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Inhalt:
Fr. 05.07.24

  14. Sonntag im Jahreskreis 7. 7. 2024

 

2. Lesung: 2 Kor 12,7-10

 

Schwestern und Brüder!

7 Damit ich mich wegen der einzigartigen Offenbarungen nicht überhebe,

wurde mir ein Stachel ins Fleisch gestoßen:ein Bote Satans, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe. (…)

Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen,

damit die Kraft Christi auf mich herabkommt.

10 Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage;

denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

 

Evangelium: Mk 6,1b-6

In jener Zeit

1b kam Jesus in seine Heimatstadt; seine Jünger folgten ihm nach.

2 Am Sabbat lehrte er in der Synagoge.

Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, gerieten außer sich vor Staunen und sagten:

Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das für Machttaten, die durch ihn geschehen!

3 Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon?

Leben nicht seine Schwestern hier unter uns?

Und sie nahmen Anstoß an ihm.

 

Die Sendung Jesu ist nicht immer erfolgreich. Sie ruft entweder Glauben an ihn oder eben Unglauben wie hier hervor. Als Begründung greift Jesus offenbar auf eine Erfahrung der Propheten Israels zurück, die ähnlich schon Ablehnung in ihren heimatlichen Gefilden erlebt haben. Das vermeintliche Kennen eines Menschen verhindert oder erschwert zumindest ein tieferes Wahrnehmen. Erwähnt werden drei Kreise von Nichtverstehenden: die Leute des Heimatortes, die Verwandten und das eigene „Haus“ (= damals der Begriff für die eigene Familie, die darin lebt). Wo kein Glaube ist und keine Offenheit für Gottes Wirken in ihm, da kann auch Jesus nichts tun.

Dennoch geht die Sendung Jesu weiter, nunmehr durch die Beauftragung an die Zwölf. In ihr liegt eine unaufhaltsame, weil göttliche Dynamik.

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