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Sa. 01.01.22

Maria unsere Begleiterin

Mag. Maximilian Pühringer
Mag. Maximilian Pühringer
M.: 0676/88084811
E.: maximilian1985@gmx.com

An der Hand der Mutter gehen wir in das neue Jahr. Maria ist unsere Begleiterin.

An der Hand der Mutter gehen wir in das neue Jahr. Maria ist unsere Begleiterin.

 

Predigtaufzeichnung

Perikopen:

Num 6,22-27                        Lk 2,16-21 

   

Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!

Mit einem marianischen Fest dürfen wir das neue Jahr beginnen, dem Hochfest der Gottesmutter Maria. Mutter Gottes sein, zeichnet Maria aus. Unter allen Titeln, die sie hat, ist das der Wichtigste. Der Sohn Gottes brauchte eine menschliche Mutter. Im heutigen Evangelium schauen wir nochmals in die Krippe hinein, sehen das Kind mit der Mutter Maria und mit dem heiligen Josef. Ich möchte am Neujahrstag Maria einen ganz neuen Titel wählen, und zwar „Begleiterin in der Pandemie.“ Das scheint mir angebracht. Vielleicht können wir sie alle in diesem Sinn als Begleiterin wählen, denn die Pandemie wird uns wohl und übel noch eine Zeit beschäftigen. „Maria Begleiterin in der Pandemie.“ Was macht sie hier spezifisch aus?

 

Erstens: Die Begleiterin in der Pandemie lehrt uns auf das Gemeinsame und Verbindende zu schauen. Wir erleben aktuell viel Eskalation im Großen und Kleinen. Maria eskaliert nicht, sie deeskaliert. Denken wir an die Hochzeit zu Kana, als der Sohn sie anfährt: „Was willst du von mir Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.“ Maria hätte Jesus auch zurechtweisen können: „Sohn, ich bin deine Mutter, wie redest du mit mir?“ Sie tut es nicht. Sie lässt nichts eskalieren. Und wenn ich daran denke, was Maria alles an Schweren erlebt hat, aber uns die Heilige Schrift nie sagt, dass sie dramatisiert hätte, so ist sie wirklich eine vorbildliche Begleiterin für diese Zeit. Der Umgangston, die Art und Weise miteinander umzugehen ist sehr rau geworden. Wir brauchen den Blick auf das Verbindende und wirklichen Neuanfang.

 

Zweitens: Die Begleiterin in der Pandemie zeigt uns die Weisheit des Herzens. Im unbefleckten Herzen Mariä hat der heilige Geist Platz gefunden. In verschiedenen Situationen ihres Lebens hat sie weise reagiert. Bei der Hochzeit zu Kana tritt sie demütig zurück und spielt nicht die erste Geige. Am Kreuz bleibt sie mutig stehen, weil sie nichts von ihren Sohn wegbringen kann. Und als der Engel mit dieser unglaublichen Botschaft zu ihr kommt, lässt sie sich darauf ein. Sich zurücknehmen können, mutig stehen bleiben, wenn es nötig ist, und sich einfach auf Gottes Wege einlassen, im Wissen, dass seine Wege oft nicht die unseren sind, das kennzeichnet Maria. Diese Haltung brauchen wir in der Pandemie in der wir viel Anderes sehen: Selbsternanntes Expertentum, mutlose Resignation, fehlende Bereitschaft zum Mitgehen eines gemeinsamen Weges etc.

 

Drittens: Die Begleiterin in der Pandemie regt uns an über das Leben Jesu nachzudenken. Viele Krisenzeiten der Geschichte haben Menschen veranlasst sich Gott neu zu zuwenden und sich wirklich zu bekehren. Krisenzeiten haben oft auch religiöse Praxis und Vertiefung angehoben. Die Coronapendemie hat das Gegenteil bewirkt, das Fernbleiben vom Gottesdienst ist noch salonfähiger geworden. Was tut Maria? Sie bewahrt im Herzen und denkt darüber nach. Sie denkt nach über all das, was Gott ihr zugetraut und gleichsam auch zugemutet hat. Sie denkt nach über die vielen Rätsel, die ihr das Leben und Wirken ihres Sohnes aufgegeben hat. Sie denkt, als sie den toten Sohn in Armen hielt. Und dann waren sicher auch die Ereignisse von Ostern, von der Himmelfahrt des Sohnes und von Pfingsten, die ihr viel Stoff zum Nachdenken gaben. Maria bewahrt im Herzen und denkt nach. Dadurch wird sich manches in ihrem Leben zusammengefügt haben und wird manches fruchtbar geworden sein. Lange Zeit war die Verkündigung des Glaubens eng mit dem Gesetz der Fruchtbarkeit verbunden. Jeder Pfarrhof hatte eine eigene Landwirtschaft. Dabei machten die Pfarrer wohl folgende Beobachtung. Manche Tiere sind Wiederkäuer. Sie können eine unverdauliche Rohfaser wiederkäuen und in Produkte wie Milch oder Fleisch umwandeln. Ähnlich war Maria. Sie hat die Geschichte mit ihrem Sohn immer und immer wiedergekäut. Diese Vertiefung in Gott hinein hat ihr Halt gegeben. Das gibt auch uns halt, weil wir trotz allem wissen, dass wir von Gott gewollt sind. Vieles hängt vom Gottvertrauen ab.

 

Liebe Brüder und Schwestern!

An der Hand der Mutter gehen wir in das neue Jahr. Maria ist Begleiterin im der Pandemie. Ich wünsche uns, dass wir sie so erfahren und liebgewinnen, damit wir uns auf das Verbindende besinnen, damit wir von ihr die Weisheit des Herzens lernen, und damit wir über das Leben Jesu nachdenken und wir so neue Menschen werden. „Heilige Maria, Begleiterin in der Pandemie, bitte für uns.“ Amen.

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