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So. 10.12.23

Lassen

2. Adventsonntag
Mag. Maximilian Pühringer
Mag. Maximilian Pühringer
M.: 0676/88084811
E.: maximilian1985@gmx.com

Weglassen – zulassen - loslassen – einlassen - überlassen: Fünfmal lassen ein Adventprogramm.

Predigt Zweiter Adventsonntag, 10.12.2023

Perikopen: Jes 40,1-5.9-11                    Mk 1,1-8

 

Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!

Im „Vater unser,“ das wohl uns vertrauteste Gebet, lautet die zweite Bitte: „Dein Reich komme.“ Früher als das Vater Unser noch auf Latein in der Liturgie gebetet oder gesungen wurde, lautete die zweite Bitte: „adveniat regnum tuum.“ Damit ist die Verknüpfung zum Advent gegeben. Advent ist die Erwartung des Ankommens des Reiches Gottes in dieser Welt, seines Reiches der Gerechtigkeit und des Friedens. Johannes der Täufer, von dem wir im Evangelium gehört haben, hat sich auch mit seiner ganzen Existenz diesem Reich verschrieben. In jedem Vater Unser beten wir um diese Ankunft, denn Gottes Reich der Gerechtigkeit und des Friedens ist nicht da und  kommt nicht von selber. Im Gegenteil, ganz andere Reiche erstarken ständig neu, in denen Gerechtigkeit unerwünscht und Friede als Phantasie der Gutmenschen gilt. Es erstarkt heute Ehe das Reich der Gleichgültigkeit und der Oberflächlichkeit.

 

Dein Reich komme ist eigentlich das kürzeste Adventgebet und es ist der bleibende Sinn des Erbittens, dass wir Gottes Reich nicht verwechseln mit den Reichen dieser Welt. „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ sagt Jesus bei seinem Verhör zu Pilatus. „Wenn es von dieser Welt wäre, würde meine Leute kämpfen“. Ja, das Kämpfen ist das Kennzeichen der Reiche dieser Welt und in diesen Kämpfen werden die Unschuldigen geopfert. Jesus denkt nicht daran, andere für sich zu opfern,  andere für sich sterben zu lassen. Sein Reich ist nicht von dieser Welt. Das Reich Gottes muss erbeten werden, vielleicht im Advent besonders, denn allein das Beten schafft die Haltung der Offenheit eines Menschen für Gott, in welcher der Wille Gottes im Handeln und Denken dann zum Tragen kommen kann. Im Grunde ist nichts anderes notwendig im Advent, nichts anderes als die aufrichtige innere Bitte um sein Reich, weil man selber leidet an dieser Welt, weil einem graust vor den Verbrechen, die da  geschehen im Namen der Vernunft mit wissenschaftlich ausgefeilter Tötungstechnik  und im Namen einer Weltherrschaft. Dein Reich komme, wenn wir das nicht erbitten, was sollen wir dann mit ihm anfangen, wenn er wirklich kommt? Oder was sollen wir dann mit Weihnachten anfangen, wenn wir ihn gar nicht wollen? Aber was wollen wir denn selber? Wie können wir denn selber offener und bereiter werden für sein Ankommen? Ich habe vor kurzem einen Text gefunden mit hilfreichen Tipps für den Advent. Er lautet:

Lerne wegzulassen Meide große Massen, wo ein jeder rennt – das wäre dann Advent.

Lerne zuzulassen. Vergessnen in den Gassen mach ein Kompliment – das wäre dann Advent.

Lerne loszulassen, klingeln auch die Kassen, leer dich konsequent- das wäre dann Advent.

Lerne dich einzulassen, und Jesus mehr erfassen,  der dich kennt, - das wäre dann Advent.

Lern, dich überlassen, dich dem einzupassen, der dein Element – das wäre dann Advent.

 

Liebe Brüder und Schwestern!

Weglassen – zulassen - loslassen – einlassen - überlassen: Fünfmal lassen ein Adventprogramm. Um im Herzen weit zu werden, offen für Gottes Reich, können wir uns diese Haltungen zu eigen machen. Wir dürfen eine ruhige Stunde für den Herrn reservieren Und einfach ganz still  in einem Zimmer sitzen, vielleicht beim Adventkranz. Und sonst nichts erbitten als „Dein Reich komme“. Amen.

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