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Inhalt:
Do. 01.02.24

4. 2. 2024 5. Sonntag im Jahreskreis

Lesung: Ijob 7,1-4.6-7

Íjob ergriff das Wort und sprach:

1 Ist nicht Kriegsdienst des Menschen Leben auf der Erde?

Sind nicht seine Tage die eines Tagelöhners?

2 Wie ein Knecht ist er, der nach Schatten lechzt, wie ein Tagelöhner, der auf seinen Lohn wartet.

3 So wurden Monde voll Enttäuschung mein Erbe

und Nächte voller Mühsal teilte man mir zu. (...)


Aus Ijobs Worten sprechen tiefe Not und tiefer Verunsicherung.

Sein Weltbild ist zusammengebrochen, sein Glaube an Gott stark erschüttert. Dieses Verhalten wird sich im Lauf des Buches wandeln. Es scheint aber eine wichtige Phase in der Leidbewältigung zu sein, das aussprechen zu können – an eine Adresse! Siehe viele Klagepsalmen.

 

Evangelium: Mk 1,29-39

In jener Zeit

29 ging Jesus zusammen mit Jakobus und Johannes

in das Haus des Simon und Andreas.

30 Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett.

Sie sprachen sogleich mit Jesus über sie

31 und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf.

Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen.

32 Am Abend, als die Sonne untergegangen war,

brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus.

33 Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt (…)

 

Nach dem zuvor erzählten Exorzismus in der Synagoge (V. 21-28) (So. 28. 1.) setzt der Evangelist seine Erzählung vom Tag in Kafarnaum mit einer Krankenheilung fort. Heilen und Dämonen austreiben – das kommt im Markusevangelium oft. Auch seine Jünger werden später ausgesandt werden, zu heilen und Dämonen auszutreiben (Mk 6,13), um so das Reich Gottes zu verkünden. Mit der Synagoge und einem Wohnhaus als Orten des Geschehens werden der öffentliche wie der private Raum vom Reich Gottes erfasst. Schnell, unaufhörlich breitet sich das Reich Gottes aus.
Schon am nächsten Tag erreicht mit Jesu Wirken das Gottesreich die nächsten Dörfer, mit V. 39 kommt bereits betont ganz Galiläa in den Blick. Die Ausbreitung des Reiches Gottes bzw. der Gottesherrschaft ist nicht zu stoppen, so die Botschaft. Von dieser Dynamik sollen sich die Lesenden mitreißen lassen. Das Böse weicht. Menschen erfahren den Anbruch des Reiches Gottes im eigenen Leben.

Die Suche Jesu nach Zurückgezogenheit (V. 35) verstärkt als Kontrastmotiv die Suche der immer größer werdenden Menge von Menschen. Mit dem in der Einsamkeit stattfindenden Gebet Jesu wird die Quelle angedeutet: Woher kommt Jesus, woher kommt seine Kraft, was ist sein Glaube, seine Inspiration.

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