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So. 01.01.23

Das neue Jahr gestalten!

Mag. Maximilian Pühringer
Mag. Maximilian Pühringer
M.: 0676/88084811
E.: maximilian1985@gmx.com

Segnen, Geborenwerden und Finden. Mit diesen Tätigkeiten dürfen wir das neue Jahr anfüllen und so aktiv mitwirken an unserem Heil.

Predigt Neujahrstag, 1.1.2023

Perikopen: Num 6,22-27         Lk 2,16-22

 

Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!

Wir stehen am Beginn des neuen Jahres. Ich möchte drei Verben/Zeitwörter herausgreifen. Mit ihnen dürfen wir unsere Zeit gestalten. Dann kann es eine erfüllte Zeit werden.

 

Erstens: Segnen. In der Lesung haben wir den Segen des Aaron gehört: „Der Herr segne dich und behüte dich. Er lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig. Er wende dich dir zu und schenke dir Frieden.“ Segnen kommt vom Lateinischen „benedicere“ Gutes Sagen. Gutes sollen wir sagen in diesem Jahr. Und das Kind in der Krippe ist das gute, das beste, das allerbeste Wort, das der Gott in die Welt gesagt hat. Am Oktavtag von Weihnachten feiern wir den Gesegneten, der durch seine Mutter zu uns kommt. Maria bringt uns den Segen Gottes. Wo immer sie ist, kommt ihr Sohn. Wir sollen sie zur Mutter unseres Lebens machen, sie willkommen heißen, wie ihre Verwandte Elisabeth, die den Segen erkannte, der auf ihr war, und sagte: „Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.“ Diese Worte wiederholen wir jedes Mal im „Gegrüßet seist du Maria“. Wenn wir Maria Raum geben, werden wir gesegnet, und lernen auch zu segnen. Die Gottesmutter zeigt, dass man Segen empfängt, um ihn weiterzugeben. Maria hat empfangen, nicht zum Behalten, sondern zum Weitergeben. Sie, die Gesegnete, war ein Segen für alle, denen sie begegnete: für Elisabeth, für das Hochzeitspaar in Kana, für die Apostel im Abendmahlssaal. Wir sind berufen, zu segnen, im Namen Gottes Gutes zu sagen. Die Welt ist stark verschmutzt vom Schlechten, das man über andere, über die Gesellschaft, über sich selbst sagt. Verleumdung macht nur kaputt. Segen gibt Kraft für einen Neubeginn.

 

Zweitens: Geboren werden. Wir schauen auf den Neugeborenen in der Krippe. Gott ist geboren wie wir. Er kam nicht als Erwachsener, sondern als Kind. Er wurde von einer Frau zur Welt gebracht, nach neun Monaten. In Maria begann das Herz des Herrn zu schlagen. Von ihr bezog der Gott des Lebens seinen Sauerstoff. Maria verbindet uns mit Gott, denn in ihr hat Gott sich an uns und uns nie verlassen. Maria ist nicht nur die Brücke zwischen uns und Gott, sie ist mehr: Sie ist der Weg, den Gott gegangen ist, um uns zu erreichen, und der Weg, den wir gehen müssen, um ihn zu erreichen. Durch Maria begegnen wir Gott so, wie er es will: in Zärtlichkeit, in Vertrautheit, im Fleisch. Ja, denn Jesus wurde von einer Frau geboren und ist in aller Geduld herangewachsen. Wir sind nicht auf der Welt, um zu sterben, sondern um geboren zu werden und Leben zu ermöglichen. Die Gottesmutter lehrt uns, dass der erste Schritt, um dem, was uns umgibt, Leben zu geben, darin besteht, Liebende zu werden. Sie bewahrte, wie das Evangelium sagt, „alle diese Worte in ihrem Herzen.“ Das Gute kommt aus dem Herzen. Wie wichtig ist es, das Herz rein zu halten, das innere Leben zu bewahren, regelmäßig zu beten. Wie wichtig ist es Wertschätzung von Menschen und Dingen. Viel war vom Impfstoff in den letzten Jahren die Rede. Wir brauchen auch einen Impfstoff für das Herz. Und dieser Impfstoff ist die Sorge füreinander. Es wird ein gutes Jahr werden, wenn wir für andere sorgen.

 

Drittens: Finden. Die Hirten „fanden Maria und Josef und das Kind.“ Sie fanden eine einfache Familie. Dort fanden sie Gott. Aber wie stellten es die Hirten an, dass sie dieses unscheinbare Zeichen fanden? Sie wurden von einem Engel gerufen. Auch wir hätten Gott nicht gefunden, wenn wir nicht aus Gnade, aus Geschenk, gerufen worden wären. Wir hätten uns einen solchen Gott, der von einer Frau geboren wird, nicht vorstellen können, aber mithilfe seiner Gnade haben wir ihn gefunden. Und wir dürfen entdecken, dass sein Trost Hoffnung entzündet und seine Gegenwart Freude schenkt. Wir haben ihn gefunden, aber wir dürfen ihn nicht aus den Augen verlieren. Den Herrn findet man nicht ein für alle Mal. Er muss jeden Tag gefunden werden. Deshalb beschreibt das Evangelium die Hirten als Menschen, die immer auf der Suche, immer in Bewegung waren: „Sie eilten hin und fanden ihn, sie berichteten und kehrten zurück, sie rühmten und priesen Gott.“ Sie waren nicht passiv. Um Gnade zu empfangen, muss man aktiv bleiben.

 

Liebe Brüder und Schwestern!

Segnen, Geborenwerden und Finden. Mit diesen Tätigkeiten dürfen wir das neue Jahr anfüllen und so aktiv mitwirken an unserem Heil. Maria, unsere himmlische Mutter, mit der wir das Jahr beginnen, ist und bleibt die mächtigste Hilfe der Christen. Amen.

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