Land Oberösterreich lud zum Entwicklungspolitischen Dialog
Der Entwicklungspolitische Dialog findet seit 2005 regelmäßig statt: „Der entwicklungspolitische Dialog ist ein Impuls, mit dem wir zeigen, dass wir als Land Verantwortung übernehmen, und unseren Beitrag leisten für jene Regionen der Welt, die ins Hintertreffen geraten sind“, erklärte Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer: „Wir müssen reden über die Welt, und darüber, was wir tun können, um sie mit unseren Mitteln zum Positiven zu verändern.“
Impulsreferate im Rahmen des Entwicklungspolitischen Dialogs wurden heuer von Mag. (FH) Bernd Brünner MAIS, dem Geschäftsführer der Austrian Development Agency, Heinz Wegerer, Bsc. MA MA, Obmann des Vereins Arbing meets Africa, sowie der Direktorin der HTL Steyr, Mag, Sandra Losbichler, gehalten. Thematisch ging es dabei generell um die Neuausrichtung der österreichischen Entwicklungsarbeit, sowie konkrete Projekte, die von Oberösterreich aus unterstützt werden.
Oberösterreich ist seit 1965 im Bereich Entwicklungszusammenarbeit tätig. Im Vorjahr wurden von Seiten des Landes 123 Projekte unterstützt, mit denen die Lebensverhältnisse von ca. 300.000 Menschen verbessert werden konnten. Ein besonderer Schwerpunkt dabei ist die Aktion „Oö. Schulen engagieren sich für eine gerechte Welt“, die junge Menschen motiviert, Spenden für Projekte im Bereich Entwicklungszusammenarbeit zu sammeln – Projekte, die in der Folge aufgrund des Engagements der jungen Menschen vom Land Oberösterreich zusätzlich unterstützt werden. Im Vorjahr haben so 94 Schulprojekte zusätzliche Unterstützung von Seiten des Landes erhalten.
Ein weiterer Schwerpunkt der oberösterreichischen entwicklungspolitischen Arbeit ist die EZA-Woche, die heuer von 9. bis 15. November 2026 stattfindet und den Fokus auf bewusstes Einkaufen legt.

V. l.: Christine Parzer (MIVA), Obmann Heinz Prinz-Wegerer (Verein Arbing meets Africa), Landeshauptmann Thomas Stelzer, Verena Prinz, Michael Kragl. © Land OÖ / Max Mayrhofer







