Samstag 23. Mai 2026

„Domviertel“ als Teil der „Festivalcity“

So konsequent wie noch nie zuvor bespielt das Festival heuer den öffentlichen Raum.

Zentraler Schauplatz ist die Linzer Innenstadt, konkret das Offene Kulturquartier OÖ sowie das Areal zwischen Herrenstraße, Spittelwiese, Landstraße und Promenade. Ausstellungen, Präsentationen, OpenLabs, Vorträge und ganze Konferenzen, Konzerte – all das findet draußen, mitten in der Linzer Innenstadt statt. 

 

Ein Hotspot des diesjährigen Festivals sind der Mariendom und seine unmittelbare Umgebung.

 

Der Dom selbst wird erstmals zur „Ausstellungshalle“, in der gleich mehrere Installationen gezeigt werden. Der Vorplatz und die Fassade des Doms dagegen werden vor allem am ersten Festivalabend (Do., 4.9.2014, 20.30 Uhr) zur Bühne für den großen Opening-Event. Die BesucherInnen erwartet ein beeindruckendes Spiel mit bzw. auf der Fassade des neugotischen Mariendoms.

 

Die beiden Prager Künstler Dan Gregor und Tomáš Dvořák werden den Dom in ein riesiges audiovisuelles Instrument verwandeln, mit dem die FestivalbesucherInnen ganz einfach spielen können. Via Laserpointer werden hunderte verschiedene audiovisuelle Effekte ausgelöst und so die Fassade des Bauwerkes zum Leuchten und Klingen gebracht. Gleich nebenan, im historischen Bischofshof an der Herrenstraße, ist die Architektur ebenfalls Dreh- und Angelpunkt einer – wenn auch völlig anders gearteten – akustischen Inszenierung.

 

Mit Sonotopia wandeln Anatol Bogendorfer und Peter Androsch hier die Stadt zum „Hörraum“ und machen das Zusammenspiel urbaner Architektur und alltäglichen (Stadt-) Lebens hörbar. Sie nutzen die Räume und Flächen der vorhandenen Architektur, um den Schall zu formen und zu reflektieren.

 

Festival City Map. Foto: Stefan Eibelwimmer. © Ars Electronica/flickr.com/CC BY-NC-ND 2.0

 

(sp)

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Kunstreferent der Diözese Linz

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Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder,

sondern macht sichtbar…

(Paul Klee)

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