Im Zuge der Kulturhauptstadt linz09 wird im Linzer Mariendom, der größten Kirche Österreichs, die Türmerstube für BesucherInnen zur Verfügung gestellt, um sich in die Stille zurückzuziehen.
Am 19.10.2009 präsentierten Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas und die Diözese Linz in der Domviertel relounge das Buch „Turmeremit. 395 Stufen in die Einsamkeit“.
Im Rahmen der Kunststation Mariendom werden von 5. Juni – 31. Oktober 2009 Fotografien von Eremitinnen und Eremiten, fotografiert von Miklos Boros und Paul Kranzler gezeigt.
MMMag. Hubert Nitsch, der die Idee für den Turmeremiten hatte und das Projekt konzipierte, erzählt von der Entstehung des Projektes bis zum Gelingen. Hubert Nitsch war selbst bereits eine Woche als Eremit am Turm.
Mit dem Mittagsgebet am Freitag 28.11.2008 um 12.15 Uhr in der Krypta des Linzer Mariendoms startete das Projekt Turmeremit der Kath. Kirche OÖ und Kulturhauptsstadt Linz 2009.
Ausblick für die Einkehr. Wollsocken, ein Notfall-Handy, die Querflöte und ein Notizbuch: Mit dieser Ausrüstung machte ich mich als Probe-Turmeremitin auf in die Türmerstube.
Das Eremitenbrot verweist mit seinen Zutaten, u.a. Mandeln, auf die Wüstenherkunft der Einsiedler und knüpft an einen alten Mönchsbrauch an, am Sonntag Süßes zu essen, um sich schon in dieser Welt das Paradies und den Himmel zu vergegenwärtigen.
Der Linzer Mariendom war am Staatsfeiertag Abend Klangraum der grandiosen Aufführung von Anton Bruckners Te Deum mit 1000 MusikerInnen und SängerInnen.
In der Rudigierhalle des Mariendoms Linz finden am 26. und 28. März 2009 sechs performative Mini-Konzerte des berühmten norwegischen Komponisten und Klangkünstlers Magnar Åm statt.
In zwölf Linzer Kirchen und Sakralräumen finden Konzerte und konzertähnliche Aufführungen wie Klanginstallationen statt. Sie sind gleichzeitig Teil einer Gesamtkomposition.
Die Konzertreihe „Abendmusik in der Kirche St. Magdalena“ besteht seit 1985. Sie war als Stadtteilangebot vorgesehen, ist inzwischen aber längst in weiten Kreisen von Linz und Umgebung bekannt.
Die Stiftskirche St. Florian gibt den barocken Rahmen für eine moderne Aufführung: Alfred Schnittkes 2. Sinfonie kehrt an den Ort ihrer Inspiration zurück.
Im Linzer Mariendom wird von 21. Mai bis 26. Oktober 2009 in der Rudigierhalle ein der Stille gewidmeter Raum geschaffen. Die Abendstimmung wird von allen Beteiligten als überwältigend beschrieben - der Lichteinfall färbt die Rosette unterschiedlich intensiv.
Radio in der Straßenbahn, TV im Supermarkt, Musik in der Gaststube, plärrende Handys im Zug: Beinahe ununterbrochen werden unsere Gehörgänge im öffentlichen Raum gestürmt. Orte der Stille sind rar.
Der Sonntag ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Kulturgut und ein Zeichen der Freiheit: der Mensch muss nicht jeden Tag arbeiten. Der Mensch hat die Freiheit, den Alltag zu unterbrechen und innezuhalten.
Die Pfarre Marcel Callo hatte am 19. April 2009 durfte sich über zahlreiche Gäste freuen: aus Erlangen, Freiburg, der Slowakei, aus Rennes, aber auch aus der näheren Umgebung waren sie gekommen.
„Es reicht – für alle. Kommt und seht“ lautete der Titel der Sonntag-Morgen-Veranstaltung der Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung (KAB) und der Betriebsseelsorge OÖ am 3. Mai 2009 in Linz.
Am 5. Juli 2009 um 9.30 Uhr wird in der Pfarrkirche St. Magdalena in Linz-Urfahr ein festlicher Familiengottesdienst mit der Uraufführung der „Magdalenamesse“ gefeiert und anschließend zu einem „Dorffest in der Stadt“ geladen.
Der Stadtteil Auwiesen möchte im März 2009 besonders auf sich aufmerksam machen. Einzelne GastgeberInnen, Gastfamilien sowie verschiedene lokale Einrichtungen stellen einen Tag und eine Nacht lang Unterkunft und Gastfreundschaft zur Verfügung – und das gratis.
Die Kath. Pfarre Linz-Heiliger Geist, die Evangelische Pfarrgemeinde Linz-Dornach und die Kath. Hochschulgemeinde organisieren in Zusammenarbeit mit der Abteilung Textil/Kunst&Design der Kunstuniversität Linz ein vielfältiges Programm, zu dem alle BewohnerInnen des Stadtteils als Beteiligte eingeladen werden.
Eine Sitzbank geht den Wanderbewegungen „moderner Nomaden“ nach. Menschen siedeln sich an, lassen sich nieder, ziehen weiter – immer den neu entstehenden Wohngebieten am Stadtrand nach.
Kernpunkt dieses Projektes ist die gemeinsame Verknüpfung der Geschichte der Stadtteile mit der Entstehung der VOEST. Diese Geschichte soll sichtbar, hörbar, fühlbar, schmeckbar – erlebbar gemacht werden!
In der Osternacht am 11. April 2009 installiert die Welser Künstlerin Karin Hannak ihr Zeiten und Orte verbindendes Friedensprojekt "ETAS - EMBRACING TIME AND SPACE".
Theaterstück vom „Theater des Kindes“ in Kooperation mit Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas und Theaterfestival Schäxpir/Land OÖ. Franziska Jägerstätter erzählt: Die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau.
Über Kopfhörer führt eine Stimme durch eine beschauliche Wohn- und Erholungslandschaft. Auf den ersten Blick lässt sie nichts von ihrer Vergangenheit erahnen.
Geschichten erfahren mit dem Ominibus. Im Omnibus geht es auf Spurensuche zu historischen und aktuellen Orten des Protests und der sozialen Kämpfe in Linz.
Am 7. November steht Österreich wieder ganz im Zeichen der Wissenschaft: Bei der „Langen Nacht der Forschung“ öffnen sich die Türen für alle Wissenschafts-begeisterten. Mit dabei ist Univ.Prof Dr. Franz Gruber (KTU).
Beeindruckende Architektur und Glaubensorte sowie wunderschönes Wetter genossen die Leser/innen auf ihrer Reise im Baltikum. Fixpunkt war die Kulturhauptstadt 2009 Vilnius.
1400 Jungscharkinder erkundeten im Juni 2009 die Kulturhauptstadt Linz. Sie konnten ihre eigene Firma gründen, im Orient im Toten Meer baden oder Abkühlung auf der Wasserrutsche finden.