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Inhalt:
Fr. 12.04.24

3. Sonntag der Osterzeit 14. 4. 2024

Lesung: Apg 3,12a.13-15.17-19

In jenen Tagen

12a wandte sich Petrus an das Volk:

13 Der Gott Abrahams, Ísaaks und Jakobs,

der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht,den ihr ausgeliefert und vor Pilatus verleugnet habt, (…)

 

Die Heilung des Gelähmten an der Schönen Pforte beim Tempel (durch die Apostel) hat Aufsehen erregt. Sie löst einen Zulauf aus. Sie weckt Interesse. Schon Jesus hat seine Zeichen – vor allem im Evangelium des Johannes finden wir das – mit daran anknüpfenden Reden der Verkündigung verbunden.
Petrus lenkt das Interesse der Leute sogleich weg von seiner Person. Er benutzt den Auf-Lauf nicht zu irgendeiner Art von Selbstdarstellung. Er verweist auf Jesus, der von Gott her kam und wirkte, der gekreuzigt wurde, auferstanden und lebendig ist. Jesus heilt, er rettet, nur er.

Petrus tritt hier wie schon in Apg 1,16-22 und Apg 2,14-36 als Sprecher des Zwölferkreises hervor. Indem zunächst Gott als der Gott der Väter im Glauben, also von Abraham, Isaak und Jakob, vorgestellt wird, wird deutlich, dass Gottes Handeln an Jesus, auch in der Passion, dann in der Auferstehung, in Kontinuität zu seinem Handeln in der Geschichte Israels steht. Die Römer waren in gewissem Sinne ebenfalls interessiert an ihrer Geschichte, an ihrer kulturellen Ausbreitung; aber bei weitem nicht so religiös, innerlich, wie der gläubige Jude oder der spätere Christ, der an einer neuen Vorsehung und Führung durch Gott glaubte.

Fragwürdig klingt für uns immer die konflikthafte Gegenüberstellung von „wir“ und „ihr“, die Petrus in seiner Rede – bzw. Lukas als ihr Autor – betont: „Wir“ (= Petrus und die anderen Jesus-Anhänger/ innen) „sind Zeugen“ dafür (V. 15), dass „ihr“ (d. h. das vor Petrus im Tempel versammelte Volk) Jesus „ausgeliefert und vor Pilatus verleugnet“ (V. 13), ja sogar „den „Urheber des Lebens … getötet“ habt (V. 15). Dass die konkreten Menschen, die dort im Tempel vor Petrus stehen, mit dem Prozess Jesu vermutlich nicht das Geringste zu tun haben, hält Petrus (bzw. Lukas) nicht von seiner Argumentation ab: Er nimmt sie in „Kollektivhaftung“ und spielt dabei auf die lukanische Darstellung der Passion Jesu an, die das beim Prozess Jesu anwesende Volk besonders nachdrücklich belastet und Pilatus, den einzigen juristisch für das Todesurteil verantwortlichen Entscheidungsträger, historisch ganz unzutreffend entlastet (bei Lukas betont Pilatus gleich dreimal die Unschuld Jesu).

Die Passion Jesu wird so zur Hintergrundfolie und zum Ausgangspunkt für neue Erfahrungen des Heilshandeln Gottes. Das angebliche Fehlverhalten „der Juden“ (literarische Floskel, besser: der Hohe Rat, die Ungläubigen), also der jüdischen Behörden und des „Volkes“, bleibt nicht als Anklage stehen, sondern wird gleichermaßen durch die Feststellung, dass Unwissenheit die Ursache war, und durch die starke Betonung von Gottes Heilsplan überboten (V. 17-18).

 

Evangelium: Lk 24,35-48

„(….) 38 Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen Zweifel aufkommen?

39 Seht meine Hände und meine Füße an: (...)

Ich bin es selbst.

Fasst mich doch an und begreift:

Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. (…)“

 

Der Text ist die Fortsetzung des Evangeliums vom Ostermontag und – abgesehen von den weggelassenen letzten fünf Versen (V. 49-53) – gleichzeitig der Schluss des Lukasevangeliums.

 

Hintergrund des Lesungsabschnitts ist vielleicht die innergemeindliche Auseinandersetzung mit den Lesern aus dem griechischsprachigen Kulturraum, nach deren Vorstellung sich Leib und Seele nach dem Tod trennen. Dagegen formuliert Lukas ein klares (christliches) Bekenntnis zu Jesus als den leiblich Auferstandenen.

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