Gerne gehört: nicht nur im Landestheater, sondern auch in der Dommusik Linz!

Der Verein der Freunde des Linzer Musiktheaters hat drei Preise ins Leben gerufen, um die KünstlerInnen der Opernsparte des Landestheaters zu würdigen. Neben der „Richard Tauber-Medaille” existiert nun auch ein Jungensemblepreis sowie ein Ehrenpreis für ein langjähriges Ensemblemitglied.
Initiiert vom Verein der Freunde des Linzer Musiktheaters wählte das Publikum der Spielzeit 2013/2014 ihren „Publikumsliebling”, der in Erinnerung an den großen, in Linz geborenen Tenor Richard Tauber eine Medaille erhält, die konkreten Bezug zum neuen Musiktheater hat: aus dem Material der Handläufe des Musiktheaters, ruhend auf einem Sockel aus Travertin, dem Stein der Außenfassade des Hauses.
Und über genau diese Medaille darf sich der Bariton Martin Achrainer, über den die New York Times befand, dass seine warme, lyrische Stimme einfach ins Ohr geht, freuen.
Nach einem Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Seminar widmete sich Achrainer einem klassischen Gesangsstudium bei Rotraud Hansmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Geprägt von Brigitte Fassbaender, Robert Holl, Charles Spencer und Irina Gavrilovici führte der Weg ans Tiroler Landestheater, bevor der Weg schließlich ans Linzer Landestheater (seit 2006/2007) führte.
Achrainer selbst hat nicht nur eine leidenschaftliche Freude an Opern, Operetten und Musicals, sondern widmet sich auch mit Leidenschaft seiner Konzerttätigkeit. Dabei ist er in Werken der Neuen Musik wie Ligeti, Henze, Kelterborn, Glass und Schwertsik oder jazzinspirierter Musik wie Bernstein und Weill ebenso zu Hause wie im klassischen Repertoire mit Bachs Passionen und in den großen Werken der klassischen und romantischen Kirchenmusik.
Ob großes Bruckner-Werk, ob Mozart-Messe, ob Dvořaks „Biblische Gesänge” oder Fauré-Requiem - immer wieder gerne ist Martin Achrainer im Linzer Mariendom zu Gast und erfreut mit seiner Stimme gleichermaßen Gottesdienstbesucher wie Musizierende - und sicher auch den lieben Gott. Darüber hinaus zählt die „musica sacra” (gerne auch im Rahmen der gleichnamigen Konzertreihe...) auch außerhalb der Liturgie zu einem Steckenpferd Achrainers, so zuletzt im Advent 2013 mit dem Chor des Linzer Diözesankonservatoriums unter der Leitung von Wolfgang Kreuzhuber, als er Weihnachtskantaten zum Klingen brachte.
Quellenangabe:
Landestheater Linz
(sp)


