Sunday 8. December 2019

1. Adv. So. 1. 12. 2019

1. Adv. So. 1. 12. 2019 1. Lesung: Jes 2,1-5
1 Das Wort, das Jesája, der Sohn des Amoz,
über Juda und Jerusalem geschaut hat.
2 Am Ende der Tage wird es geschehen:


Der Berg des Hauses des HERRN
steht fest gegründet als höchster der Berge; (…)
4 Er wird Recht schaffen zwischen den Nationen
und viele Völker zurechtweisen.
Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden
und ihre Lanzen zu Winzermessern. (…)

Fast zu Beginn seines Buches entwirft Jesaja eine kurze, aber bedeutungsvolle Endzeitvision. Sie spricht von einem solchen „guten Ende“. Der Text gibt eine Vision wieder, eine mystische Schau. Jesaja spricht mit Begeisterung von einer unglaublich anmutenden, friedvollen Zukunft. Der Papst hat in Japan sehr eindrücklich das jetzt verkündet: Allein schon der Besitz von Atomwaffen sei unmoralisch.

2. Lesung: Röm 13,11-14a
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom.
Schwestern und Brüder!
11 Das tut im Wissen um die gegenwärtige Zeit:
Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf.
Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit,
da wir gläubig wurden.
12 Die Nacht ist vorgerückt,
der Tag ist nahe.
Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis
und anlegen die Waffen des Lichts! (…)
Die Symbolik von Licht und Finsternis prägt Advent und Weihnachten: In der längsten Nacht des Jahres feiern die Christen, dass Jesus Christus, das Licht der Welt, kommt. Paulus gebraucht dieselbe Symbolik: Wer Christ geworden ist, steht auf der Seite des Lichts, des hellen Tags und nicht der Finsternis. Mehr noch: Paulus und die ersten Christen sind überzeugt, dass die Wiederkunft Christi unmittelbar bevorsteht, dass wir ihr entgegengehen: „Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe.“ Diesem Wissen gemäß sollen Christen leben.

Evangelium: Mt 24, 29-44
34 Amen, ich sage euch:
Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles geschieht. (…)
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Im Zeitraum von Mi. 27. 11. - So. 1. 12. 2019 – Rote Kirchturmbeleuchtung in St. Laurenz und Mühlheim. Warum? In über 50 Ländern leiden Christen unter Diskriminierung, systematischer Vertreibung, Entführung, Vergewaltigung, Zwangskonversion und Mord. Mehr als 200 Millionen Christen werden weltweit diskriminiert. Wir möchten für sie beten.


 

Fürbitten:

Pr: Gott, unser Vater! Dein Wort bringt Licht, Freude und Trost in die Welt. Immer wieder dürfen wir mit unseren Anliegen und Sorgen zu dir kommen.:

 

1. Mit großer Betroffenheit müssen wir immer wieder erfahren, dass auch heute noch in vielen Ländern der Welt, Christen ihren Glauben nicht offen bekennen und leben dürfen. Stärke unsere Brüder und Schwestern, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden.

 

2. Wir beten für alle, die andere um ihres Glaubens willen verfolgen, deren Herz voll Hass ist und die zur Gewalt greifen: um Einsicht und Bekehrung und um Wandlung des Herzens durch das Licht Christi

 

Nach der Kommunion - gemeinsames Gebet der Gemeinde:

 

Gott, nach dem geheimnisvollen Ratschluss deiner Liebe lässt du die Kirche teilhaben am Leiden deines Sohnes. Stärke unsere Brüder und Schwestern, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Gib ihnen Kraft und Geduld, damit sie in ihrer Bedrängnis auf dich vertrauen und sich als deine Zeugen bewähren. Gib ihnen die Kraft, in der Nachfolge Christi das Kreuz zu tragen und auch in der Drangsal ihren christlichen Glauben zu bewahren. Amen

 

---------------- Christ sein war noch nie so gefährlich wie heute! Das Evangelium von und über Jesus Christus ist eine FROHE BOTSCHAFT, eine freudige Nachricht, die uns Menschen die Kraft zum Glauben an den dreifaltigen Gott vermittelt, Hoffnung auf Vollendung im Reich Gottes schenkt und in uns die Fähigkeit zur mitmenschlichen Liebe freisetzt. Umso unverständlicher ist es, dass diese Botschaft so oft und immer wieder auf Ablehnung stößt, Widerstand hervorruft, Gewalt provoziert, und manchmal auch den Überbringern und Anhängern des Evangeliums sogar das Leben kosten kann. Mehr als zweitausend Jahre gibt es das Christentum schon, und von Anfang an zieht sich eine blutige Spur der Unterdrückung und Gewalt gegenüber Christen durch die lange Geschichte. Auch heute noch – im 21. Jhd. – werden Christen wegen ihres Glaubens benachteiligt, verfolgt, eingesperrt, gefoltert oder gar umgebracht.

 

In über 50 Ländern leiden Christen unter Diskriminierung, systematischer Vertreibung, Entführung, Vergewaltigung, Zwangskonversion und Mord. Mehr als 200 Millionen Christen werden weltweit diskriminiert. Jedes Jahr erstellt Open Doors den Weltverfolgungsindex, der eine Rangliste angibt, entsprechend dem Grad der Christenverfolgung in dem jeweiligen Land:

1. Nordkorea

6. Sudan

11. Syrien

2. Afghanistan

7. Eritrea

12. Nigeria

3. Somalia

8. Jemen

13. Irak

4. Libyen

9. Iran

14. Malediven

5. Pakistan

10. Indien

 

 

 

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