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So. 11.08.24

Ein besonderer Mensch

Mag. Maximilian Pühringer
Mag. Maximilian Pühringer
M.: 0676/88084811
E.: maximilian1985@gmx.com

Ist Jesus wirklich etwas Besonders? Ein besonderer Mensch   unvergleichbar mit allen, die bisher auf dieser Welt gewesen sind?

Predigt 19. Sonntag im Jahreskreis, 11.8.2024

Perikopen: Eph 4,30-5,2                        Joh 6,41-51

 

Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!

Ist Jesus wirklich etwas Besonders? Ein besonderer Mensch   unvergleichbar mit allen, die bisher auf dieser Welt gewesen sind? Ist er also wahrhaft vom Himmel gekommen und nicht aufgestiegen auf der Erde wie wir, ein Sohn des Josef nur und der Maria, die man kennt? Wer ist dieser Jesus? Am Ende des 1. Jahrhunderts war das ein großes Streitthema zwischen dem neu organisierten Judentum und den ersten Christen, die gehofft hatten, das Judentum würde auf die christliche Wertschätzung Jesu einschwenken. Aber was ginge uns heute noch dieser alte Streit an, wenn nicht dieselben Fragen wieder im Raum stünden. Diesmal nicht in der öffentlichen Diskussion im Streit der Kirchen oder Religionen miteinander. Da ist es zurzeit eher ruhig, auch weil die Religionen nicht mehr so Öffentlichkeitrelevant sind. Die Frage nach der Bedeutung Jesu stellt sich im Leben der einzelnen Christen in einer Situation, in der ihr Glaube offensichtlich immer bedeutungsloser und wirkungsloser wird. Was macht machen wir dann als einzelne, wie stehen wir dann zu Jesus und drücken unsere Zugehörigkeit zu ihm aus? Das Christentum in Europa definiert sich vor allem in der politischen Rede als Kulturchristentum, dh. nicht als persönliche Entscheidung für die Lehren Jesu oder die Kirche, sondern als Abgrenzung gegen andere. Es ist irgendwie unsere Kultur, im Gegensatz zu anderen Kulturen eben. Christ sein gegen andere in Gestalt der Fremden mit ihrer uns fremden Kultur. Religiös gesehen hauptsächlich heute gegen Muslime, denn Juden gibt es ja fast keine mehr bei uns, die haben wir ja ausgerottet.  Kulturchristentum ist Christentum gegen andere und steht immer noch auf zwei Füßen, halbwegs zumindest: man lässt die Kinder  taufen und heiratet zum Teil auch noch kirchlich, aber das Wort Jesu spielt im eigenen Leben keine Rolle mehr. Jesus ist eben nicht mehr der, der vom Himmel herabgekommen ist, sondern jemand, den man verehren kann oder auch nicht. Gebet und Gottesdienst sind deshalb überflüssig, der Sonntag gehört allein der Familie, die Not der anderen ist deren Problem. Nichts was Jesus wichtig war ist im Kulturchristentum noch wichtig: weder Gerechtigkeit noch Barmherzigkeit noch Vergebung. Der Ich-Kult als Ausformung des Kulturchristentums. Daran stößt  das Evangelien-Wort heute: Ich bin das Brot, das vom Himmel gekommen ist, die göttliche Nahrung für diese Welt: was es von Gott her dieser Welt zu sagen gibt für ein sinnvolles Leben, das auch vor Gott Bestand hat. Es ist in diesem Brot vom Himmel nicht nur vom eucharistischen Brot die Rede, sondern in erster vom Wort Jesu, das er uns von Gott bringt. Denn das Göttliche ist nicht verschwommen im Dunst des Universums, sondern ganz deutlich in der Person und in der Rede Jesu. An ihm, in dem das Wort Fleisch geworden ist, müssen wir uns stoßen und reiben, wenn wir Christen bleiben wollen. Und zur Kommunion gehen heißt Jesus annehmen, dass sein Wort Brot für mich ist, Brot, das nährt für das eigentliche Leben, das ewige, das bleibt. „Ich bin das Brot des Lebens.“ Zur Kommunion gehen ohne Interesse an seinem Wort, wäre ein Widerspruch. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt: anschaulicher und konkreter als Jesus kann niemand zeigen, was Gott für diese Welt will.

 

Liebe Brüder und Schwestern!

Wer ist Jesus wirklich? Das ist und bleibt die entscheidende Frage. Bin ich ein Kulturchrist oder doch ein der glaubt, dass  dieser Jesus vom Himmel herabgekommen ist und er der Welt das Leben gibt? Wie sieht es mit meinem wirklichen Interesse an Jesus aus? Ist er für Lebensrelevant oder bleibt nur kulturrelevant? Fragen über Fragen türmen sich auf. Sie dürfen uns beschäftigen, sie sollen uns nicht loslassen. Wir sollen nicht murren, wie damals die Juden, denen der Anspruch Jesu nicht passte. Es ist ratsam gelehrig zu werden, Schüler Gottes, wie es uns Jesus sagt. Amen.

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