Samstag 3. Oktober 2026

„ORF-Friedenslicht“ in Bethlehem entzündet

Friedenslichtkind Tobias Nußbaumer aus Kirchham hat das leuchtende Weihnachtssymbol übernommen. Das Friedenslicht aus Betlehem soll ganz besonders heuer Menschen miteinander verbinden.

Trotz coronabedingter Auflagen konnte das „ORF-Friedenslicht aus Bethlehem“ zum 35-jährigen Jubiläum von der neunjährigen Rianna Danho aus Bethlehem in der Geburtsgrotte Jesu entzündet werden. Nach dem Transport durch Austrian Airlines nach Österreich hat
Friedenslichtkind Tobias Nußbaumer aus Kirchham das leuchtende Weihnachtssymbol
übernommen.

 

Die neunjährige Rianna aus Bethlehem entzündet in der Geburtsgrotte Jesu das „ORF-Friedenslicht“.

Die neunjährige Rianna aus Bethlehem entzündet in der Geburtsgrotte Jesu das
„ORF-Friedenslicht“. © ORF OÖ.


Der ORF Oberösterreich hat heuer als Dank für den Einsatz nach den schweren Hagelunwettern die oberösterreichischen Feuerwehren eingeladen, ein Friedenslichtkind zu nominieren. Der 11-jährige Tobias Nußbaumer aus Kirchham wurde ausgewählt, weil er ein besonders engagierter Jungfeuerwehrmann ist und sich in der Schule und bei der Feuerwehr um ein gutes Miteinander bemüht.


Der Schüler besucht die 2. Klasse der NMS Vorchdorf und hat auch schon mitgeholfen, das
„ORF-Friedenslicht aus Bethlehem“ in seinem Heimatort zu verteilen: „Ich kenne den Brauch
von klein auf und bin sehr stolz, stellvertretend für alle Feuerwehrleute im Land heuer das
Friedenslichtkind zu sein.“

 

Nach der Entzündung des leuchtenden Weihnachtssymbols in der Geburtsgrotte Jesu durch Rianna Danho aus Bethlehem hat Kameramann Walid Kamar, dessen Familie die Aktion von Beginn an begleitet, das „ORF-Friedenslicht“ von Bethlehem nach Tel Aviv gebracht und es dort an den Sicherheitsbeauftragten der Austrian Airlines Wolfgang Kerndler übergeben, der es in einer Speziallampe nach Österreich transportiert hat. Am Flughafen Wien-Schwechat hat Friedenslichtkind Tobias Nußbaumer die Laterne übernommen und ins ORF-Landesstudio Oberösterreich nach Linz gebracht, von wo es seine Reise zu Millionen Menschen in aller Welt antreten wird.

 

 

(V.l.) Sabina Korntner / Projektleitung „ORF-Friedenslicht“, Friedenslichtkind Tobias Nußbaumer, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer

Empfang des „ORF-Friedenslicht aus Bethlehem“ vor dem ORF-Landesstudio Oberösterreich
(V.l.) Sabina Korntner / Projektleitung „ORF-Friedenslicht“, Friedenslichtkind Tobias
Nußbaumer, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer © Land OÖ.

 

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, der Schirmherr der Aktion, betont: „Das ‚ORF-Friedenslicht aus Bethlehem‘ leuchtet bereits seit 35 Jahren. Der traditionelle weihnachtliche Brauch soll heuer – gerade angesichts der herausfordernden Corona-Krise – vor allem für Zusammenhalt, Solidarität und für Hoffnung stehen.“

 

So wie in den Vorjahren wird das Friedenslicht in vielen Pfarren, Kirchen und Kapellen zur Abholung bereit stehen. Auch ÖBB, Feuerwehren, Rotes Kreuz, Samariterbund, Pfadfinder sowie private Organisationen unterstützen die Verbreitung dieses Weihnachtsbrauches, der seit mittlerweile 35 Jahren gepflegt wird. Für Millionen von Menschen ist das Friedenslicht zu einem fixen Bestandteil des Heiligen Abends geworden – erinnert es doch an die Botschaft vom Weihnachtsfrieden. 

 

Friedenslicht im Fernsehen

 

Am Mittwoch, 24. November 2021 wird das „ORF-Friedenslicht aus Bethlehem“ in die ORF-Sendung „Die Gala für Licht ins Dunkel“ um 20.15 Uhr in ORF 2 gebracht. Und am Samstag, 27. November 2021 steht es im Mittelpunkt der Eurovisionssendung „Das Adventsfest der 100.000 Lichter“ mit Florian Silbereisen.

 

 

(Quelle: ORF Oberösterreich)

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