Valentinstag: „Liebe ist … ein Liebeslied für dich!“
Der Valentinstag ist für viele ein besonderes Datum. Speziell Paare sind am 14. Februar kreativ und überlegen, wie sie sich gegenseitig eine kleine Aufmerksamkeit bereiten können, mit der sie zeigen, dass sie sich gernhaben, dass sie einander lieben. Viele Menschen sind an diesem Tag in der Innenstadt unterwegs. Sie flanieren, kaufen ein, sind im Kaffeehaus oder in den Einkaufspassagen, manche noch auf der Suche nach einem Geschenk für ihre Liebsten. „Als Kirche wollen wir dort präsent sein, wo Menschen sich im Alltag aufhalten“, sagt die diözesane Referentin für Citypastoral Angelika Stummer.
Valentins-Aktion auf der Landstraße und in der Ursulinenkirche
Die Citypastoral und die Fachstelle Beziehung, Ehe und Familie der Diözese Linz organisieren deshalb am Samstag, 14. Februar 2026 zwischen 15 und 17.30 Uhr vor und in der Ursulinenkirche eine Aktion unter dem Motto „Liebe ist … ein Liebeslied für dich!“ An die Passant:innen werden Karten verteilt, auf denen ein Impuls für ein Paargespräch zu finden ist. Vor einem speziell dekorierten Herz können Selfies gemacht werden.
Liebeslieder im Kirchenraum erleben
Zudem werden die Passant:innen eingeladen, an diesem Tag mit einem Freund, einer Freundin in die Kirche zu kommen und dort etwas Besonderes zu erleben: Gut zwei Stunden lang gibt es im Kirchenraum die Möglichkeit, live gespielte Liebeslieder zu hören. Aus einer „Playlist“ wählen die Besucherinnen und Besucher der Kirche für einen geliebten Menschen, oder auch für sich selbst, ein Liebeslied aus. Wünsche können mit einer Widmung auf Zettel geschrieben werden. Professionelle Musiker:innen präsentieren diese Lieder dann live. Dazwischen werden passende Texte und Gedichte eingeflochten, um die Sinne auf einer weiteren Ebene anzusprechen.
In den stillen Phasen zwischen den Musikblöcken gibt es die Möglichkeit, sich als Paar oder auch als Einzelperson persönlich segnen zu lassen.
Gelingende Beziehung braucht regelmäßige Pflege
„Gelingende Beziehungen brauchen immer wieder einen Impuls, eine Aufmerksamkeit, eine Überraschung zwischendurch – so bleibt die Beziehung lebendig und die Liebe zueinander frisch. Der Valentinstag ist eine schöne Gelegenheit, sich gegenseitig zu zeigen, wie wertvoll der/die andere für mich ist, wie sehr ich seine/ihre Nähe und Zuneigung schätze. Ein Liebeslied, schön interpretiert, lyrische Texte dazu, ein Selfie zur Erinnerung, eventuell einen Paarsegen für uns zwei … – schöne Anregungen für die Beziehung und um sich gegenseitig auszudrücken, wie sehr wir uns schätzen“, meint Josef Lugmayr, Beziehungs-, Ehe- und Familienseelsorger der Diözese Linz. „Das alles können Menschen erleben, wenn sie am Nachmittag des 14. Februar in der Ursulinenkirche vorbeikommen.“
„Eingeladen sind alle, die sich Zeit nehmen wollen und sich selber und auch gegenseitig etwas Gutes tun wollen. Junge Menschen und Ältere, Paare, Freund:innen, … – alle sind willkommen. Weil Beziehungen in jeder Form etwas Wertvolles sind, dürfen wir uns an ihnen freuen und sie auch feiern, wir können sie immer wieder pflegen und uns auch beschenken lassen – besonders am Valentinstag“, meint Angelika Stummer.
Einen Impuls für Paare von Beziehungs-, Ehe- und Familienseelsorger Josef Lugmayr finden Sie unter
www.dioezese-linz.at/valentinstag/du-bist-ein-geschenk.
Heiliger Valentin
Valentin, der am 14. Februar 269 als Märtyrer starb, war Bischof in der nördlich von Rom gelegenen Stadt Terni. Er stand bei Christen und Heiden in hohem Ansehen. Auch Kaiser Claudius II. wollte ihn kennenlernen. Valentin, so berichten die Märtyrerakten, hatte eine Vorahnung, was ihm bei der Begegnung mit dem Kaiser geschehen würde. So bereitete er sich durch inniges Gebet auf sein nahes Ende vor. Gestärkt durch die Kraft der heiligen Sakramente trat er furchtlos vor den römischen Kaiser, der von ihm die Rückkehr zum römischen Götterglauben verlangte. Auf die Frage eines der kaiserlichen Räte, was er von den Göttern Roms halte, sagte Valentin: „Das sind Dämonen.“ Die Versammlung empörte sich über dieses Wort und verlangte den Tod des Gotteslästerers. Valentin bat den Kaiser um einen kleinen Aufschub. Währenddessen erklärte er ihm eindringlich die Wahrheiten des christlichen Glaubens. Der Kaiser war tief ergriffen. Der Stadtpräfekt aber rief: „Valentin ist ein Zauberer!“ Daraufhin entstand ein großer Tumult, berichten die Märtyrerakten. Kaiser Claudius, in Angst vor einem Aufstand des aufgehetzten Volkes, übergab Valentin dem Stadtpräfekten. Dieser überließ ihn dem Richter Asterius. Durch Gebet und Handauflegung machte Valentin dessen blinde Tochter sehend. Der Richter Asterius ließ sich hierauf taufen und starb bald samt seiner Familie den Märtyrertod. Der Stadtpräfekt aber ließ den greisen Valentin töten.
Verehrung bereits seit dem Jahr 350 bezeugt
Seit 350, also schon 80 Jahre nach seinem Tod, wird sein Fest am 14. Februar in der Kirche gefeiert. Der heilige Bischof und Märtyrer Valentin muss eine Vorzugsstellung und eine besondere Ausstrahlung in der frühchristlichen Frömmigkeit gehabt haben. Nur so ist es zu erklären, dass er in vielen, durchaus unterschiedlichen Anliegen angerufen wurde. Weil Valentin einmal einem verliebten Paar zur Flucht und gegen den Willen der Eltern zur Ehe verholfen haben soll, gilt er unter anderem als Patron der Verliebten und Brautleute. Man wünscht ihnen den Segen und die Fürbitte des heiligen Valentin „für a guate Heirat“, also für eine glückliche Ehe, die auch Hindernissen trotzt.
Wie Valentin zu den Blumen kam
Der heute praktizierte Brauch, am Valentinstag Blumen zu schenken oder Präsente zu machen, könnte durchaus auf einen altrömischen Brauch zurückgehen. Denn genau am 14. Februar wurde im alten Rom das Fest der Göttin Juno, der Beschützerin von Ehe und Familie, begangen. Zu diesem Anlass wurden nicht nur die Altäre der Göttin geschmückt, auch die Frauen innerhalb der Familie wurden mit Blumen beschenkt. So fiel also der Feiertag zu Ehren des hl. Valentin auf fruchtbaren Boden, was verständlich macht, dass das Brauchtum in Verbindung mit seinem Gedenktag erhalten blieb.
Paarsegnungen und Gottesdienste für Liebende in ganz Oberösterreich
Sich für ihre Beziehung den Segen Gottes zusagen zu lassen, ist vielen Paaren ein Anliegen. In vielen Pfarren werden rund um den Valentinstag Gottesdienste mit Paarsegnungen bzw. besonderen inhaltlichen Akzenten für Liebende angeboten.
www.dioezese-linz.at/valentinstag
Kontakt für Rückfragen:
Angelika Stummer
Referentin für Citypastoral der Diözese Linz
0676 8776 3157
angelika.stummer@dioezese-linz.at
Josef Lugmayr
Beziehungs-, Ehe- und Familienseelsorger der Diözese Linz
0676 8776 3510
josef.lugmayr@dioezese-linz.at
Presseunterlagen zum Download
Pressemitteilung zum Download (doc/pdf)
Auswahl über diözesane Angebote zum Valentinstag
Fotos zum Downloaden: Fotocredit siehe jeweiliges Foto (honorarfrei)


