Montag 23. Februar 2026

Jugend Eine Welt: Hilfe für Ukrainer:innen vor Ort wichtiger denn je

Am 24. Februar 2026 jährt sich der Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zum vierten Mal. Die humanitäre Lage im Land ist weiterhin dramatisch. Jugend Eine Welt appelliert an die Solidarität mit der notleidenden Bevölkerung und ruft zu Spenden auf.

„Vier Jahre Krieg bedeuten vier Jahre Angst, Verlust und Unsicherheit für Millionen Familien. Besonders Kinder und ältere Menschen leiden unter den ständigen Angriffen, Stromausfällen und der Zerstörung lebenswichtiger Infrastruktur“, betont Reinhard Heiserer, Geschäftsführer der österreichischen Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt, anlässlich des traurigen Jahrestags.

 

Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen

 

Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland hat die größte humanitäre Krise Europas seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Nach Angaben des UN-Hilfswerks UNHCR sind weiterhin rund 5,7 Millionen ukrainische Flüchtlinge außerhalb des Landes registriert, während Millionen Menschen innerhalb der Ukraine als Binnenvertriebene leben. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass auch im Jahr 2026 mehr als 10 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. „Die Menschen in der Ukraine brauchen weiterhin konkrete Unterstützung und internationale Solidarität. Unsere Partnerinnen und Partner vor Ort leisten seit vier Jahren unter schwierigsten Bedingungen Großartiges. Gemeinsam können wir dazu beitragen, Leid zu lindern und Hoffnung zu geben“, so Heiserer.

 

Jugend Eine Welt hilft seit Kriegsbeginn

 

Jugend Eine Welt reagierte unmittelbar nach Kriegsbeginn im Februar 2022 mit akuter Nothilfe in der Ukraine sowie in den angrenzenden Ländern Republik Moldau, Rumänien, Polen und Slowakei. In enger Zusammenarbeit mit lokalen und kirchlichen Partnerorganisationen, u. a. den Salesianern Don Boscos und den Don Bosco Schwestern, wurden Lebensmittel, Medikamente, Hygieneartikel und Notunterkünfte bereitgestellt. In den vergangenen vier Jahren konnten Hilfsgelder in der Höhe von 4,3 Mio. Euro mobilisiert und an Projektpartnerinnen und -partner weitergeleitet werden.

 

Jugend Eine Welt: Hilfe für Ukrainer:innen vor Ort wichtiger denn je

Wolfgang Wedan, Globaler Nothilfe-Koordinator von Jugend Eine Welt beim Besuch des UNBROKEN National Rehabilitationszentrum in Lemberg (Lviv). Jugend Eine Welt unterstützt das Projekt bei der Anpassung bzw. Herstellung von Prothesen für Kriegsversehrte. © Jugend Eine Welt

 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Winterhilfe: In Regionen mit zerstörter Energie-Infrastruktur wurden Stromgeneratoren, Heizmaterialien und Feuerholz organisiert, um das Überleben in den kalten Monaten zu sichern. Parallel dazu unterstützte Jugend Eine Welt medizinische Einrichtungen, wie zum Beispiel das Kinderspital in Odessa, mit dringend benötigten Geräten (Inkubatoren für Säuglinge etc.), Medikamenten und Verbrauchsmaterialien.

 

Spezielle Angebote für Kinder

 

Neben der Grundversorgung liegt der Fokus der Hilfsmaßnahmen auch zunehmend auf psychosozialer Hilfe für traumatisierte Kinder und Jugendliche. Betreuungsangebote, Lernprogramme und geschützte Räume ermöglichen jungen Menschen bis heute zumindest zeitweise Stabilität im Kriegsalltag. Zudem erfährt das UNBROKEN National Rehabilitationszentrum in Lviv durch Jugend Eine Welt wichtige Unterstützung, wo nicht nur Prothesen für Kriegsversehrte angepasst, sondern auch hergestellt werden. Weiters widmet sich das Zentrum auch der physischen, psychologischen und psychosozialen Rehabilitation von verletzten Militärangehörigen und Zivilpersonen.

 

Jugend Eine Welt: Hilfe für Ukrainer:innen vor Ort wichtiger denn je

Jugend Eine Welt untersützt gezielt auch betroffene Familien mit Kindern. Ziel ist es, den traumatisierten Kindern und Jugendlichen im Kriegsalltag sowie in Nachbarländer geflüchtete Familien zumindest ein paar Stunden Stabilität zu ermöglichen. © Jugend Eine Welt

 

„Bitte lassen Sie die Menschen nicht im Stich!"

 

„Keiner bei uns in Österreich kann sich vorstellen, welch unfassbares Leid die Menschen in der Ukraine seit vier Jahren ertragen müssen. Durch die andauernden Angriffe von Russland haben sie keine Chance zur Ruhe zu kommen. Gleichzeitig sind sie von der Zerstörung kritischer Infrastruktur in ihrer Umgebung direkt betroffen. Viele haben keinen Strom, können ihr meist schon ohnehin beschädigtes Zuhause nicht mehr heizen und frieren“, erzählt Heiserer. Der Bedarf an Stromgeneratoren und Feuerholz sowie Lebensmittelunterstützung ist daher so groß wie nie. „Bitte lassen Sie die Menschen nicht im Stich. Sie erleben in der Ukraine den kältesten Winter seit Kriegsbeginn, mit konstanten Temperaturen unter null. Schenken Sie mit Ihrer Spende ein wenig Wärme und Hoffnung“, appelliert Heiserer abschließend.

 

Jugend Eine Welt-Spendenkonto: AT66 3600 0000 0002 4000 | Onlinespenden unter www.jugendeinewelt.at/spenden | Spenden sind steuerlich absetzbar!

 

Jugend Eine Welt.

 

 

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