Freitag 24. März 2017

Bad Ischl: Firmlinge schreiben über PGR-Wahl

Florentina Kohnhauser und Verena Schaffer sind Kandidatinnen für die Firmung 2017. Die Kirche soll lebendig bleiben, finden die beiden und berichten von der Pfarrgemeinderatswahl in Bad Ischl am Wochenende um den 19. März 2017.

Die heurige Pfarrgemeinderatswahl fand am 18. und 19. März in der Stadtpfarrkirche und im Pfarrheim statt. Zwischen 9:30 und 12:00 Uhr konnten alle Katholiken, die sich der Bad Ischler Pfarre zugehörig fühlen und letztes Jahr gefirmt wurden bzw. das 16. Lebensjahr vollendet haben, aus 28 Kandidaten und Kandidatinnen wählen. Von 10:00 bis 11:00 war nebenbei die Kindermesse im Pfarrheim. Etwa eine viertel Stunde vor Beginn der Messe füllte sich das Wahllokal merklich. Viele Mütter und Väter nutzten die Gelegenheit, um ihre Favoriten zu wählen.

 

Alle Befragten gaben an, dass die zukünftigen Pfarrgemeinderäte kinderfreundlich sein sollten und der Jugend weiterhin oder noch mehr Möglichkeiten bieten sollten, sich in der Pfarre einzubringen. Ein Befragter sagte, er fände es auch wichtig, dass man Häftlinge in Gefängnissen besucht, beeinträchtige Menschen weiterhin unterstützt und die Kirchenmusik fördert. „Die Kirche soll lebendig bleiben“, meinten einige Befragte. Eine junge Wählerin sagte: „Für mich als junge Person auch junge Vertreter.“ Menschen aus allen Altersgruppen fanden es wichtig zu wählen. Es gab Wähler und Wählerinnen aus dem Jahrgang 2002 bis hin zum Jahrgang 1927. Freude, Offenheit und Engagement waren für die meisten Wähler und Wählerinnen ein ausschlaggebender Punkt.


Was sagte das Wahlkomitee dazu? Einige davon waren selbst Kandidaten und Kandidatinnen. Ihnen sind die Jungschar und die Weitervermittlung des Glaubens wichtig. Auch ehemalige Mitglieder des Pfarrgemeinderates halfen mit, da es ihnen ein Anliegen ist, weiterhin in der Kirchengemeinschaft tätig zu sein. Auch diejenigen, die sich nicht aufstellen ließen, halfen freudig mit, da immer Unterstützung gesucht wird. Sehr auffallend war der freundliche und lockere Umgang untereinander. Es wurde viel gelacht und geredet. Man merkte richtig den Zusammenhalt der Gemeinschaft. „Ich wähle die Leute, die ich kenne und bei denen ich mir sicher bin, dass sie ihr Amt gut ausfüllen werden“, sagte eine Wählerin. „Außerdem sollten die Kandidaten und Kandidatinnen Freude und Engagement mitbringen und sich für junge Familien einsetzen.“ Auch ein paar ehemalige Firmlinge gingen auf die Einladung ein und wählten ihre Favoriten. In der Sakramentenkapelle wählten eher die Kirchenbesucher. Auch für sie war das Engagement und das Interesse am Pfarrleben das Wichtigste. Insgesamt wurden 503 Stimmen abgegeben. Von den Gewählten sind 7 Frauen und 9 Männer. Das Durchschnittsalter beträgt 52 Jahre. Am Sonntagabend wurden die Stimmen ausgewertet und das Ergebnis im Schaukasten beim Kircheneingang ausgehängt.

 

Kohnhauser,  Florentina und  Schaffer, Verena (ma)

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