Samstag 3. Oktober 2026

Kenia-Flutkatastrophe: Missio Österreich bittet um Spenden

Nach den starken Regenfällen in den vergangenen Wochen in Kenia steht das halbe Land unter Wasser. Missio Österreich bittet um Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe im Norden Kenias.

Seit März sind über 150 Menschen an den Folgen der starken Regenfälle und der darauffolgenden Überschwemmung in Ostafrika ums Leben gekommen. Nachdem gestern im Nordwesten Kenias ein Staudamm gebrochen ist, steigt die Zahl der Toten weiter. Zehntausend Menschen haben in den Flutmassen alles verloren. Die Ärmsten, die in der Hauptstadt Nairobi in Slums leben, trifft die Flutkatastrophe hart, weil ihre Behausungen oft in Senken liegen und nicht befestigt sind. „Nach fünfjähriger Dürre hat es so viel geregnet wie seit langem nicht mehr. Die Häuser hier in Lodwar werden von den Flutmassen weggespült. Die Menschen in der Turkana haben alles verloren. Die Lage ist katastrophal“, berichtet Missio-Mitarbeiterin Anne Fleck, die zurzeit Missio-Hilfsprojekte vor Ort in Kenia besucht. Einige Regionen sind nicht erreichbar, weil Brücken eingestürzt sind und man Straßen nicht passieren kann. Für die heftigen Regenfälle in Ostafrika ist auch das Wetterphänomen „El Niño“ mitverantwortlich, das die saisonalen Regenfälle verstärkt.

 

Missio-Mitarbeiterin Anne Fleck besucht die Betroffenen vor Ort in Kenia

Missio-Mitarbeiterin Anne Fleck besucht die Betroffenen vor Ort in Kenia
© Missio/ © Anne Fleck

 


Missio Österreich bittet dringend um Hilfe


Mit der örtlichen Caritas der Diözese Lodwar hilft Missio Österreich den betroffenen Menschen. „Die Flutopfer erhalten jetzt Nahrungsmittel und Reinigungstabletten, um das Trinkwasser zu säubern. Die kenianische Regierung und NGOs koordinieren sich, um die Nothilfe für die Menschen zu organisieren. In den entlegensten Gebieten sind aber nur die kirchlichen Mitarbeiter vor Ort“, sagt Missio-Mitarbeiterin Anne Fleck. Neben Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser erhalten die Menschen lebensnotwendige Medikamente. Damit die Caritas den Menschen weiterhin helfen kann, bittet Missio Österreich jetzt dringend um Spenden. „Wir müssen unseren Schwestern und Brüdern jetzt in Kenia helfen. Nach jahrelanger Dürre kommt jetzt die schreckliche Flutkatastrophe. Bitte helfen Sie schnell“, sagt Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner.

 


Bitte helfen Sie den Flutopfern in Kenia jetzt!


Missio – Päpstliche Missionswerke in Österreich
IBAN: AT96 6000 0000 0701 5500
BIC: BAWAATWW
Verwendungszweck: Kenia
 
Oder online unter www.missio.at
Spenden an Missio Österreich sind steuerlich absetzbar

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