Memento Mori: Kunst in der Fastenzeit in der Linzer Ursulinenkirche
Unter dem Leitthema „Memento Mori“ („Gedenke des Todes“) werden seit mittlerweile 35 Jahren Künstler:innen mit bestehenden Werken bzw. ortsspezifischen Interventionen während der Fastenzeit in die Linzer Ursulinenkirche eingeladen. Von Aschermittwoch bis Karfreitag 2026 sind Arbeiten von Heribert Friedl, Magdalena Berger und Maria Nalbantova zu sehen bzw. zu hören. Die Soundinstallation im Kirchenraum und die skulpturalen Arbeiten in der Krypta schaffen für die Besucher:innen der Ursulinenkirche in der Fastenzeit Momente der Reflexion über Tod und Vergänglichkeit. Es sind poetische Interventionen im Raum, die auf unterschiedliche Weise Geschichten erzählen und zu bewusster Wahrnehmung und Aufmerksamkeit einladen.
Heribert Friedl, Lehrender an der Universität für angewandte Kunst in Wien, hat über mehrere Jahrzehnte mit seinen „nonvisual objects“ ein facettenreiches Werk entwickelt. Die Soundinstallation im Kirchenraum unterbricht sechsmal am Tag die Stille und eröffnet mit vertrauten Motiven wie dem Ticken einer Uhr oder dem „Atmen“ eines Blasebalgs eine neue Sinneserfahrung im barocken Kirchenraum.
http://www.nonvisualobjects.com/
Maria Nalbantova und Magdalena Berger, Masterstudierende der Studienrichtung Plastische Konzeptionen / Keramik der Linzer Kunstuniversität, greifen mit ihren skulpturalen Interventionen vertraute Objekte auf und transferieren sie zu neuen Sinnbildern. In der Interaktion mit dem Raum und im Spannungsfeld von Stillstand, fortwährender Bewegung, alltäglichen Handlungen und Ritualen, schaffen sie neue Assoziationen zu Tod und Vergänglichkeit.
https://marianalbantova.com/
https://www.magdalena-berger.at/
Die Ausstellung wird am Aschermittwoch, 18. Februar 2026 nach der Aschermittwochsliturgie, die um 19.00 Uhr beginnt, eröffnet; die Einführung erfolgt durch die Kuratorin Martina Gelsinger vom Fachbereich Kunst der Diözese Linz.
Die Ursulinenkirche (Landstraße 31, 4020 Linz) ist bis zur Eingangsbalustrade täglich von 8.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.
Die Klanginstallation im Kirchenraum dauert rund 15 Minuten und wird täglich um 9.00, 11.00, 13.00, 15.00, 17.00 und 19.00 Uhr zu hören sein.
Öffnungszeiten der Krypta und des Kirchenraumes:
Do. und Fr., 16.00 – 18.00 Uhr, jeweils um 17.00 Uhr Kunstauskunft
Bei einem Rundgang für Medienvertreter:innen am 16. Februar 2026 wurde die diesjährige Ausstellung vorab von Kuratorin Martina Gelsinger und dem Rektor der Ursulinenkirche Markus Schlagnitweit präsentiert, der die erkrankte Verantwortliche für die Linzer Ursulinenkirche Angelika Stummer vertrat.
Statement von Kuratorin Martina Gelsinger
Kunsthistorikerin und Referentin für Kunst und Kultur der Diözese Linz
„Die Verbindung von Kunst und Kirche hat eine Tradition, die über Jahrhunderte bis in die Gegenwart reicht: In der Diözese Linz gibt zeitgenössische Kunst wichtige Impulse und setzt ein starkes Lebenszeichen. Die Reihe ‚Memento Mori – Kunst in der Fastenzeit‘ zeichnet sich durch ihre Kontinuität und hohe künstlerische Qualität der Werke aus. Mir ist es in meiner langjährigen Tätigkeit als Kuratorin dieser Reihe ein besonderes Anliegen, sowohl mit bereits arrivierten Künstlern wie Heribert Friedl als auch mit Künstler:innen einer jüngeren Generation, wie Maria Nalbantova und Magdalena Berger, die als Master-Studierende an der Linzer Kunstuniversität bereits ein beeindruckendes Werk aufweisen, zusammenzuarbeiten.
Kunst hat in der Kirche über Jahrhunderte existenzielle Fragen und menschliche Emotionen wie Schmerz, Trauer, Verlust, Erinnerung und Endlichkeit thematisiert. Der Kirchenraum der Ursulinenkirche als barockes Gesamtkunstwerk und die beiden Räume der Krypta, der ehemalige Aufbahrungsraum und der Bestattungsort der Ursulinen mit den Nischengräbern, gehen mit den künstlerischen Arbeiten einen Dialog ein, der über akustische und visuelle Interventionen in einem zeitlichen Bogen über die Jahrhunderte neue Ebenen der Wahrnehmung und Erfahrung eröffnet.“
Statement von Angelika Stummer
Verantwortliche Ursulinenkirche | Citypastoral |Tourismuspastoral
„Die Ursulinenkirche Linz ist seit vielen Jahren als Kunst- und Kulturkirche in der Linzer Innenstadt präsent. Musik und Bildende Kunst stehen dabei im Zentrum. Wichtig ist dabei der Dialog mit zeitgenössischen Werken und Themen, die Menschen auch existentiell berühren. Künstlerinnen und Künstler treten durch ihre Arbeiten in Dialog mit einem Raum, der regelmäßig liturgisch genutzt wird und auch ein architektonischer, historischer und spiritueller Erlebnisraum ist. Als Citypastoralkirche legt die Ursulinenkirche den Schwerpunkt auf unterschiedliche Begegnungsformen in der Innenstadt. Da der Kirchenraum direkt an der Landstraße liegt, ist die Frequenz der Besucher:innen hoch. Viele Menschen kommen täglich in diese Kirche – sei es, um eine Kerze anzuzünden oder im Kirchenraum Ruhe zu finden. Das Zusammenspiel von zeitgenössischer Kunst und barockem Kirchenraum bei wiederkehrenden temporären Kunstprojekten in der Ursulinenkirche wie ‚Memento Mori‘ ist von hoher ästhetischer und dialogischer Qualität. Das prägt den Kirchenraum und bereichert die Besucher:innen. Der Kirchenraum ist dabei nicht nur Präsentationsraum, sondern wird zum Begegnungs- und Resonanzraum für und mit moderner Kunst. Ich bedanke mich ganz besonders bei Martina Gelsinger, der Kuratorin der Reihe ‚Memento Mori‘, und der Kunstuniversität Linz mit ihren Studierenden, dass dieser Dialog in diesem Jahr zur Fastenzeit wieder möglich ist und umgesetzt werden kann.“
Statement von Brigitte Hütter, Rektorin der Kunstuniversität Linz
„Die Kunstuniversität Linz freut sich sehr, dass die Studierenden Maria Nalbantova und Magdalena Berger ihre skulpturalen Arbeiten in der Ursulinenkirche ausstellen können. Die Präsentation in diesem besonderen Raum zeigt ihre Werke in einem einzigartigen Kontext und macht sie einer breiten Öffentlichkeit, insbesondere den Linzer:innen, zugänglich. Ein herzliches Dankeschön von unserer Seite an die Diözese Linz, mit der wir im Rahmen der Reihe ,Memento Mori‘ sehr gerne kooperieren.“
Die Künstler:innen und ihre Werke im Detail
Magdalena Berger
Untitled (loop)
Motor, Metallkonstruktion, Textilobjekt
Krypta
2026
Im ehemaligen Aufbahrungsraum der Krypta der Ursulinenkirche sind fünf Motoren an der Wand montiert. An diesen sind weiße Stofftaschentücher aus Leinen befestigt, die sich im Kreis drehen und dabei kontinuierlich über die Wand streichen. Jedes einzelne Stofftaschentuch ist mit einem Wort bestickt: distance, love, closeness, touch, yours
Die Taschentücher streifen über die Wände. Die Berührung tastet den Raum immerfort in einem ruhigen Rhythmus ab. Die Rotation folgt einem endlosen Loop, in dem Anfang und Ende sich berühren. Aus der stetigen Drehung entsteht ein Rhythmus, der den Raum in eine zeitliche Spur einschreibt. So bleibt eine mechanische Präsenz zurück, in der Bewegung, Technik und Wahrnehmung ineinandergreifen und den Raum in einen stillen, fortlaufenden Dialog versetzen.
Das Leinen-Taschentuch als intimes Objekt berührt im alltäglichen Gebrauch die Haut und nimmt Tränen und Schweiß auf. Hier treten sie in Kontakt mit der Mauer, der rund 270 Jahren alten Krypta.
Die Motoren erzeugen ein gleichmäßiges Geräusch. Die Stofftaschentücher erzeugen ein weiches, fast flüsterndes Rauschen, wenn sie über die Wände streichen. Der hörbare Sound ist ein Zeichen von Reibung, Tuch und Wand verändert sich langsam und sanft im Laufe der Zeit.
Die Rauminstallation thematisiert auf metaphorische Weise Trauer, Trost und Erinnerung. Die fortlaufende Bewegung kann als Metapher für die Zeit, die einem Prozess der Veränderung oder des Abschieds innewohnt und der auch eine „heilende“ Wirkung zugeschrieben wird, verstanden werden. Die Taschentücher und die darauf gestickten Begriffe stehen für Intimität, Nähe und Beziehung im Verhältnis von Körper und Raum, dem Menschen und seinem Umfeld.
Magdalena Berger studiert im Master Plastische Konzeptionen / Keramik an der Kunstuniversität Linz. In Bergers Installationen werden Motoren, Sound, Video, Latex und Rotwein zu Elementen, die Räume nicht nur visuell besetzen, sondern auch über Geruch und akustische Intensität erfahrbar machen. Im Zentrum steht die Frage, wie Materialien und räumliche Strukturen Körperlichkeit und Identität sichtbar machen.
Installationen, Soundarbeiten, Fotografien und Objekte von Magdalena Berger waren unter anderem im Salon „Rosa Beige“ der Galerie FÜNFZIGZWANZIG Salzburg, im Salzburg Museum, auf der Parallel Vienna, im Lentos Kunstmuseum Linz, beim Foto Wien-Festival im IFK Wien und im periscope Salzburg zu sehen. Werke sind in den Sammlungen des Landes Salzburg und des Landes OÖ vertreten.
Maria Nalbantova
Disposable Care
Installation
Porzellan, Metallrohre
Krypta
2025
An der Stirnwand der Krypta hängen vier skulpturale Objekte, am Boden neben den Stützen, die das Gewölbe tragen, befinden sich zwei weitere. Die Werke der Reihe „Disposable Care“ sind skulpturale Objekte aus Porzellan. Sie haben die Form weißer Handtücher. Ihre scheinbare Weichheit ist verfestigt und bewahrt die subtile Spur eines Körpers. Sie offenbaren eine Spannung zwischen Gebrauch und Reinheit, Intimität und Anonymität. Indem sie einen flüchtigen Moment der Berührung fixieren, machen die Arbeiten sichtbar, was sonst übersehen wird: den fragilen, oft unsichtbaren Akt der Fürsorge, der in Vertrauen und Unterstützung eingebettet ist.
Im zeitgenössischen Kontext ist das weiße Handtuch zu einem Symbol für Komfort und Gastfreundschaft geworden, für Räume, in denen Erneuerung mühelos und kontinuierlich erscheint. Das weiße Handtuch verkörpert Sauberkeit, Sicherheit und Verlässlichkeit, verweist jedoch zugleich auf die unsichtbaren Systeme der Instandhaltung und Aufmerksamkeit, die dieses Gefühl erst möglich machen. Aus Porzellan gefertigt, halten sie einen Moment des Übergangs fest – eine Spur eines Körpers, erstarrte Weichheit.
Maria Nalbantova zu ihrer künstlerischen Arbeit: „Ich fühle mich zu den kleinen Gesten hingezogen, die unseren Alltag strukturieren, Gesten, die so vertraut sind, dass sie oft unbemerkt bleiben. Besonders interessieren mich jene Momente, in denen Fürsorge präsent ist, aber nicht sichtbar anerkannt wird, in denen Vertrauen in routinemäßige Handlungen eingebettet und von unsichtbarer Arbeit getragen wird.
Eines der verbreitetsten täglichen Rituale weltweit ist das Waschen der Hände und des Körpers, gefolgt vom einfachen Akt des Abtrocknens mit einem Handtuch. Unter dieser gewöhnlichen Geste liegt eine Struktur der Fürsorge, Fürsorge für sich selbst und Fürsorge, die von anderen geleistet wird. Es ist eine Geste, die auf Vertrauen beruht, doch die Arbeit, die sie ermöglicht, bleibt oft unsichtbar.“
In „Disposable Care“ nehmen skulpturale Objekte aus Porzellan die Form weißer Handtücher in einem eingefrorenen Zustand an. Ihre scheinbare Weichheit ist verfestigt und bewahrt die subtile Spur eines Körpers. Sie offenbaren eine Spannung zwischen Gebrauch und Reinheit, Intimität und Anonymität. Indem sie einen flüchtigen Moment der Berührung fixieren, machen die Arbeiten sichtbar, was sonst übersehen wird: den fragilen, oft unsichtbaren Akt der Fürsorge, der in Vertrauen und Unterstützung eingebettet ist.
Maria Nalbantova wurde 1990 in Sofia, Bulgarien, geboren und beschäftigt sich als bildende Künstlerin mit Skulptur, DIY-Biomaterialien, Video und Zeichnung und absolviert derzeit einen Masterstudiengang in Plastische Konzeptionen / Keramik an der Kunstuniversität Linz. Sie schafft Mixed-Media-Installationen, oft im Dialog mit bestimmten Orten, und setzt sich dabei mit deren historischen, soziopolitischen und ökologischen Dimensionen auseinander. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Begriffe Koexistenz, Fürsorge und Verantwortung.
Ihre Werke sind Teil der Sammlungen der Sammlung zeitgenössischer Kunst des Europäischen Parlaments, der China International Culture Association und der Sofia City Art Gallery in Bulgarien.
Maria Nalbantova, die in Sofia bereits ein Studium an der dortigen Kunstakademie absolviert hat, wird gemeinsam mit drei weiteren Künstlerinnen den bulgarischen Pavillon auf der Biennale Venedig 2026 bespielen.
Heribert Friedl
Es wird sein Nachleuchten sein, das alles überstrahlen wird
Soundinstallation im Kirchenraum
2021 / 2026
Dauer: 15 min
Der barocke Kirchenraum entführt die Besucherinnen und Besucher in eine andere Zeit. Die Fülle und Pracht der Ausstattung sollten den Menschen damals einen Vorgeschmack auf das Paradies als Zustand himmlischer Freuden und ewiger Sorglosigkeit vermitteln. Heribert Friedl fügt diesem barocken Gesamtkunstwerk jedoch keine zusätzlichen visuellen Elemente hinzu. Vielmehr nutzt er die spezifische Atmosphäre dieses Raumes, um eine neue Sinneserfahrung zu erzeugen: eine Klanginstallation, die sechsmal am Tag um 9.00, 11.00, 13.00, 15.00, 17.00 und 19.00 Uhr für rund 15 Minuten die Stille unterbricht. Die Klanginstallation besteht formal aus wenigen Elementen: dem Ticken einer Uhr, einem sich immer wieder verändernden Orgelton, den Flageolett-Tönen einer Gitarre und dem „Atmen“ eines Blasebalgs.
Mit dem Ticken der Uhr und den Orgelklängen knüpft Heribert Friedl an vertraute Hörerfahrungen und Metaphern zur Begrenztheit von Zeit und menschlicher Existenz an. Er versteht die Uhr aber auch als Symbol der Unendlichkeit in Anlehnung an den immerfort weitergehenden Lebensrhythmus. Die Klänge in unterschiedlichen Frequenzbereichen überlagern sich und scheinen Ort und Zeit entzogen zu sein.
Was bleibt, ist die Erinnerung, das Nachleuchten, der Nachhall über die Zeit hinaus. Raum und Klang verschmelzen zu einer Einheit.
In memoriam Altbischof Maximilian Aichern
Heribert Friedl sagt dazu: „Obwohl diese Arbeit in einer persönlichen existentiellen Krise fußt, schafft es die Klanginstallation, den Schritt aus dem Persönlichen heraus zu machen. Tod, Vergänglichkeit und Verlust sind allgegenwärtig und daher immer aktuelle Themen – nicht nur für einen Künstler, sondern für jeden Einzelnen. Zu Weihnachten habe ich noch eine Karte mit persönlichen Glückwünschen von Altbischof Maximilian Aichern bekommen. Am Freitag, 6. Februar 2026 habe ich mich von ihm in der Turmkapelle des Mariendoms verabschiedet. Das war einerseits ein sehr trauriger, andererseits aber auch ein sehr heller, berührender und schöner Moment. Der Tod ist nicht das Ende! Die Klanginstallation mit dem Titel ‚Es wird sein Nachleuchten sein, das alles überstrahlen wird‘ wird somit wieder zu einem aktuellen Thema. Er verweist in diesem Moment auf einen Menschen, der ganz stark ‚nachleuchten‘ wird.“
Heribert Friedl wurde 1969 in Feldbach (Steiermark) geboren und lebt in Wien. Er studierte Bildhauerei an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und dort seit 2021 Dozent – er lehrt am Institut für Bildende und Mediale Kunst an der Abteilung für Ortsbezogene Kunst. Seine Werke werden seit 1994 in nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt, wie u. a. im Museum Folkwang in Essen (D), Kunstverein Arnsberg (D), Fundação Calouste Gulbenkian in Lissabon (PT), Kunsthalle Kiel (D), Stadtgalerie Saarbrücken (D), Neue Galerie Graz, Forum Stadtpark, Kunsthalle Exnergasse in Wien und Salzburger Kunstverein. Bekannt wurde Heribert Friedl vor rund 20 Jahren durch seine Arbeiten mit Duftstoffen und deren Wirkung. Als „nonvisual objects“ bezeichnet er seine Installationen in visuell vermeintlich leeren Räumen, die er mit Gerüchen verbindet.
Die Komposition war bereits 2021 in der Ursulinenkirche zu hören. Aktuell ist die Bilder-Serie
„15 Aufenthalte“ von Heribert Friedl im Festsaal und der Kapelle des Linzer Bischofshofes zu sehen.
www.nonvisualobjects.com
Termine
Mittwoch, 18. Februar 2026, 19.00 Uhr | Ursulinenkirche
Aschermittwoch mit Kunst: Memento Mori
Aschermittwoch-Liturgie, danach Eröffnung der Ausstellung
Einführung zu den künstlerischen Arbeiten: Kuratorin Martina Gelsinger
Mittwoch, 25. März 2026, 18.00 Uhr | Ursulinenkirche
Kunstgespräch mit Kuratorin Martina Gelsinger und den Künstler:innen
Keine Anmeldung erforderlich
Karfreitag, 3. April 2026, 15.00 Uhr | Ursulinenkirche
Concert spirituel
Alessandro Scarlatti (1660 – 1725)
„Concerto grosso“ Nr.1 in f-Moll für Streichquartett und Cembalo
„Stabat Mater“ für Sopran, Alt, Violinen und Continuo
Mit Fiona Mantovan (Alt), Enamore Quartett, Yoko Takahashi (Cembalo)
Leitung: Christian Schmidbauer
Ursulinenkirche Linz
Landstraße 31, 4020 Linz
Die barocke Ursulinenkirche, zwischen 1736 und 1772 errichtet, war bis 1968 Klosterkirche der Ursulinen. Seit der Restaurierung 1985 dient sie als Kunst-, Konzert- und als Gemeindekirche für das Forum St. Severin/Katholischer Akademikerverband und ist heute auch zentraler Standort der Citypastoral der Diözese Linz.
Temporäre Kunstprojekte in der Ursulinenkirche
Memento Mori
Während der Fastenzeit finden sich Kunstinstallationen in der Krypta der Kirche und seit 2022 auch im Kirchenraum. Im Zentrum der künstlerischen Arbeiten steht die Auseinandersetzung mit Werden und Vergehen, Tod und Leben.
Kuratiert wird die Reihe von Martina Gelsinger. Das Projekt ist eine Kooperation von Forum St. Severin (Auftraggeberin), Ursulinenkirche und dem Fachbereich Kunst der Diözese Linz, immer wieder auch mit Kooperationspartner:innen wie in den vergangenen Jahren mit der Kunstuniversität Linz und der Akademie der bildenden Künste Wien.
Künstler:innen zeigen in der Krypta bereits vorhandene Arbeiten zum Thema oder setzen sich direkt mit dem Raum der Krypta bzw. dem Kirchenraum auseinander und konzipieren Arbeiten speziell für diese besonderen Orte.
Sommer in der Ursulinenkirche
Neben der Sommer-Konzertreihe – an jedem Montag während der Sommerferien – findet im August eine Öffnung und Bespielung des Kirchenraumes für Linzbesucher:innen und Tourist:innen statt. Auch in dieser Zeit sind abwechselnd mit interaktiven Stationen in der Kirche zum Thema Sommer, Ferien, Freizeit immer wieder Kunstinstallationen im Kirchenraum präsent.
Claiming Limbo – Zwischen Balken und über Gewölben:
Die Ursulinen-Dachböden werden wieder zum Kunstort
Eröffnung: 17.3 2026 / 17.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 18.3 – 22.3. 2026, Öffnungszeiten: 14.00 – 18.00 Uhr
Ein Projekt der Studienrichtung Plastische Konzeptionen / Keramik der Kunstuniversität Linz unter der Leitung von Frank Louis in Kooperation mit der Ursulinenkirche Linz
https://www.dioezese-linz.at/ursulinenkirche
Presseunterlagen zum Download
Pressemitteilung zum Download (doc/pdf)
Honorarfreie Fotos von Kunstwerken und Künstler:innen zum Download
(Credit siehe jeweiliges Foto)


