Freitag 6. Februar 2026

Die richtigen Antworten darauf finden

Kardinal Christoph Schönborn.

Tief betroffen vom Terror zeigen sich die Spitzenvertreter der Kirchen Österreichs: Kardinal Schönborn, Metropolit Arsenios und Bischof Bünker rufen zum Zusammenhalt auf - die Gewalt dürfe nicht das letzte Wort haben.

Sein Mitgefühl gelte den Getöteten, den Verwundeten und deren Familien, so Kardinal Christoph Schönborn in einer ersten Stellungnahme. Der Wiener Erzbischof, der als Student in Paris gelebt hat: "Ich bete für sie und für alle Menschen dieser Stadt, die mir so ans Herz gewachsen ist. Ich bitte alle Menschen guten Willens, gleich welcher Religion sie angehören, in dieses Gebet einzustimmen - um Trost inmitten des Terrors und um Kraft inmitten großer Verunsicherung." Nun brauche es ebenso Besonnenheit wie Entschlossenheit, um in dieser Bewährungsprobe der europäischen Wertegemeinschaft die richtigen Antworten auf das "abgrundtief Böse" zu finden, das sich in den Anschlägen manifestiert.

 

Arsenios: Terror fordert Islam heraus

 

Tief betroffen hat sich auch der griechisch-orthodoxe Metropolit Arsenios (Kardamakis) gezeigt. Sein Gebet sei bei den Getöteten, den Verwundeten und deren Familien. Der Metropolit verurteilte die Anschläge auf das Schärfste und appellierte an die politisch wie religiös Verantwortlichen, alles zu unternehmen, um dem Terror Einhalt zu gebieten. Wenn jemand im Namen Gottes tötet, habe dies nichts mit Religion zu tun. Der islamistische Terror sei vor allem auch eine Herausforderung für den Islam und die muslimischen Länder, die sich davon entschieden distanzieren müssten. Der Islam müsse zeigen, dass er eine friedliche Religion sei, dem die friedliche Koexistenz mit allen Menschen ein Anliegen sei, forderte der Metropolit.

 

Bünker: Warnung vor Spaltung Europas

 

Erschüttert hat auch der evangelische Bischof Michael Bünker zu den Terroranschlägen Stellung genommen. "Wir dürfen der Gewalt nicht das letzte Wort lassen", so sein Appell an Politik, Kirchen, Religionennund die gesamte Zivilgesellschaft. Gerade angesichts solch furchtbarer Taten gelte es, "zusammenzustehen" und entschlossen gegen die Ursachen des Terrors vorzugehen. Der Bischof nahm dabei auch die Teilnehmer der Syrien-Konferenz in Wien in die Pflicht. Der Bischof warnte vor einer Spaltung Europas. Das dürfe nicht passieren, damit würde man den Drahtziehern der Anschläge nur noch in die Hände spielen. Sein Mitgefühl gelte des Opfern und deren Familien, so der lutherische Bischof.

 

Quellenangabe:

kathpress: Österreichs Kirchenspitzen rufen zu Zusammenhalt auf. URL: http://www.kathpress.at/goto/meldung/1318730/oesterreichs-kirchenspitzen-rufen-zu-zusammenhalt-auf [Stand: 11/2015]

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