Musik: Brücken zwischen Religionen
"Shalom-Music between friends" ("Friedens-Musik zwischen Freunden") lautete das Motto. "Musik erlaubt die Begegnung der menschlichen Seite der Herzen und hilft dabei, alles andere zu vergessen", so der Benediktiner in seiner Rede. "Es heißt hier doch Musik unter Freunden, und wir sind zu Freunden geworden".
Ökumene wird spür- und hörbar
Mit Notker Wolf (Querflöte) musizierten der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker (Schlagzeug), Bischofskonferenz-Generalsekretär Peter Schipka (Klavier), Sektionschef Gerhard Steger (Gitarre) und Oberrabbiner Chaim Eisenberg (Gesang). Man wolle der Welt zeigen, dass es trotz verschiedenen Glaubens und verschiedener Auffassungen nicht darum gehe, diese einzubügeln, "sondern einfach zu sagen: Ich respektiere dich. Und am Schönsten zeigt es sich dann, wenn wir miteinander Musik machen", so der Ordensmann.
Shalom - Friede
Dies war bereits das dritte "Shalom"-Konzert: ein gelungener Dialog der Religionen!
Inspiration ist überall
Notker Wolf ist als Abtprimas Repräsentant von 23.000 Orndesfrauen und -männern, die nach der Regel des Heiligen Benedikts leben. Für Wolf ist eine der wichtigsten Verdienste des heiligen Benedikts, "die Frohe Botschaft Jesu Christi als Maßstab für gelingendes Leben in Gemeinschaft zu erschließen", wobei sich davon nicht nur Ordensleute, sondern auch Pfarren, kirchliche Gemeinschaften und Familien inspirieren lassen könnten. Sicherheits-, Gesundheits- und Perfektionswahn würden hingegen der Gemeinschaft im Weg stehen und zudem auch krank machen.
Und so schafft Wolf spielend - im wahresten Sinne des Wortes - den Spagat zwischen klassischer Musik und Klosterleben auf der einen und Hardrock und Bühnenpräsenz auf der anderen Seite und beGEISTert bei Predigten in der Kirche ebenso wie bei Konzerten auf Festivalwiesen.
Quellenangabe:
Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at)
(iu)



