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So. 21.11.21

Christus König

Mag. Maximilian Pühringer
Mag. Maximilian Pühringer
M.: 0676/88084811
E.: maximilian1985@gmx.com

„Mein Königtum ist nicht von dieser Welt“. „Ich bin dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege.“

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Offb 1,5b-8            Joh 18,33b-37

Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!

Christkönig, geradezu triumphal, Christus, König, Herrscher des Himmels und der Erde. Und dann dieses Evangelium. Es führt zum Karfreitag. Ein Irrtum? Christus vor Pilatus, scheint ein Gegensatz zu sein. Ist es jedoch nicht. Das Evangelium führt uns dorthin, was das Königtum Christi ausmacht. In diesem kurzen Dialog mit Pontius Pilatus, spricht er: „Mein Königtum ist nicht von dieser Welt“. „Ich bin dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege.“ Drei Aussagen über das Königtum Jesu.

 

Erstens: Das Königtum Christi ist nicht von dieser Welt. Das ist Aussage, was das Königtum Jesu nicht ist. Das Königtum Christi wird von allen Herrschaften der Welt unterschieden. Es ist kein Königtum, das auf Gewalt, oder auf äußerer Macht beruht. Es ist kein politisches System. Das Königtum Christi ist nicht von dieser Welt. Das bedeutet auch, dass das Königtum Christi keine Demokratie ist. Es ist nicht vom Willen des Volkes, von unserem Willen, abhängig, sondern von Gottes Willen. Und folglich ist für dieses Königtum kein Kriterium, dass es mehrheits– oder anschlussfähig sein muss. Nein, das Königtum Christi gehorcht anderen Gesetzen als jenen, die wir in der Welt haben. Und das stellt mir die Frage: Worauf baue ich? Auf diesem Ansehen, was für uns so selbstverständlich geworden ist? Oder wirklich auf das Königtum Christi, was nicht von dieser Welt ist? Darf Christus in mir herrschen? Ist mein Herz sein Herrschaftsbereich? Wir sind oder müssen wir sagen, wir waren, es in Österreich, noch dazu unserem katholischen Mühlviertel ein wenig verwöhnt. Es konnte die Illusion durch die Volkskirche, die nach dem zweiten Weltkrieg besonders aufgeblüht ist, entstehen, dass auch das Königtum Christi in dieser Welt total anerkannt ist. Dass es normal ist, katholisch zu sein und man uns eigentlich zustimmt. Doch, dies ist eine Versuchung die Wirklichkeit zu verzerren. Machen wir uns nichts vor: Christus herrscht in dieser Welt vom Kreuz herab. Und wir müssen uns daran gewöhnen, dass das Königtum Christi nicht immer Anerkennung erfährt, dass es nicht mehrheitsfähig ist, dass es nicht anschlussfähig ist, dass wir nicht gelobt werden für das, was wir glauben, tun und bekennen. Dennoch ist dieses Königtum, das einzig Bleibende.

 

Zweitens: Das Königtum Christi ist die Wahrheit. „Ich bin dazu in die Welt gekommen für die Wahrheit Zeugnis abzulegen.“ Wahrheit ist nicht das, was wir Menschen erfinden, sondern was wir vorfinden. Wahrheit ist nicht Produkt meines Verstandes, auch wenn sie viele ihre Halb- und Teilwahrheiten zurechtlegen, sondern es ist die Wirklichkeit, der ich mich zu öffnen versuche. Da gibt es einerseits die Wirklichkeit, die uns im Glauben zu erkennen möglich ist, weil sich Gott uns gezeigt hat in der Geschichte. Zum Beispiel: Dass wir einen dreifaltigen Gott haben, den Schöpfer des Himmels und der Erde; dass sein Sohn in die Welt kam, der gekreuzigt wurde und der von den Toten auferstand. Aber es gibt andererseits auch die Wirklichkeit, die wir mit unserem gesunden Menschenverstand, der mit mitunter in unserer Zeit teilweise sehr ausgeschaltet vorkommt, erkennen können. Beispielsweise, dass der Mensch eine Würde hat. Natürlich wissen wir als Gläubige, dass der Mensch göttliche Würde besitzt, und als Mann und Frau geschaffen wurde. Dieses Mann und Frau Sein ist keine Erfindung des Menschen, sondern in der Schöpfung vorgegeben. Wenn ich hier ein wenig stehen bleiben darf, so ist dies eigentlich eine selbstverständliche Wahrheit, die aber immer mehr in Frage gestellt wird, durch verschiedene Verdrehungen. Das ist eine Verdrehung der Wirklichkeit! Frau sein und Mann sein, das sind Grundkonstanten des Lebens, die unser Leben bereichern. Sie sind füreinander da, ergänzen einander, so dass Frau und Mann eine Verbindung eingehen können, die fruchtbar ist. Papst Franziskus hat in einer Ansprache Folgendes formuliert: „Es herrscht eine gewisse Weltlichkeit vor. Die Weltlichkeit verformt die Seelen. Sie erstickt das Bewusstsein für die Wirklichkeit. Ein verweltlichter Mensch lebt in einer Welt, die er sich selbst geschaffen hat. Er umgibt sich gleichsam mit abgedunkelten Scheiben, um nicht nach außen zu sehen“. Lassen wir uns nicht von dieser Weltlichkeit gefangen nehmen, sondern die Fenster für die Wahrheit öffnen! Seien wir offen für die Offenbarung Gottes und für das, was uns der gesunde Menschenverstand sagt. Glaube und Vernunft gehören zusammen. Und Glaube und Wahrheit gehören zusammen.

 

Drittens: Das Zeugnis des Königtums Christi. „Ich bin dazu gekommen für die Wahrheit Zeugnis abzulegen“. Zeugnis, das ist mehr als reden, und geredet wird ja viel. Zeugnis bedeutet, dass das, was ich sage durch mein Leben gedeckt ist. Dass ich mit allen Kräften versuche, das mit meinem Leben zu unterschreiben, was ich mit meinem Mund bekenne. Christus hat die Wahrheit gebracht. Er hat sie verkündet, bis an das Kreuz getragen, sogar bis in die Auferstehung hinein. Zeugnis bedeutet das Zusammenstimmen des Lebens und Glaubens: authentisch sein, echt sein. Wir müssen die Einheit des Lebens anstreben, die eben auf das Bekenntnis des Lebens und der Worte baut. Nehmen wir immer wieder auch an den vielen Heiligen, den Glaubenszeugen, Maß und versuchen wir uns mit Leib und Seele hinter unseren Glauben zu stellen und so Zeugnis für die Wahrheit abzulegen. Wenn wir uns um diese Einheit des Lebens bemühen, dann wird unser Zeugnis kraftvoll, dann wird es froh und authentisch sein.

 

Liebe Brüder und Schwestern!

Christus der Sieger, Christus der König, Christus der Herr in Ewigkeit, so ist es. Sein Königtum ist aber nicht von dieser Welt: es ist auf der Wahrheit und dem Zeugnis gegründet. Es baut darauf, dass wir zu diesem Königtum Ja sagen. Sagen wir dies heute erneut. Amen.

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