Freitag 14. Dezember 2018

Maria. 1001 Gesichter der Liebe

Das Diözesanmuseums Graz widmet sich der beliebtesten Darstellung in der christlichen Kunst: Maria, der Mutter Jesu. Sie darzustellen hat Künstler und Kunsthandwerker seit Jahrhunderten herausgefordert.

Die Ausstellung greift Fragen auf wie: Wer aber war Maria? Wo begegnet sie uns heute? Was wissen wir von ihrem Leben? Wie wandelt sich das Verständnis in der Geschichte? Welche Marienbilder sind die Folge? Und welche Gnadenbilder ziehen seit Jahrhunderten und bis heute Menschen an besondere Orte?

 

Die Sonderausstellung im Diözesanmuseum Graz "Maria. 1001 Gesichter der Liebe" sucht Antworten in Bildern und Darstellungen von Maria in steirischen Kirchen, Klöstern und Gnadenorten.

 

Maria. 1001 Gesichter der Liebe

 

Zwischen Glück und Leid

 

Im "Jahr der Liebe", das die Diözese Graz-Seckau 2015 begeht, steht im Diözesanmuseum die Gottesmutter im Zentrum. "Das Wunderbare und die Faszination ihres Lebens zwischen Glück und Leid hat Künstler und Kunsthandwerker seit Jahrhunderten herausgefordert" und zu Werken "von grandioser Aussage und tiefer Frömmigkeit" geführt, so Museumsdirektor Heimo Kaindl.

 

So zeigt die gotische Pietà Schmerz, Trauer und menschlich tiefstes Leid einer Mutter, wenn sie dem toten Sohn gewahr werden muss. Die schönen Madonnen der Gotik zeigen dagegen Glück und Mutterfreude. Sie machen so die Rolle Marias an der Menschwerdung Gottes sichtbar.

 

Maria. 1001 Gesichter der Liebe

 

Magna Mater Austriae

 

Maria ist jene Frau, die Gott am nächsten stand – dies zeigen besondere Bilder der schwangeren Maria und der stillenden Mutter.

 

Maria als Fürsprecherin der Menschen. Zahllos sind die Darstellungen der Gottesmutter, die die Anliegen der Menschen um Schutz und Hilfe zum Ausdruck bringen. Am deutlichsten sichtbar wird dies im Bild der Schutzmantelmadonna.

 

Ein besonderer Akzent der Schau liegt auf den Marienwallfahrtsorten in der Steiermark, allen voran Mariazell mit der "Magna Mater Austriae", die eigentlich nur eine kleine Statue von 47 Zentimetern ist.

 

Private Marienbilder

 

Als Besuchende sind Sie auch eingeladen Ihr Marienbild dem Museum leihweise zu überlassen und zu zeigen.

 

Erleben Sie im Diözesanmuseum Graz die faszinierende Vielfalt der Marienbilder aus der Steiermark. Staunen Sie über Vielfalt, Kunstfertigkeit und Aussagen der unzähligen Bildwerke zu einer einzigartigen Frau, Maria.

 

Maria. 1001 Gesichter der Liebe

 

Öffnungszeiten

Zugänglich ist die Ausstellung von 15. April bis 11. Oktober 2015, eröffnet wird sie am 14. April 2015 um 19 Uhr durch Diözesanadministrator Heinrich Schnuderl im Diözesanmuseum Graz (Bürgergasse 2, 8010 Graz).

 

Quellenangabe:

Diözesanmuseum Graz: Maria. 1001 Gesichter der Liebe. URL: www.dioezesanmuseum.at [Stand: 04/2015]

 

(iu)

MMMag. Hubert Nitsch
MMMag. Hubert Nitsch

Kunstreferent der Diözese Linz

"kunst und kirche"-Bücherregal

Sichtbar gemacht
Paul Klee: Abstraction with Reference to a Flowering Tree (1925) / National Museum of Modern Art, Tokyo. © Daderot/wikimedia.org

Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder,

sondern macht sichtbar…

(Paul Klee)

Im Blickpunkt: „kunst und kirche”
kunst und kirche. © Springer Verlag

„kunst und kirche”, seit 1971 als ökumenische Zeitschrift für Architektur und Kunst erscheinend, widmet sich immer wieder Themen wie neuen Kirchenbauten, religiösen Traditionen in Phänomenen der Gegenwartsarchitektur, Transformationen zentraler christlicher Inhalte in zeitgenössische Kunst oder der Rolle von Kunst im interreligiösen Dialog. Sie beleuchtet Kunst und Architektur vor einem philosophischen und religiösen Hintergrund. Günter Rombold als Doyen der Zeitschrift freut sich: „Ich finde, die Zeitschrift geht einen guten Weg. Die Kunst hat sich verändert, und die Zeitschrift greift diese jungen Positionen auf; das finde ich gut...”

Im Bild: Engel von Paul Klee

 

Impuls zu Paul Klees Engelbilder

Ausstellung „Paul Klee - Engel”

Hamburger Kunsthalle (2013)

Katholische Kirche in Oberösterreich
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