Mittwoch 11. Februar 2026

Thomas-Bernhard-Stipendium geht an einen Thomas...

Nach Christoph Nussbaumeder (2006/07) und Thomas Arzt (2012/13) erhält 2014/15 nun der oberösterreichische Autor Thomas Köck das Thomas-Bernhard-Stipendium, das alle zwei Jahre vom Landestheater Linz an junge Dramatiker vergeben wird.

Thomas Köcks Theaterstücke bestechen durch sein Gespür für gesellschaftlich brisante Themen und einen hohen Grad an sprachlich-theatraler Gestaltungskraft. Im Februar 2015 wird Thomas Köck sein zweimonatiges Arbeitsstipendium in Linz antreten und erhält dafür einen Förderpreis in der Höhe von 5500,- Euro.

 

Thomas Köck (* 1986 in Steyr) wuchs in Wolfern auf, studierte zunächst in Wien und Berlin Philosophie und Literaturwissenschaften, seit 2012 betreibt er ein Studium des Szenischen Schreibens an der Universität der Künste in Berlin mit Aufenthalt am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

 

Köck wurde zum Kaltstart Theaterfestival eingeladen, war Teilnehmer des 18. Literaturkurses der Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt und mit einem Filmprojekt über Beirut zu Berlinale Talents eingeladen.

Mit „jenseits von fukuyama” gewann Köck den Osnabrücker Dramatikerpreis. Das Stück wurde im Mai 2014 am Theater Osnabrück uraufgeführt. Das Kurzstück „hofburg” über den WKR-Ball, gemeinsam verfasst mit Gerhild Steinbuch, wird unter der Regie von Susanne Draxler am 21. Januar 2015 im KosmosTheater Wien uraufgeführt.

 

Im Februar 2015 wird Köck für sein Stück „Isabelle Huppert (geopfert wird immer)” der Stückepreis des Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreises verliehen werden. Am 11. September 2015 wird schließlich das Stück "paradies fluten" als interdisziplinäres Projekt am Theater Osnabrück uraufgeführt.

 

Herzlichen Glückwunsch an den jungen Dramatiker!

 

Quellenangabe:

Landestheater Linz

 

(sp)

Das Theater darf nicht danach beurteilt werden,

ob es die Gewohnheiten seines Publikums befriedigt,

sondern danach, ob es sie zu ändern vermag.

(Bert Brecht)

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