Maximus Oge Nwolisa wird neuer Diözesanjugendseelsorger
Maximus Oge Nwolisa wirkt seit seiner Priesterweihe im Jahr 2018 in der Diözese Linz. Nach Aufgaben in Braunau und Lohnsburg ist er seit Juli 2025 Pfarrkurat in der neuen Pfarre Ried im Innkreis und wird auch weiterhin dort tätig bleiben. Mit 1. Jänner 2026 übernimmt Nwolisa, der in Nigeria geboren ist, zusätzlich die Tätigkeit des Diözesanjugendseelsorgers. Er folgt Vitus Stefan Glira nach, der diese Aufgabe fünf Jahre lang innehatte und nun nach Rom wechselt, um sich dort für ein Jahr ausführlich der Arbeit an seiner Dissertation (Fachgebiet Liturgiewissenschaft / Sakramententheologie) zu widmen.
Kirchliche Jugendarbeit in der Diözese Linz, in der aktuell 269.000 junge Katholik:innen unter 30 Jahren leben, ist vielfältig. Als Diözesanjugendseelsorger ist Maximus Oge Nwolisa Ansprechpartner für theologische, liturgische, spirituelle und persönliche Anliegen und Projekte innerhalb des Teams Kinder und des Teams Jugend und junge Erwachsene der Diözesanen Dienste. Aber auch vor Ort in den Pfarren, Schulen und bei Veranstaltungen wird Nwolisa tätig sein. Zu seinem Aufgabenbereich gehört zudem die Vernetzung nach außen mit Jugendbewegungen und -organisationen, überdiözesan mit Jugendbischof Stephan Turnovszky und den Jugendseelsorgern anderer Diözesen sowie international durch den Blick auf Veranstaltungsformate für Jugendliche auf Ebene der Weltkirche. Zusätzlich zur Funktion des Diözesanjugendseelsorgers – in der er Mitglied des Teams Jugend und junge Erwachsene der Diözesanen Dienste ist – wird Maximus Oge Nwolisa auch Ministrant:innenseelsorger und priesterlicher Moderator der Katholischen Jungschar der Diözese Linz.
Seelsorger, der „mit Herz und Humor“ für Jugendliche da sein möchte
In seiner neuen Aufgabe als Jugendseelsorger freut sich Maximus Oge Nwolisa besonders darauf, viele junge Menschen kennenzulernen und mit ihnen gemeinsam unterwegs zu sein. Dabei bringt Nwolisa vieles mit, was im Umgang mit Jugendlichen wichtig ist: ansteckende Lebensfreude, starken Gemeinschaftssinn, die Haltung der Dankbarkeit, die tiefe Hoffnung und den Mut, Neues auszuprobieren. „Ich liebe es, wenn Jugendliche frei und ehrlich erzählen können, was sie bewegt – ihre Fragen, ihre Freude, aber auch das, was schwer ist. Genau solche Räume möchte ich schaffen: Orte, an denen junge Menschen einfach sein können, wie sie sind, ohne Druck und ohne Erwartungen. Orte, an denen Glaube nicht etwas Abstraktes bleibt, sondern etwas, das trägt, überrascht und manchmal sogar richtig Spaß macht“, so Nwolisa.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird die persönliche Begleitung von Jugendlichen sein. „Mir ist wichtig, zuzuhören, präsent zu sein und gemeinsam Wege zu finden, wie Glaube und Alltag miteinander wachsen können“, betont Nwolisa. Die Jugendlichen befänden sich in einer wichtigen und prägenden Zeit ihres Lebens, in der sie nach Orientierung suchten und sich fragten, wer sie sein möchten. Gerade dann bräuchten sie Menschen, die zuhören, begleiten und Mut machen. „Wenn ich als Jugendseelsorger ein Stück dieser Unterstützung geben kann, wenn junge Menschen durch unsere Begegnung ein bisschen mehr Hoffnung, Vertrauen oder Leichtigkeit finden, dann erfüllt mich das zutiefst. Genau dafür möchte ich da sein – mit Herz, Humor und der festen Überzeugung, dass Gott mitten in diesen jungen Menschen und mit ihnen unterwegs ist“, so Nwolisa.
Jugendpastoral gewinnt „aufmerksam-wachen Begleiter“
Bei einem Gottesdienst am 28. November 2025 in der Kapelle des Linzer Priesterseminars wurde Vitus Glira verabschiedet und bedankt. Auch er selbst brachte seinen Dank gegenüber seinen Kolleg:innen für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen fünf Jahren zum Ausdruck. An seinen Nachfolger Maximus Oge Nwolisa gewandt sagte Glira: „Mit dir gewinnt die Jugendpastoral unserer Diözese einen aufmerksam-wachen Begleiter, einen aufbauenden, ermutigenden Gesprächspartner und einen in alldem auf Gott bauenden Beter.“ Nwolisas Erfahrung reiche von der eigenen Jugend in Nigeria über Kontakte zur Kinder- und Jugendpastoral während seiner Zeit als Priesterseminarist und pfarrlich als Kaplan bzw. Pfarrvikar bis hin zum Dienst als Religionslehrer. Glira gab seinem Nachfolger Nwolisa gute Wünsche für die neue Aufgabe mit auf den Weg: „Die Freude, die du ausstrahlst, möge viele junge Menschen, denen du in deiner neuen Aufgabe begegnest und die du begleitest, bereichern und ihnen als ein Verweis dienen auf die Freude des Glaubens, die aus der Freundschaft mit Jesu wächst! Zugleich wünsche ich dir, dass es dich erfreut und bestärkt, wenn junge Menschen dich auf ihrem Lebens- und Glaubensweg mitnehmen und mit dir vertrauensvoll teilen, was sie bewegt! Gottes Segen für deine Aufgabe!“

Vitus Glira und sein Nachfolger Maximus Oge Nwolisa. © Diözese Linz
Lebenslauf Mag. Maximus Oge Nwolisa
Geboren wurde Maximus Oge Nwolisa 1984 in Nigeria. Er hat zwei Brüder und vier Schwestern. Seine Eltern (beide in Pension) arbeiteten als Angestellter und Lehrerin.
Nwolisa studierte in Linz und Innsbruck und wurde 2018 in Linz für seine Heimatdiözese geweiht. Die Priesterweihe spendete ihm Bischof Manfred Scheuer am 29. Juni 2018 im Linzer Mariendom. Nwolisas Primizspruch lautet: „Rede, Herr, denn dein Diener hört.“ (1 Sam 3,10).
Maximus Oge Nwolisa war von 2018 bis 2022 Kooperator in Braunau und übersiedelte 2022 als Pfarradministrator nach Lohnsburg. Seit Juli 2025 ist er Pfarrkurat in der neuen Pfarre Ried im Innkreis und wird auch weiterhin dort tätig bleiben.
Kontakt für Rückfragen:
DI Christopher Kopecny
Leiter Team Jugend und junge Erwachsene | Katholische Jugend OÖ
E: christopher.kopecny@dioezese-linz.at
M: +43 676 8776 3360
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