2. Lesung: Phil 4,12-14.19-20
Schwestern und Brüder!
12 Ich weiß Entbehrungen zu ertragen,
ich kann im Überfluss leben.
In jedes und alles bin ich eingeweiht:
in Sattsein und Hungern, Überfluss und Entbehrung.
13 Alles vermag ich durch den, der mich stärkt.
14 Doch ihr habt recht daran getan,
an meiner Bedrängnis Anteil zu nehmen. (…)
2. Lesung: Phil 4,6-9
Schwestern und Brüder!
[4 Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!
Noch einmal sage ich: Freut euch!
5 Eure Güte werde allen Menschen bekannt.
Der Herr ist nahe.]
6 Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage
betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!
7 Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt,
wird eure Herzen und eure Gedanken
in Christus Jesus bewahren. (…)
Lesung Phil 2; Evang. Mt 21; Der Sonnengesang
Höchster, allmächtiger, guter Herr,
dein sind das Lob, die Herrlichkeit und Ehre und jeglicher Segen.
Dir allein, Höchster, gebühren sie,
und kein Mensch ist würdig, dich zu nennen.
2. Lesung: Phil 1,20ad-24.27a
Schwestern und Brüder!
20 Ich erwarte und hoffe,
dass Christus verherrlicht werden wird in meinem Leibe,
ob ich lebe oder sterbe.
21 Denn für mich ist Christus das Leben
und Sterben Gewinn.
22 Wenn ich aber weiterleben soll,
bedeutet das für mich fruchtbares Wirken. (…)
Der Abschnitt der Lesung gehört zu den konkreten und sehr lebensnah ausgerichteten Abschlusskapiteln im Römerbrief (Röm 12,1-15,13). Im vierzehnten Kapitel rät Paulus ausdrücklich zu gegenseitiger Toleranz und zu respektvollem Umgang mit verschiedenen religiösen Lebensstilen von „Schwachen“ und „Starken“ (14,1-12).
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
15 Wenn dein Bruder gegen dich sündigt,
dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht!
Hört er auf dich,
so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. (…)