Saturday 18. January 2020

Mit FIRST LEGO League fit für das digitale Zeitalter

Wie können Architektur und Transport dazu beitragen, dass Städte und Gemeinden nachhaltig und lebenswert sind? Diese Frage stand im Zentrum des Robotik-Wettbewerbs FIRST® LEGO® League. 

Am 13. Jänner 2020 veranstaltete die Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz (PHDL) den jährlich stattfindenden Regionalwettbewerb der FIRST® LEGO® League im Ars Electronica Center (AEC). Bei der FIRST® LEGO® League handelt es sich um einen internationalen Robotik-Wettbewerb, der zuerst in regionalen Wettbewerben ausgetragen wird. Entstanden ist dieser aus der Zusammenarbeit der Organisation First (For Interest and Recognition of Science and Technology) mit der Firma LEGO. 

 

Von Mitte November 2019 bis Jänner 2020 werden insgesamt 80 FIRST® LEGO® League-Regionalwettbewerbe in sieben europäischen Ländern ausgetragen. Der Regionalwettbewerb in Linz zählt zu den größten in Mitteleuropa. Organisiert wird dieser vom Institut Medienbildung der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz.

 

Die Roboter mussten verschiedene Aufgaben innerhalb eines Zeitlimits lösen.

Die Roboter mussten verschiedene Aufgaben innerhalb eines Zeitlimits lösen. © Markus Türk

 

„IngenieurInnen von morgen“


„City Shaper“ – so lautete das diesjährige Thema des Wettbewerbs. Die Aufgabe war dabei, innovative Lösungen und Ideen für wichtige Fragen der Zukunft zu finden. Über mehrere Wochen haben die Kinder und Jugendlichen an ihren Projekten getüftelt. Die 22 teilnehmenden Teams kamen hauptsächlich aus Neuen Mittelschulen und Allgemeinbildenden Höheren Schulen. Ein Team konnte aus 2 bis 10 Mitgliedern bestehen, geleitet von einem erwachsenen Coach. Die Aufgaben sind allen Teams bekannt: Ein autonom agierender Roboter muss auf einem Spielfeld bestimmte Aufgaben lösen, dabei möglichst schnell und fehlerfrei sein und damit Punkte sammeln. Der Roboter wird für diese Aufgaben konstruiert, programmiert und im Vorfeld getestet. Die Kinder und Jugendlichen präsentieren schließlich ihre Lösung für ein Problem, das sie sich selbst zum Thema „City Shaper“ ausgesucht haben und worüber sie geforscht haben. Nicht nur Programmieren wird dabei gelernt, sondern auch Zusammenarbeit im Team und Zeitplanung.

 

Punkte der Fachjury gibt es in den Kategorien Robot-Game, Roboterdesign, Forschungsauftrag und Teamwork. Die Fachjury setzt sich aus Personen der Bildungsdirektion, Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz, Wirtschaft und Studierenden des Lehramtes Informatik und Informationsmanagement zusammen. Die TeilnehmerInnen waren mit Elan und Freude dabei, wie Bildungsdirektor Mag. Dr. Alfred Klampfer hervorhob: „In ihrem Tun und Denken rund um das Lösen der gestellten Aufgaben, übersehen sie beinahe, dass sie gerade komplexe Zusammenhänge durchschauen und tief eintauchen in die Welt der Technologie. Angespornt durch den Wettbewerb zeigen sie ihr Können und wachsen über sich hinaus. Diese technikbegeisterten Mädchen und Jungen sind die IngenieurInnen von morgen.“ 

 

Pressekonferenz: Andreas Bauer, Dr. Joachim Heindl-Grutsch, Andreas Kiener, Michael Atzwanger, Bildungsdirektor Dr. Alfred KlampferPressekonferenz: Andreas Bauer, Dr. Joachim Heindl-Grutsch, Andreas Kiener, Michael Atzwanger, Bildungsdirektor Dr. Alfred Klampfer © Markus Türk 

 

Parallel zum Bewerb fand eine Pressekonferenz statt, an der neben Bildungsdirektor Mag. Dr. Alfred Klampfer auch der Leiter des Instituts für Medienbildung (PHDL) Michael Atzwanger, M.Sc., der Hauptorganisator des Regionalbewerbs Diplomingenieur Mag. Andreas Kiener (ebenfalls PHDL), der Geschäftsführer der oberösterreichischen Industriellenvereinigung Dr. Joachim Heindl-Grutsch, sowie der Leiter des AEC, Andreas Bauer teilnahmen. „Der Regionalwettbewerb der FIRST® LEGO® League in Oberösterreich leistet einen großen Beitrag, um Schülerinnen und Schüler für Technik zu begeistern und sie für die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten“, betonte DI Mag. Andreas Kiener vom Institut Medienbildung der PHDL.

 

Die Österreich-Ausscheidung findet am 18. Jänner 2020 in St. Pölten statt, das Zentraleuropa-Finale in Warschau vom 6. bis 7. März 2020. In weiterer Folge können sich die Gewinner mit Teams aus aller Welt bei internationalen Wettbewerben in den USA, Brasilien, Japan und Australien messen.

 

Bildungsdirektor Dr. Alfred Klampfer mit den Gewinnerteams aus Bayern

Bildungsdirektor Dr. Alfred Klampfer mit den Gewinnerteams aus Bayern © Markus Türk

 

 

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