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So. 10.05.26

Muttertag

Mag. Maximilian Pühringer
Mag. Maximilian Pühringer
M.: 0676/88084811
E.: maximilian1985@gmx.com

Wir danken für so viel Mütterlichkeit in der Welt. Auch wir dürfen mütterliche Menschen sein. Menschen mit Mutterhänden, einem Mund mit mütterlicher Stimme und mit einem mütterlichen Herzen.

Predigt 6. Ostersonntag,  1ß.5.2026, Gruppengottesdienst Erstkommunion und Muttertagsmesse in Oberkappel und Lembach Perikopen: Apg 8,5-8.14-17   Joh 14,15.-21

 

Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben, vor allem liebe Erstkommunionkinder, liebe Mütter, Großmütter und mütterlichen Menschen!

Am heutigen Muttertag sagen wir auch beim Gottesdienst ein großes Danke und Vergelts Gott für so viel Mütterlichkeit im eigenen Leben und in unserer Welt. Davon leben wir, dadurch konnten wir wohl diejenigen Menschen werden, die wir sind. Und da dürfen wir einfach fragen: Was macht einen mütterlichen Menschen aus? Können nicht auch wir alle mütterliche Menschen sein. Drei Gedanken dazu.

 

Erstens: Die Mutterhände. Ja, die Hand der Mama kennen wir alle. Diese Hände haben uns schon als ganz kleine Babys gehalten. Die Mama war nach der Geburt die erste, die uns gehalten. Und wie oft haben uns diese Hände getragen, haben unsere Hand gehalten, haben uns begleitet. Ja, die Hände der Mama sind begleitende Hände. Sie sind offen, nicht verschlossen. Sie laden ein und weisen nicht ab. Es sind gute Hände.  So können auch unsere Hände sein. Hände sind wie Schalen, die auffangen. Hände sind wie ein Haus, das Geborgenheit gibt. Hände sind wie ein Schiff, das Lasten trägt. Hände sind wie ein Mantel, der wärmt. Hände sind wie eine Salbe, die heilt. Hände sind wie ein Baum, der Schatten gibt. Hände sind wie Brot, das satt macht. Hände sind wie ein Licht in der Dunkelheit. Hände sind wie Brücken, die verbinden. Hände sind wie duftende Blumen. Hände sind wie eine Quelle, die schenkt. Ein altes Gebet sagt: „Jesus hat keine Hände, nur unsere Hände, um heute Gutes zu tun“. Das heißt, dass unsere eigenen Hände zu Gottes Händen werden können. Vielleicht sind mütterliche Hände auch so etwas, wie der verlängerten Arme Gottes in unsere Welt hinein.

 

Zweitens: Der Stimme der Mutter. Ja, die Stimme der Mama, die kennen wir. Wir sind mit ihr vertraut. Wir würden sie wohl unter vielen anderen Stimmen erkennen. Es ist die Stimme von der wir wohl am meisten mitbekommen haben von Anfang an, wie wir noch gar nicht auf der Welt waren. Wir sprechen ja nicht umsonst von der Muttersprache. Es ist die Stimme, die uns viel beigebracht hat, die uns ermutigt hat, die uns getröstet hat, die uns gut zugeredet hat, die uns auf Wichtiges hingewiesen hat, die uns viel Gutes getan hat. Die Stimme der Mutter ist eine Stimme, die uns beisteht. Vom  Beistand hat Jesus heute gesprochen. Die Mama steht den Kindern bei. Ich denke, gerade am Muttertag sollten wir auch sehen sehen, wie dringend viele Familien diesen Beistand brauchen, Familien, denen es vielleicht nicht so gut geht wie uns: Frauen, die allein für ihre Kinder sorgen.  Mütter, die trotz Arbeit kaum über die Runden kommen.  Familien, die mit Krankheit, Gewalt oder seelischer Belastung kämpfen.  Kinder, die Zuwendung und Schutz brauchen. Heute ist auch die Sammlung für die die Caritas. Die erlebt jeden Tag, wie der Geist Gottes konkret spürbar wird: wenn Menschen beraten, begleitet, gestärkt werden; wenn finanzielle Sorgen gemildert werden; wenn jemand nicht mehr alleine dasteht, wenn versucht wird mütterliche Zuwendung weiterzugeben, damit die mütterliche Stimme auch heute gut hörbar wird. Ja, ich kann auch ein Mensch mit mütterlicher Stimme mit vielen guten, positiven aufbauenden Worten. Wenn man auch sonst vielleicht manchmal nicht so viel zu geben hat, ein gutes Wort könnte immer drinnen sein.

 

Drittens: Das Mutterherz. Ja, neun Monate hat uns die Mama unter dem Herzen getragen, da haben wir ihren Herzschlag gehört. Es ist ein Herz, das immer für uns schlägt. Es ist kein halbes Herz, sondern ein ganzes. Ein Herz, das für uns da ist, ist ein Mutterherz „Ein Herz haben“, damit ist gemeint, dass der Mensch in der Begegnung mit anderen Menschen, und auch mit Dingen, nicht gleichgültig und unpersönlich reagiert  nicht wie eine Maschine. Der andere „lässt einem nicht kalt“. So kann man ein Herz haben für Kinder, für Kranke, für alte Menschen, aber auch für Tiere oder Blumen und vieles mehr. Wer in diesem Sinne „ein Herz hat“, der verhält sich z. B. freundlich, mitfühlend, anteilnehmend, solidarisch, rücksichtsvoll, hilfsbereit. Bei jemandem, der „ein Herz hat“, kommen Gefühle ins Spiel, Emotionen: Freude, Trauer, Angst und vieles mehr. „Ein Mensch mit Herz“, das bedeutet: ein Mensch mit echtem Interesse; ein Mensch, der sich begeistern kann; einer, der seine Liebe und Freude zeigt; der deshalb aber auch verwundbar ist; dem etwas zu Herzen gehen und wehtun kann und der fähig ist zum „Mit-leiden“. Menschen mit Herz, Menschen mit mütterlichem Herz dürfen wir sein.

 

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Erstkommunionkinder!

Wir danken für so viel Mütterlichkeit in der Welt. Auch wir dürfen mütterliche Menschen sein. Menschen mit Mutterhänden, einem Mund mit mütterlicher Stimme und mit einem mütterlichen Herzen. Schön, dass wir als christen neben unsere Mutter alle auch noch eine Mutter im Glauben haben, nämlich Maria, die auch immer für uns da ist und uns beisteht. Amen.

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