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Inhalt:

26. Sonntag im Jahreskreis 1. Okt. 2023

 

1. Lesung: Ez 18,25-28

So spricht der Herr:

25 Ihr sagt: Der Weg des Herrn ist nicht richtig.

Hört doch, ihr vom Haus Israel: Mein Weg soll nicht richtig sein?

Sind es nicht eure Wege, die nicht richtig sind? (…)


Der Mensch ist verantwortlich für sein Leben. Das ruft Gott durch den Propheten Ezechiel in Erinnerung. Diese Verantwortung muss jeden Tag neu übernommen werden – in der Entscheidung zum guten oder bösen Tun.

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25. So. i. J . 24. 9. 2023

1. Lesung: Jes 55,6-9

6 Sucht den HERRN, er lässt sich finden,

ruft ihn an, er ist nah! (….) 8 Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken

und eure Wege sind nicht meine Wege – Spruch des HERRN. (….)

 

Evangelium: Mt 20,1-16

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:

1 Mit dem Himmelreich

ist es wie mit einem Gutsbesitzer,

der früh am Morgen hinausging,

um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben.

2 Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denár für den Tagund schickte sie in seinen Weinberg. (….)

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24. So. i. J. 17. 9. 2023

24. Sonntag im Jahreskreis 17. 9. 2023

2. Lesung: Röm 14,7-9

 

Gegen Ende des Römerbriefs geht Paulus auf die unterschiedliche Lebenspraxis von den Gemeindemitgliedern ein. Als Orientierung empfiehlt er: Egal wie unterschiedlich wir sind – eines eint uns: Wir gehören dem Herrn

 

Schwestern und Brüder!

7 Keiner von uns lebt sich selber

und keiner stirbt sich selber:

8 Leben wir, so leben wir dem Herrn,

sterben wir, so sterben wir dem Herrn. (…)


Die Aussage von Vers 7, dass niemand „sich selber lebt bzw. stirbt“, verhindert jede Art von Selbstbezogenheit, wenn man im Sinne von „für sich selber“ liest. Die Zugehörigkeit zu Christus, dem Herrn, schafft immer Gemeinschaft. Zuerst natürlich Gemeinschaft mit Gott, aber zugleich auch Gemeinschaft mit den anderen Christinnen und Christen. Deshalb wird niemand allein leben und niemand allein sterben, wir sind alle eingebunden in die große Menschenfamilie.

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23. Sonntag im Jahreskreis 10. 9. 2023

1. Lesung: Ez 33,7-9

So spricht der Herr:

7 Du, Menschensohn, ich habe dich dem Haus Israel als Wächter gegeben;

wenn du ein Wort aus meinem Mund hörst,

musst du sie vor mir warnen.

8 Wenn ich zum Schuldigen sage: Schuldiger, du musst sterben!

und wenn du nicht redest,

um den Schuldigen vor seinem Weg zu warnen,

dann wird dieser Schuldige seiner Sünde wegen sterben;sein Blut aber fordere ich aus deiner Hand zurück.

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22. Sonntag im Jahreskreis 3. 9. 2023

1. Lesung: Jer 20,7-9

7 Du hast mich betört, o HERR,

und ich ließ mich betören;

du hast mich gepackt und überwältigt.

Zum Gespött bin ich geworden den ganzen Tag,

ein jeder verhöhnt mich. (…)


Nicht allzu viel erfahren wir in den 52 Kapiteln des Jeremiabuches über das Herz bzw. das Innere des Propheten mit Ausnahme jener fünf Klagelieder – eingestreut in die Kapitel 11-20, die wir Jeremiaden nennen oder lateinisch „Confessiones“. Es sind Gebetstexte, die an Grenzen führen, die von inneren Kämpfen und einem Leiden an Gott und seinem Auftrag sowie der Ablehnung durch Menschen zeugen. Die fünfte Confessio, Jer 20,7-13, ist ein typisches Klagelied: Einer Anrede folgt die Klage im Blick auf das eigene Ergehen und das Wirken der Feinde, gefolgt von einer Vertrauensäußerung und einem Lob als Abschluss. Nach einer Anklage gegen Gott führt der Prophet eine Art Selbstgespräch, in dem er seine eigenen Gefühle zu Wort bringt, ebenso wie Anwürfe von Menschen an ihn, deren verletzende Worte in ihm nachklingen und ihm schwer zu schaffen machen.

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21. So. i. J. - 27. 8. 2023

2. Lesung Röm 11,33-36

 

33 O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes!

Wie unergründlich sind seine Entscheidungen,

wie unerforschlich seine Wege!

34 Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt?

Oder wer ist sein Ratgeber gewesen?

35 Oder wer hat ihm etwas gegeben,

sodass Gott ihm etwas zurückgeben müsste?

36 Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin

ist die ganze Schöpfung. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.


Es sind typische Begriffe aus der Weisheitsliteratur, die Paulus wie eine Litanei auf Gott bezieht: Tiefe des Reichtums, Weisheit und Erkenntnis. Siehe z. B. Buch Ijob (Kapitel 38-40)

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20. So. i. J. 20. 8. 2023

 

2. Lesung: Röm 11,13-15.29-32

Schwestern und Brüder!

13 Euch, den Heiden, sage ich:

Gerade als Apostel der Heiden preise ich meinen Dienst,

14 weil ich hoffe,

die Angehörigen meines Volkes eifersüchtig zu machen

und wenigstens einige von ihnen zu retten.

15 Denn wenn schon ihre Zurückweisung

für die Welt Versöhnung bedeutet,

was wird dann ihre Annahme anderes sein

als Leben aus den Toten?

(…)

32 Denn Gott hat alle in den Ungehorsam eingeschlossen,

um sich aller zu erbarmen.


Die Lesung stammt aus den berühmten Kapiteln 9-11 des Römerbriefes, die ganz der Frage nach dem Verhältnis von Israel und christlicher Kirche gewidmet sind.

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