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Fr. 06.01.23

Fest des Herzens!

Mag. Maximilian Pühringer
Mag. Maximilian Pühringer
M.: 0676/88084811
E.: maximilian1985@gmx.com

Die Sterndeuter fanden das Kind und wurden in ihrem Herzen von übergroßer Freude erfüllt. Möge auch uns diese Freude innerlich erfüllen.

Predigt Epiphanie, 6.1.2023

Perikopen: Jes 60,1-6               Mt 2,1-12

 

Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!

Vor zwei Wochen haben wir Weihnachten gefeiert. Da habe ich unter anderem über die Schauseite des Weihnachtsfestes gepredigt, über die Krippenlandschaft mit dem Kind, das Kräfte zum Guten weckt und die Herzen der Menschen anrührt. Weihnachten ist das Fest des Herzens. Ich glaube mit diesem Zugang müssen wir uns auch einmal dem heutigen Evangelium annähern. Hier dürfen im Evangelium vier Typen vom Mensch ins Herz schauen und nachfragen, was in unserem Herzen wohnt.

 

Erstens: Das unruhige Herz der Sterndeuter. Die Weisen aus dem Morgenland hatten ein unruhiges, ein waches, ein suchendes Herz. Bevor sie sich mit ihren Füßen auf den Weg gemacht haben waren sie Pilger des Herzens. Sie waren von Innen her unterwegs auf der Suche nach etwas Größerem. Sie waren im Herzen unzufrieden mit dem, was die Welt bietet. Deshalb liefen sie dem Stern ins Ungewisse nach. Sind wir unruhig nach Gott? Sind wir auf der Suche?

 

Zweitens: Das gleichgültige Herz der Einwohner Jerusalems. Die Bürger von Jerusalem haben auch den Stern gesehen. Vielleicht haben sie ein wenig darüber gesprochen, aber dann waren sie wahrscheinlich so beschäftigt, dass sie den Stern, Stern sein ließen und das Ganze sie nicht wirklich berührt hat. „In den Dornen des Alltags,“ wie der Herr im Gleichnis vom Sämann sagt, ist das Ganze erstickt. Ja, es sind heute oft Gleichgültigkeit, Beschäftigungen und Sorgen des Alltags, die uns vom Wesentlichen, vom einzig Notwendigen ablenken. Etwas wesentlicher sollten wir wieder werden und das Licht des Sternes in unser Herz hereinleuchten lassen, wie es in einem Lied heißt: „Ei nun, güldnes Seelenlicht, komm herein und säume nicht. Komm herein, Jesu mein,leucht in meines Herzens Schrein.“

 

Drittens: Das gescheite, das supergescheite Herz der Schriftgelehrten. Sie wissen alles, können die Bibel auslegen. Doch es bleibt ein reines Wissen und wird keine Weisheit des Herzens. Das Vielwissen, so wichtig eine gute religiöse Bildung ist genügt nicht. Der heilige Augustinus sagt über diese Schriftgelehrten: „Sie sind wie Wegweiser, die an der Straße stehen, den richtigen Weg zeigen, aber selber stehen bleiben und nicht gehen.“  Bloßes Wissen, bloßer Verstand, eine rein rationale Glaubenserklärung ist immer zu wenig. Es geht darum vom Evangelium, von der Bibel her zu denken und so das eigene Leben zu beleuchten. Die Wissenschaft sagt uns viel, aber Stern wird sie nur, wenn das Herz offen ist. Vielleicht sollten zugeben, dass wir doch nicht in allen Bereichen so gescheit sind, vor allem, wenn es um das rechte Menschsein und Christsein geht.

 

Viertens: Das neidische Herz des Herodes. Es fürchtet um die Macht und hält keinen anderen neben sich aus. Das neidische Herz kann nicht mit Liebe sehen, sondern nur zerstören. Aber Gott ist nicht in die Welt gekommen, um zu zerstören, sondern um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Wer Neid in sich hat, zerstört in erster Linie sich selber. Baut nicht auf und dient dem Bösen.

 

Liebe Brüder und Schwestern!

So ist der heutige Tag auch ein besonderer Festtag des Herzens. Da ist das unruhige Herz der Sterndeuter. Es hat letztlich gesiegt über das gleichgültige Herz der Bewohner Jerusalems, das supergescheite Herz der Schriftgelehrten, und das neidische Herz des Herodes. Die Sterndeuter fanden das Kind und wurden in ihrem Herzen von übergroßer Freude erfüllt. Möge auch uns diese Freude innerlich erfüllen. Amen.

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