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Inhalt:
Fr. 31.07.26

18. Sonntag im Jahreskreis 2. 8. 2026

Lesung: Röm 8,35.37-39

 

Schwestern und Brüder!

35 Was kann uns scheiden von der Liebe Christi?

Bedrängnis oder Not oder Verfolgung,

Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert?

[36 Wie geschrieben steht:

Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt;

wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat.]

37 Doch in alldem tragen wir einen glänzenden Sieg davon

durch den, der uns geliebt hat.

38 Denn ich bin gewiss:

Weder Tod noch Leben,

weder Engel noch Mächte,

weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten,39 weder Höhe oder Tiefe (…)“

 

Entscheidend ist für Paulus, dass alle aufgezählten Bedrohungen uns letztlich nicht existentiell gefährden können in dem Sinne, dass die Beziehung zu Gott und sein Heil unterbrochen werden oder verloren gehen könnten.

 

Evangelium: Mt 14,13-21

In jener Zeit,

13 als Jesus hörte, dass Johannes enthauptet worden war,

zog er sich allein von dort mit dem Boot in eine einsame Gegend zurück.

Aber die Volksscharen hörten davon

und folgten ihm zu Fuß aus den Städten nach.

14 Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen

und hatte Mitleid mit ihnen

und heilte ihre Kranken. (…)

 

Die Verse 13-15 zeigen eine Situation von Eindringlichkeit und Not. Jesus trauert um Johannes den Täufer und möchte eigentlich allein sein. Die Menschen hingegen laufen Jesus nicht (nur) aus spirituellem Interesse hinterher bzw. voraus, sondern aus existentieller Perspektivlosigkeit nach dem Tod des Johannes. Diese Verse sollten deshalb nicht im Ton eines Picknick-Ausflugs gelesen werden, sondern so, dass Trauer und Not darin anklingen.

Wenn Jesus Mitleid mit den Menschen hat (V. 14), bezieht sich das wohl auf ihre Perspektivlosigkeit in dieser Situation: Was kann ihnen neue Hoffnung schenken?

 

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