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Inhalt:
Do. 26.03.26

Palmsonntag 29. 3. 2026 Feier des Einzugs Christi in Jerusalem

 

2. Lesung: Phil 2,6-11

5 Seid untereinander so gesinnt,

wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht:

6 Christus Jesus war Gott gleich,

hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein,

7 sondern er entäußerte sich

und wurde wie ein Sklave

und den Menschen gleich. (…)


Der Text enthält zwei gegenläufige Bewegungen: Von V. 6-9 nach „unten“, ab V. 9 nach „oben“. Deshalb ist es sinnvoll, nach V. 8 („Tod am Kreuz“) eine Pause zu machen. Der scheinbar Gescheiterte wird erhöht, und wird zur Rettung für die vielen.

 

Evangelium zur Palmprozession: Mt 21,1-11

 

1 Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte

und nach Bétfage am Ölberg kam,

schickte Jesus zwei Jünger aus

2 und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; (…)

4 Das ist geschehen, damit sich erfüllte,

was durch den Propheten gesagt worden ist:

5 Sagt der Tochter Zion:

Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig (…)

 

10 Als er in Jerusalem einzog, erbebte die ganze Stadt (...)

 

Das letzte Wegstück nach Jerusalem legt Jesus nicht mehr zu Fuß zurück, sondern er reitet auf einem Esel. Damit setzt er ein prophetisches Zeichen. Schon der Prophet Sacharja hatte von einem Friedenskönig geträumt, der nicht hoch zu Ross unterwegs ist. Er beherrscht Menschen nicht, sondern richtet sie auf.

 

Es heißt auch „erbebte die ganze Stadt“ (V 10). Das griechische Verb beschreibt im Alten Testament u.a. die Reaktion auf eine Erscheinung Gottes (z.B. Joel 4,16). Wenige Tage später drückt Matthäus das Erbeben der Erde beim Tod Jesu mit demselben Wort aus (Mt 27,51), und als nochmals später der Engel den Stein vom Grab Jesu wälzt, erbeben auch die Grabwächter und fallen zu Boden (Mt 28,4).

 

Der Jubelruf der Menschen in Jerusalem in V. 9 – ein Zitat aus Ps 118,25f – bringt die enorme Hoffnung der Menschen auf Rettung und Befreiung zum Ausdruck.

Der Psalm, ein „Danklied auf den Herrn und Dankfest im Tempel“ erinnert an Gottes Treue zu seinem Volk und führt aus Bedrängnis und Not zu Rettung und Leben. Was wir heute meist nur als „Hosanna/Hosianna“-Ruf kennen (Mt 21,9), ist die eingedeutschte Form des hebräischen Satzes „Hoschiah na“. Er stammt aus Ps 118,25 und bedeutet übersetzt: „(Ach, HERR,) bring doch Rettung!“ In diesem Ruf artikulieren Menschen also mit Psalm 118 ihre Hoffnung, dass Gott helfen und sie retten werde – und sie verbinden ihre Hoffnung mit dem Einzug Jesu in Jerusalem.

 

Ja, wenn das heute wahr würde! Wieviel Kriege und Zerstörung gibt es derzeit? Mit welchen Mitteln, mit welcher Begründung, in welcher Absicht? „Es ist der Krieg außer Kontrolle geraten“ (Generalsekretär der UNO, Gutierrez)

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