15. Sonntag i. J. 14. 7. 2024
Evangelium: Mk 6,7-13
Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte.
7 Er rief die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen.
Er gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister
8 und er gebot ihnen,
außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen,
kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel,
9 kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen. (…)
Die Lesung folgt im Markusevangelium direkt auf die Erzählung der Ablehnung Jesu in seiner Heimat. Daraus entsteht keine Resignation oder Stagnation, kein Abwarten, kein Zweifel am Auftrag und an der Ausstattung, sondern neue Sammlung, neue Gemeinschaft. Umkehr in allen Facetten unseres Lebens, Absage an alle lebensfeindlichen Kräfte und Pflege und Heilung der Kranken ist angesagt.
Hymnus
Wort Gottes, dessen Macht und Ruf
im Urbeginn die Welt erschuf.
Du bist der Anfang und das Ende.
Der Himmel und die ganze Welt
sind deiner Hoheit unterstellt.
Du bist der Zeiten Lot und Wende.
Die Weisheit baute sich ein Haus,
darin spricht Gott sich selber aus,
und dieses Wort hat uns getroffen.
Nun ist die Welt nicht mehr so leer,
nicht mehr die Last so drückend schwer:
Der Weg zum Vater steht uns offen.