieren des Fingernagels eines kleinen Fingers in einer beliebigen Farbe symbolisieren besorgte Menschen ihre Bereitschaft, sich mit Politik auseinanderzusetzen und sich für eine demokratische Gesellschaft zu engagieren. Mit diesem kleinen Zeichen gelingt es im Alltag ganz leicht, mit Menschen im eigenen Umfeld über Demokratie ins Gespräch zu kommen.
Diese Idee hat auch Ferdinand Kaineder, Präsident der KA Österreichs bei der Kundgebung „Demokratie verteidigen“ am Linzer Hauptplatz aufgegriffen und meinte am Ende seiner Rede: „Mein kleiner Fingernagel bleibt in diesem Jahr bunt.“

 

 

(Manfred Hofmann | Katholische Aktion Oberösterreich)
 

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