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Do. 14.05.26

Christi Himmelfahrt

Mag. Maximilian Pühringer
Mag. Maximilian Pühringer
M.: 0676/88084811
E.: maximilian1985@gmx.com

Der Auferstandene kehrt zu seinem Vater in den Himmel zurück. Er möchte uns da alle mitnehmen. Er möchte uns alle dort einmal haben. Dort wo er ist, sollen wir alle einmal sein. 

 

 

Predigt Christi Himmelfahrt, 14.5.2026

Perikopen: Eph 11,17-23                       Mt 28,16-20

 

Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!

„Er kehrt zu dir heim, nicht um uns Menschen zu verlassen, er gibt den Gliedern seines Leibes die Hoffnung, ihm dorthin zu folgen, wohin er als erster vorrausing“ So drückt es die Präfation des heutigen Festes sehr schön aus. Sie drückt damit gut aus worum es am heutigen Fest geht, nämlich um die christliche Hoffnung. Der Auferstandene kehrt zu seinem Vater in den Himmel zurück. Er möchte uns da alle mitnehmen. Er möchte uns alle dort einmal haben. Dort wo er ist, sollen wir alle einmal sein. „Wo ich bin soll auch der sein, der mir dient,“ hat er schon zu seinen Lebzeiten gewagt.

Die Hoffnung einmal ganz bei ihm zu sein, wenn wir ihm wohlgemerkt in diesem Leben entsprochen haben. Aber wie kann diese Hoffnung wirklich groß werden in unserem Herzen? Wie kann sich diese Hoffnung einmal an uns erfüllen? Die Lesung aus dem Epheserbrief gibt uns die Antwort, gibt uns das Programm vor um stark zu werden in dieser Hoffnung. Es hat da so schön geheißen: „Der Gott und Vater Jesu Christi erleuchte die Augen unseres Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid.“ Er erleuchte die Augen unseres Herzens. Genau das ist es. Es hilft nur dann, wenn wir Augen öffnen und sie nicht zukneifen. Mit Geschlossene Augen gibt es keine Erleuchtung des Herzens. Wir brauchen offene Augen, damit wir nach und nach das Feingefühl bekommen den Herrn in allem zu entdecken. Denn wir dürfen daran glauben, dass er uns nahe ist, besonders hier in der Heiligen Messe, wenn er uns heute gesagt hat: „Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ und dann wenn wir nach vorne treten zur heiligen Kommunion. Er ist uns nahe in seiner Schöpfung, die er uns anvertraut wurde. Vielleicht ist uns das bei den Bitttagen wieder besonders bewusst geworden. Er ist uns nahe in jedem Menschen, der uns begegnet, weil wir ja seine Abbilder sind. Die Augen müssen offen sein. Nur dann kann er erleuchten. Das ist natürlich immer auch ein besonders Werk der Gnade für die wir uns öffnen dürfen. Wir sind Kinder der Gnade. Wir verdanken uns seiner Gnade. Aber wie gesagt, die Augen müssen offen sein. Gegen unseren Willen geht gar nicht. Halten wir Augen unseres Herzens offen.

 

Liebe Brüder und Schwestern!

„Er kehrt zu dir heim, nicht um uns Menschen zu verlassen, er gibt den Gliedern seines Leibes die Hoffnung, ihm dorthin zu folgen, wohin er als erster vorrausing.“ Und „Der Gott und Vater Jesu Christi erleuchte die Augen unseres Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid.“ Das sind die beiden Pfeiler des heutigen Festes, auf die wir unser Leben bauen. Maria hilft uns dabei. Er hat sie als Erste von allen in den Himmel geholt. An ihrer Hand dürfen wir immer wieder beten: „Jesus, der in uns die Hoffnung stärke.“ Amen.

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