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Inhalt:
Di. 01.10.24

27. Sonntag im Jahreskreis 6. Okt. 2024

 

1. Lesung: Gen 2,18-24

18 Gott, der HERR, sprach:

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist.

Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm ebenbürtig ist.

19 Gott, der HERR, formte aus dem Erdbodenalle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels (…)

 

Unser Text führt uns an den Beginn der Bibel. Nach der poetischen Erzählung der Schöpfung in sieben Tagen setzt das Buch Genesis noch einmal an, von den Anfängen der Welt zu erzählen. („2. Schöpfungsbericht“) Diesmal steht der Mensch im Zentrum. Um ihn herum gruppiert sich in Beziehungen alles, was Gott schafft. Zunächst sind das die Pflanzen mit dem Paradiesgarten. Dann folgt unser Abschnitt. Gott will für den Menschen eine Hilfe, jemanden, der ebenbürtig ist. Alleinsein ist nicht Ziel des Menschseins, es geht um Kommunikation. Den Tieren gibt der Mensch Namen, ein Ausdruck von Herrschaft. Ebenbürtigkeit geht anders.

Etwas seltsam mutet an, dass Gott, der gerade die Welt ihm gegenüber erschaffen hat, den 2. Menschen (die Frau) aus dem Ursprung des Menschen selbst schaffen will, der Mensch dem Menschen gegenüber. Gott ist Kommunikation.

Aus der Seite des Menschen, nicht aus dem Erdboden bzw. Staub (Gen 2,7), oder aus Nichts, macht Gott die Frau. Selbst vom Lebensatem ist nicht die Rede – der ist offenbar schon vorhanden. Der Jubelruf des Menschen (adam v. „adama“, Erde) (V. 23) bekräftigt und fasst zusammen, wie Gott hier geschaffen hat. Und es wird nochmals gezeigt: Ein dem Menschen ebenbürtiges Geschöpf kann nur aus dem Gleichen erschaffen werden. Auch die Namensgebung weist in diese Richtung. Im Deutschen ist das Wortspiel aus dem Hebräischen nicht sichtbar: Isch – der Mann, Ischá – die Frau. Beide sind eins, kaum unterscheidbar. Das Ende der Geschichte weist in die Zukunft der Menschheit. Hier geschieht die entgegengesetzte Bewegung zu V. 22: Nicht die Frau wird dem Mann zugeführt, sondern er kommt zu ihr. Die Verbindung aus dem Ursprung ist so stark, dass – den Konventionen einer patriarchalen Gesellschaft zum Trotz – der Mann sich zur Frau bewegt. (Anne Rademacher)

 

Evangelium: Mk 10,2-16

In jener Zeit 2 kamen Pharisäer zu ihm

und fragten: Ist es einem Mann erlaubt, seine Frau aus der Ehe zu entlassen? Damit wollten sie ihn versuchen. (…)

 

Im Kapitel 10 wird im Markusevangelium der schwelende Konflikt zwischen Jesus und den einflussreichen Gruppen des Judentums seiner Zeit verschärft. Die Pharisäer nehmen ein Streitgespräch mit ihm auf. Sie tun es inmitten der Volksmenge, in aller Öffentlichkeit. Die Frage, die sie stellen, ist eine, die immer wieder Glaubende beschäftigt. Sie ist gerade beim Thema der Ehe hochaktuell. Die Frage ist, wie weit religiöse Gebote und Sanktionen der Lebenswirklichkeit entgegenkommen müssen. Es ist die Frage danach, was göttliches Gesetz ist und was in der Hand des Menschen ist.

 

Wie können wir uns Jesus annähern, dessen strikte Ablehnung der Ehescheidung so gar nicht zu unseren Erfahrungen passen will? Es geht ihm um Hartherzigkeit, die er nicht duldet, gerade wenn sie sich in Regelungen manifestiert. Er stellt sich auf die Seite der Zurückgelassenen und bezieht klare Position: Gott will den Menschen nicht allein lassen.

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