Dienstag 10. Februar 2026

linz 2015 - was ist heute populär?

Renowned dancer Aakash Odedra, choreographer Lewis Major and the Ars Electronica Futurelab have been working together for the past year on an extraordinary dance performance that utilizes leading-edge media technology.

Erstmals seit über 30 Jahren lädt die Dramaturgische Gesellschaft gemeinsam mit dem Landestheater Linz, zu einer öffentlichen Konferenz in Österreich ein - unter dem Motto "Was alle angeht. Oder: Was ist (heute) populär".

„Das, was alle angeht, nimmt kulturell die Gestalt des Populären an“, schreibt der bekannte Pop-Theoretiker Diedrich Diederichsen in seinem jüngsten Buch. Doch was geht heute alle an – und wäre somit populär? War das Theater jemals populär? In welchen Fällen oder Formen ist es (noch) populär – und möchte es das überhaupt sein? Lässt sich vorhersagen oder gar planen, was populär sein wird? Kann das Theater in Bezug auf Popularität von anderen Disziplinen, von anderen Medien lernen? Oder vielleicht von der Theaterpraxis solcher Länder, in denen Entertainment eher positiv konnotiert ist? Muss das hiesige Theater populärer werden, um sein Überleben zu sichern? Und ist das dann noch Kunst? Oder ist Popularität ein Indiz dafür, dass Komplexität reduziert wird und man sich dem Geschmack der Massen anbiedert? Ist die Bedeutung, die das Theater für eine Gesellschaft haben kann, an den Grad seiner Popularität geknüpft?

 

Linz als Schnittpunkt von Kunstschaffen

 

Vor zwei Jahren eröffnete das Landestheater Linz sein neues Musiktheater am Volksgarten, mitten in der Stadt. Eine Musicalsparte ergänzt seither das ohnehin schon umfangreiche Angebot dieses Theaters. In Linz befindet sich aber auch das ars electronica center, gleichzeitig Forschungslabor und Museum für neue Künste und Technologien, sowie die Kunstuniversität, die sich dezidiert zum zeitgenössischen Kunstschaffen bekennt. Haben diese Institutionen einander etwas zu sagen? Können sie voneinander profitieren?

 

Renommierte Referenten aus verschiedenen Disziplinen

 

Diese und viele weitere Fragen werden die Konferenzteilnehmer sowie über 30 Referenten aus den verschiedenen Genres des Theaters, aus bildenden und digitalen Künsten, aus Soziologie, Philosophie und den Kulturwissenschaften in Vorträgen, Workshops und Tischgesprächen diskutieren. Im Rahmen der Konferenz wird außerdem der Gewinner des Kleist-Förderpreises 2015 in einer szenischen Lesung vorgestellt.Alle Referenten und Themen gibt's hier als Nachlese.

 

Lust bekommen?

 

Eine Anmeldung ist per Mail an konferenz@dramaturgische-gesellschaft.de möglich. Die Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder beträgt 80€/ 40€. Tageskarten für Freitag 30.1. und Samstag 31.1.: 40 €/20 €. Donnerstag und Sonntag Eintritt frei. Für Mitglieder der Dramaturgischen Gesellschaft ist die Konferenz kostenlos. Es ist möglich, während der Konferenz der Dramaturgischen Gesellschaft beizutreten. (Mitgliedschaft 70 €/25 €)


KONFERENZ KOMPAKT:

29. Januar bis 1. Februar 2015, verschiedene Orte: linz 2015. 

Programm, Programm als Download

 

Weitere Informationen:

Dramaturgische Gesellschaft

Landestheater Linz

AEC

 

 

Quellenangabe:

Dramaturgische Gesellschaft: linz 2015 | was ist heute populär? URL: http://www.dramaturgische-gesellschaft.de/new-menuparentpage-2/neuigkeiten/neuigkeit/67 [Stand: 01/2015] 

(sp)

Das Theater darf nicht danach beurteilt werden,

ob es die Gewohnheiten seines Publikums befriedigt,

sondern danach, ob es sie zu ändern vermag.

(Bert Brecht)

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