Es ist dies platonische Philosophie, wer etwas einsieht, muss Anteil an dem Eingesehenen haben. Wer wiedergeboren werden will, muss mit freiem Willen die höchste Wahrheit und Idee nachvollziehen können. (Aufgezwungen wird die Wahrheit nicht.) Auf natürliche Art kann der Mensch nicht (geistig) wiedergeboren werden, aber auf freie Art kann er das ewige Wort nachvollziehen. Die Kirchenväter erinnerten sich gleich der Wiedererinnerungslehre der Philosophen an die Überlieferung der Hl. Schrift und an die Ideenlehre – und verbanden beides zu einer neuen Form geistiger Erkenntnis und geistigem Leben.
Die verschiedenen Aspekte der Weihnachtsbotschaft - siehe Link
11 Erbitte dir ein Zeichen vom HERRN, deinem Gott,
tief zur Unterwelt
oder hoch nach oben hin!
12 Ahas antwortete:
Ich werde um nichts bitten
und den HERRN nicht versuchen. (…)
Der scheinheiligen „Gottesfurcht“ des Ahas, der seine eigenen Pläne im Kopf hat (und daher eigentlich kein Zeichen von Gott bekommen möchte), steht die umso eindringlichere Antwort des Propheten von Gott her gegenüber. Gottes Plan wird sich durchsetzen.Der Evangelist Matthäus greift in seiner Verkündigungserzählung dieses „Programm“ auf (vgl. Mt 1,23) und beendet sein Evangelium mit der Zusage des Auferstandenen: „Seid gewiss, ich bin mit euch bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,20).
jauchzen wird die Steppe und blühen wie die Lilie.
2 Sie wird prächtig blühen
und sie wird jauchzen, ja jauchzen und frohlocken.
Die Herrlichkeit des Líbanon wurde ihr gegeben,
die Pracht des Karmel und der Ebene Scharón.
Sie werden die Herrlichkeit des HERRN sehen, die Pracht unseres Gottes.
3 Stärkt die schlaffen Hände und festigt die wankenden Knie! (…)
Eine frohe, hoffnungsvolle Zukunft verkündet Jesaja („Jesaja=Gott hilft). Die Natur erblüht und wächst, die Menschen schöpfen neue Kraft und neuen Mut.Wie sehr brauchen wir diese Zeichen!