Tuesday 23. April 2019

4. Sonntag i. J. 3. 2. 2019

Ich darf als fortlaufendes Thema in Rückblick auf den Anbetungstag und im Vorblick auf das Fronleichnamsfest eine kurze Serie zum Sakrament der Taufe bringen: - 1. Teil

  • Den ersten Platz unter allen Sakramenten hat die heilige Taufe inne, die das Tor zum geistlichen Leben ist (vitae spiritualis ianua)“ (Konzil von Florenz, 1439, DH 1314). Sie bewirkt die

  • Eingliederung in den Leib Christi / Kirche

  • Teilhabe am Sohnesverhältnis Jesu im Heiligen Geist

  • Mitteilung der Rechtfertigungsgnade

  • Abwaschung aller Sünde (Erbsünde, persönl. Sünde) Schuld und Sündenstrafen

  • Mitteilung des Taufcharakters

Das „Taufen“

Das germanische Wort Taufe, taufen bezieht sich auf den Ritus des Untertauchens, leitet sich von taufen, toufen, toufan / taufe, toufin, von dem Adjektiv tief / tiof ab, so dass taufen soviel bedeutet, wie sich tief machen, d.h. ein- und untertauchen.

griechisch: baptizo = eintauchen, untertauchen, versenken, versinken, ertrinken, untergehen.

pabtizo = den Ritus vollziehen, den man „baptisma“ nennt.

Der Mensch braucht Symbole und Zeichen. Quer durch die Kulturen und Geschichte gibt es diese Zeichen, die mit Wasser zu tun haben. Z. B. den Fluss des Vergessens in der griechischen Mythologie. Wenn der Mensch hinuntersteigt in die Unterwelt, kommt ihm der Fluss Styx entgegen, der Fährmann Charon setzt die Seele hinüber, sie vergisst alles. In Indien waschen sich die Leute im Ganges, die Moslems waschen sich vor dem Gebet….. überall diese äußeren Zeichen für eine innere Aussage des Glaubens, der Erneuerung. Nicht zuletzt spielt in der Hl. Schrift das Wasser eine ausgezeichnete, symbolische Rolle: Ich kann nur Stichworte bringen:

Urchaos, der Sintflut (Gen 6-9) und

Symbol des Lebens (Ps 104,10f). Durst nach Wasser als Bild für den Durst nach

Gott (od Ps 42,2f. – das Bild vom Hirschen – beim Taufbrunnen) .

Exodus (Ex 14,15-15,21): Wasser = Untergang, Errettung

Nicht zu vergessen die rituellen Waschungen in der Hl. Schrift – und die damit verbundene Spiritualisierung:

zur Wiedererlangung kultischer Reinheit (Lev 15; 17,15f)

eine sehr schöne, direkt angesprochene Spiritualisierung finde sich bei Ez 36,22-38 in der Rede vom „reinen Herzen“: „Ich hole euch heraus aus den Völkern, ich sammle euch aus allen Ländern und bringe euch in euer Land. 25 Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Götzen. 26 Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch. 27 Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Gebote achtet und sie erfüllt.“

Zur Zeit JESU kannte man die täglichen Taufbäder in Qumran, um sich für das endzeitliche Gericht rein zu machen.

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