Der Überlieferung nach hängte 1735 der Bauer Michael Priewasser zum Gedenken an seinen verschollenen Sohn ein Marienbild an einen Baum. Vorbeigehende sollten dadurch bewegt werden, für seinen Sohn zu beten. Bereits 1784 wurde auf Grund der wachsenden Popularität des Ortes eine hölzerne Kapelle errichtet, die aber 1810 auf behördlichen Befehl abgerissen werden musste. Weil aber das Marienbild weiterhin von der Bevölkerung verehrt wurde, baute man 1850 wieder eine Holzkapelle. Es entstand eine Jausenstation, durch Rodung kamen Bauernansiedlungen und der Ort wuchs. Die Bewohner errichteten in Eigenregie die heutige Wallfahrtskirche, die mitsamt dem Franziskanerkloster und der Volksschule 1863 eingeweiht wurde. 1880 wurde anstelle der Holzkapelle die jetzige Gnadenkapelle nordseitig angebaut.
Trotz etwas Kälte waren insgesamt 29 Leute mit auf den Kreuzweg.
Ein Motto wiederholte sich öfter: "Jesus Christus, die gehst durch Leiden und Tod, denn du glaubst an das Leben."
Man könnte beim Leid und Kreuz der Welt ja wegschauen, dann würde aber auch das Gute, das trotzdem geschieht, übersehen. Wir möchten einfach nicht blind sein.
Danke allen für die Teilnahme.
Gratuliere zu dem strammen Marsch, denn wir gingen heuer etwas flotter. So wurde uns nicht kalt.
Anbei ein paar Fotos.
Siehe auch Foto von Kapelle innen.
Zu Hause in Altheim sah ich dann, gab es Schneeegraupel. Da haben wir es noch gut erwischt.
Schellenberg, 550 Meter. Im Sommer in schönes Ausflugziel.
Viele Firmlinge schlossen sich der Flursäuberungsaktion der Stadtgemeinde an. Siehe anbei ein paar Fotos. Es ist zwar eh grotesk, während im Nahen Osten riesige Öl- und Gastanks in Flammen aufgehen durch Bomben und Raketen, suchen wir hier nach Plastiksackerl.