Donnerstag 16. April 2026

Bibliothekskrimi bei der „Langen Nacht der Forschung" an der KU

Ein interaktiver Bibliothekskrimi, eine Debatte über Tierethik sowie eine Führung zu den Wandbildern (Murals) sind die Highlights für Besucher:innen bei der „Langen Nacht der Forschung" am 24. April 2026 an der Katholischen Privatuniversität Linz (KU).

Ein „Best-of" der österreichischen Forschungslandschaft will die diesjährige „Lange Nacht der Forschung" am 24. April (17 bis 23 Uhr) an über 300 Standorten in 40 Regionen präsentieren. Unter den 450 beteiligten Organisationen bzw. Ausstellern beteiligen sich auch theologische Fakultäten an der Veranstaltung unter dem Motto „Mitmachen. Staunen. Entdecken". Die KU Linz ist mit fünf Programmpunkte dabei.

 

Graffiti und Street Art

 

Um 17 Uhr gibt Universitätsprofessorin Ilaria Hoppe vom Institut für Kunst eine Führung zu den Wandbildern (Murals) an der KU. Dabei gibt sie eine Einführung in ihren Forschungsschwerpunkt zu Graffiti und Street Art im Bereich Kunstwissenschaft.

 

Ab 18 Uhr können sich Besucher:innen beim Workshop „Wen traf Wehrdienstverweigerer Franz Jägerstätter in Linz?" sich mit dem berühmten Kriegsdienstverweigerer auseinandersetzen.

 

Historische Dokumente von Franz und Franziska Jägerstätter.

Historische Dokumente von Franz und Franziska Jägerstätter. © Diözese Linz / Johannes Kienberger

 

Monstern, Mythen und Medien widmet sich ein Vortrag ab 19 Uhr und geht der Frage nach, welche Rolle Bilder bei der Entstehung alter und neuer Legenden spielen.

 

Zu einer Debatte über Tierethik lädt die KU ab 20 Uhr ein. Unter dem Titel „Der Mensch als ,Krone der Schöpfung'" gehen der Verhaltensbiologe Kurt Kotrschal und der Moraltheologe Michael Rosenberger den historischen Wurzeln dieser Sichtweise nach, um anschließend nach einer neuen Ethik der Beziehung zwischen Menschen und anderen Tieren zu fragen.

 

Krimi in der Bibliothek

 

Ab 21 Uhr startet der interaktive Bibliothekskrimi „Das Geheimnis des verschwundenen Breviers - Robert Riddles dritter Fall" in der Diözesanbibliothek Linz an der Bethlehemstraße, bei dem Besucherinnen und Besucher selbst zu Ermittlern werden. „Zwischen falschen Fährten, Intrigen und überraschenden Wendungen erleben sie Wissenschaftskommunikation hautnah und entdecken Geschichte, Restitution und Bibliothek als lebendigen Schauplatz", heißt es in der Ankündigung der KU Linz.

 

Ein kostenloser Shuttlebus fährt alle 30 Minuten zum Krimi-Standort (Linz AG Haltestelle Taubenmarkt). Die Katholische Privat-Universität Linz ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Etwa mit den Straßenbahnlinien 1,2,3 und 4: Ausstieghaltestellen Taubenmarkt oder Mozartkreuzung.

 

Kathpress

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