Freitag 14. Dezember 2018

Katholisches Fachmagazin "Filmdienst" wird zum Onlineportal

Filmstreifen

Einen Neustart erfährt das katholische Fachmagazin "Filmdienst" im Jahr 2018: Künftig wird es online als "Portal für Kino und Filmkultur" zu entdecken sein.

Die 1947 gegründete und damit älteste Zeitschrift für Filmkritik in Deutschland wurde 1992 um eine Webseite erweitert, seit 8. Januar 2018 ist der "Filmdienst" unter filmdienst.de als neu gestaltets "Portal für Kino und Filmkultur" online. Der Nutzer kann sich nun immer und überall am Bildschirm über alles Wissenswerte rund um das Bewegtbild informieren – vorher gab's alle zwei Wochen eine Printformatausgabe. Das Portal setzt, so Geschäftsführer Theo Mönch-Tegeder, das fort, was seit sieben Jahrzehnten der Auftrag der Zeitschrift ist: "Den Lesern und Nutzern unter christlicher Perspektive einen erhellenden Einblick in das cineastische Angebot zu geben". Der Filmdienst liefert Rezensionen zu den deutschen Kinostarts, ausgewählte Heimkinokritiken, Fernsehtipps sowie Hintergrundartikel, Interviews und Neuigkeiten rund um's Kino und die Filmkultur. 

 

"Offenes Experiment" und "spannende Zeiten"

 

Herausgegeben wird der Filmdienst von der Katholischen Filmkommission für Deutschland. Ausschlaggebend für den Neustart war laut deutscher Bischofskonferenz die sinkende Auflage der Printausgabe, mit einem neuen "schlüssigen Online-Konzept" soll nun jedoch zugleich eine "Konsolidierung der Marke" erzielt werden.

 

"Ein Fortbestehen der Printausgabe wäre mir lieber gewesen, war aber unter den Vorgaben im Sparprozess nicht realisierbar", erklärte der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der deutschen Bischofskonferenz, Bischof Gebhard Fürst zum neuen Filmdienst. Das reiche Erbe müsse auch in Zukunft gesichert werden, so der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Geschäftsführer Theo Mönch-Tegeder sprach in diesem Kontext von einem "offenen Experiment", Chefredakteur Josef Lederle von "spannenden Zeiten". 

 

Erweiterter Blick und interaktive Elemente

 

Chefredakteur Lederle will mit seinem Team nun auch verstärkt Serien und Angebote von Streamingdiensten wie Netflix oder Amazon unter die Lupe nehmen. Außerdem rücken auch interaktive Elemente in den Fokus: Nutzer können nun beispielsweise im "Mein Filmdienst"-Bereich Kommentare hinterlassen. 

 

Herzstück: Filmdatenbank mit mehr als 80000 Filmen

 

Ein Herzstück bleibt das im deutschsprachigen Bereich einzigartige Archiv mit Informationen zu mehr als 80000 Filmen und 240000 RegisseurInnen, SchauspielerInnen und anderen Filmschaffenden. Unter dem Titel "Lexikon des internationalen Films" bleibt die Datenbank integraler Bestandteil des Portals. Der Zugang zur Seite ist kostenfrei; für einen vollständigen Zugriff auf die Filmdatenbank ist jedoch eine Jahresgebühr von 19,90 Euro fällig.


Direkt zum Filmdienst – Portal für Kino und Filmkultur: www.filmdienst.de

 

Quellenangabe:

filmdienst.de / kathpress.at

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sondern danach, ob es sie zu ändern vermag.

(Bert Brecht)

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