Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Wir
  • Pfarrleben
  • Erinnerungen
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
Pfarre Oberkappel
Pfarre Oberkappel
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:
Do. 09.05.24

Christi Himmelfahrt

Mag. Maximilian Pühringer
Mag. Maximilian Pühringer
M.: 0676/88084811
E.: maximilian1985@gmx.com

Die christliche Hoffnung bewirkt, dass wir die Kraft unseres Herrn erfahren.

Predigt Christi Himmelfahrt, 9.5.2024

Perikopen: Apg 1,1-11              Mk 16,15-20

 

Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!

„Vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen“,  sagt uns die Apostel­ge­­schichte. Diese Zahl ist in den Kalen­der eingegangen. Deshalb feiern wir heute 40 Tage nach Os­tern Christi Himmelfahrt. Zugleich überliefert uns die Apostelgeschichte aber auch die Worte des Auf­erstan­denen, die diese feste Zahl, wir Menschen haben ja gern feste Zahlen, wieder auflösen: „Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in sei­ner Macht fest­ge­setzt hat.“ Mit diesen Markierungen stellt uns die Heilige Schrift mitten hinein in die Spannungen, die zu allen Zeiten bestehen. Da ist einerseits das Faktische, was wirklich geschehen ist. Und da ist andererseits das Ewige, Göttliche. Dorthin trägt Jesus unsere Welt durch seine Himmelfahrt. Es sind immer beide Wirklichkeiten. In Jesus kom­men sie zusammen: Unser Kalender und die Ewigkeit. Jesus ist ein Mensch dieser Erde mit einem konkreten Menschenleben. Aber dieser Jesus von Nazareth, der am Kreuz ohn­mäch­tig starb, vollzieht das Handeln seines himm­lischen Vaters in dieser Welt. Deshalb hat Jesus diese Welt von Grund auf verwandelt. Sie hat nicht mehr nur einen Kalender, sondern sie ist mit ihrer  Geschichte, ihrem Hin und Her und Auf und Ab, schon unlöslich ver­ankert mit ihrem Ziel. Wir sind jetzt schon mit der Ewigkeit verankert. Er, der zur Rechten des Vaters sitzt, der schaut auf alles, erkennt und beur­teilt alles aus seinem göttlichen Begreifen. All das steckt in dem kleinen Wort Ebenso, das die Apostelgeschichte verwendet: Ebenso wie er auf der Erde ge­lebt hat, ebenso wie er auferstanden ist und in den Himmel zu Gott aufgenommen wurde, ebenso wird er wieder-kommen und das letzte Wort über alles sein. Gott wird siegen, nicht durch die Vernichtung seiner Feinde, sondern durch die völlig neue Beziehung. Er hat das letzte Wort. Was bedeutet das, für unser Leben? Ein Wort beschreibt aus dem Epheserbrief sagt es uns: „Der Gott Jesu Christ, unseres Herrn, […] erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu wel­cher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid“. Hoffnung bedeutet: Alles ist nicht nur so, wie du und ich es jetzt überblicken können. Es hat eine Chance! Wir haben eine Chance. Sogar das in unseren Augen Schlimmste hat die Chance, von Christus erlöst zu wer­den. Ganz sicher alles in unseren Au­gen nur Halbgute, Vorläufige, Unge­wisse und Besorgniserregende. Es hat die Chance, durch Christus anders zu werden. Das Geschenk des heutigen Festes ist die christliche Hoffnung. Ich möchte das auch anwenden auf unsere Zeitstunde in der Kirche. Wir durchleben eine tiefe Krise. Ständig wird es uns in der ver­öffent­lichten Meinung vorgerechnet. Die Kirche verliert ihre Glaub­wür­dig­keit. Wir haben uns auch selber viel verpatzt, zu viel! Wie haben wir hin gehaut auf Menschen die gescheitert sind, auf Geschiedene, auf uneheliche Kinder, auf Menschen, die nicht der katholischen Norm entsprochen haben. Die durften dann auch nicht zur Kommunion gehen. Und die Priester die Missbrauch betrieben haben, haben schön weiter Kommunion ausgeteilt. Dass uns die Gläubigen immer mehr davon rennen, können wir nicht beschönigen. Man kann sich noch so bemühen, aber es ist so. Auch wenn man dankbar ist, für jeden der noch kommt. Da möchte ich sagen: Wenn das die Situation von Christi Himmelfahrt 2024 ist, muss uns das Geschenk des heu­ti­gen Festes ergreifen, die christliche Hoffnung. Das Irdische ist verbunden mit seinem ewigen Ziel. Christus zieht uns hinter sich her. Nichts muss so bleiben, wie es ist, wenn wir uns anstecken lassen von der Hoffnung, dass Jesus zum Zug kommen soll. In ihm allein ist alles richtig, und er kann und will alles richtig machen bei uns und mit uns. Die christliche Hoffnung auf unseren Herrn, ist der tiefe innere Grund der der Kirche, und warum man zu ihr gehöre soll. Wegen der Hoffnung auf den Herrn reden wir ohne Angst. Wegen der Hoffnung auf den Herrn hören wir einander zu in Geduld. Jeder, der keine Hoffnung hat und meint, dass das Projekt Jesu mit seiner Kirche gescheitert ist, frage sich: Glaube ich denn überhaupt, dass diese irdische Kirche beherrscht und auf ihr Ziel hingelenkt wird von Christus und nicht vom Kampf der oft so törichten Menschenweisheit allein? Sehe ich Christus am Werk in meinem Leben? Darin liegt eine Zumutung, wirklich demütig zu sein und deshalb das Run­terreden und Runtermachen aufzugeben. Diese Zumutung des Christusglaubens ist mitunter sehr groß, sie ver­langt das Ganze: „In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie wer­den in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder töd­liches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kran­­ken, de­nen sie die Hände auflegen, werden gesund werden“. Dämo­nen, Schlangengift und Krankheiten des Leibes und der Seele werden in immer neuen Formen auftreten, sind immer bedrohlich, ja tödlich. Liebe Brüder und Schwestern! Die christliche Hoffnung bewirkt, dass wir die Kraft unseres Herrn erfah­ren. Denn in meinem Namen, sagt der Auf­er­­standene, wird das alles euch nicht schaden, sondern ihr werdet heil werden, andere heilen und neues Le­ben hervorbringen in vielen Spra­chen und Gestalten. Jede Krise fragt uns nach unserer Hoffnung. Unsere Krisen verwandeln sich, in dem wir Jesus einfach beim Wort nehmen. Das heutige Fest versetzt Jesus aus der Vergan­gen­­heit machtvoll in die Zukunft und verwandelt die Gegenwart. Den Schluss des Markusevangeliums dürfen wir daher auch so lesen: „Sie aber ziehen aus und verkünden das Evangelium überall. Der Herr wird ihnen beistehen und ihre Verkündigung bekräftigen durch die Zeichen, die sie begleiten werden.“ Amen.

Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von Youtube und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.

zurück
weitere Pre- digten .

Wo ist mein Platz in dieser Woche?

Gründonnerstag

Die Kommunion ist das höchste Gut, das wir haben, das Allerheiligste, wie wir es auch bezeichnen. Kommunion, was bedeutet das Ganze?

02.04.

Liebe Christi

Karfreitag

Das, was am heutigen Tag an Jesus geschieht, ist bei aller Härte und Grausamkeit des Kreuzweges, ein ganz besonders Wunder. Es ist das Wunder der sich ganz und gar an uns Menschen verschenkenden Liebe, einer Liebe, die bis ans Kreuz geht.

03.04.

Das Kreuz - ein Ort der Hoffnung, ein Segenszeichen

Am Kreuz stirbt Jesus. Es ist der Ort seines Todes. Aber im Licht seiner Auferstehung wird das Kreuz zu einem Ort der Hoffnung zu einem Zeichen des Segens. Vom Kreuz geht Segen aus.

22.03.

Hl. Josef - Ein Mann der Tat

Im Herzen des heiligen Josef dürfen wir lesen.

19.03.

Spaß oder Freude?

Es will uns anregen zu unterscheiden zwischen Spaß und Freude. Dass wir eben nicht die Abkürzung über den Spaß gehen, sondern den Weg der Freude.

15.03.

Das Leben mit Jesus Christus wagen

Wer ist dieser Jesus Christus im Glauben der Kirche und wer ist er für mich persönlich?

08.03.

Gotteserfahrungen

Fastenzeit, Zeit für unsere Gotterfahrungen, was sie aus uns machen und was wir mit ihnen machen.

01.03.

Willensfreiheit - Wahlfreiheit - Handlungsfreiheit

Drei Ebenen der menschlichen Freiheit. Wie wir sie nützen und woran wir uns ausrichten.

18.02.

Aschermittwoch

Der Weg der Fastenzeit ist eine gute Gelegenheit, auf die Stimme des Herrn zu hören und die Entscheidung zu erneuern, Christus zu nachzufolgen.

18.02.

Faschingspredigt

Man könnt’ die Dinge kombinieren, den Gottesdienst und das Bewegen, das wär’ für Leib und Seel’ ein Segen.

15.02.
zurück
weiter

nach oben springen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
Pfarre Oberkappel


Falkensteinerstraße 12
4144 Oberkappel
Telefon: 07284/206
Mobil: 0676/88084811
pfarre.oberkappel@dioezese-linz.at
http://www.pfarre-oberkappel.at
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz
Ihr Kontakt zur
Diözese Linz
anmelden
nach oben springen