Montag 17. Dezember 2018

anstoß gruber

symposium der privaten pädagogischen hochschule der diözese linz

 

 

Der oberösterreichische Pädagoge und Priester Dr. Johann Gruber wurde am 7.4.1944 im Konzentrationslager Gusen vom Lagerleiter Seidler gefoltert und ermordet. Selbst während seiner Zeit im KZ organisierte er die Betreuung von Kindern und Jugendlichen und nutzte seine Position für den Aufbau einer geheimen Hilfsorganisation.

Anlässlich des 75. Todestages werden in Impulsreferaten und Workshops vier zentrale Aspekte dieser „anstößigen“ Persönlichkeit thematisiert:

  • Die theologische Auseinandersetzung mit Gruber setzt bei seinem Handeln an und beleuchtet den religiösen Aspekt seines Lebens und Martyriums.
  • Aus einer historisch-politischen Perspektive wird die Frage nach dem Widerstandscharakter seines Handelns gestellt.
  • Der kulturelle Zugang zum Leben und zur Wirkung Grubers wird in der literarischen Verarbeitung sichtbar.
  • Die pädagogische Vermittlung bedenkt, übersetzt und entfaltet den „Anstoß Gruber“ ins Heute.

Referent/-innen und Workshopleiter/-innen:

Thomas Baum, Christian Dürr, Maria Ecker-Angerer, Christoph Freudenthaler, Bernhard Mühleder, Thomas Schlager-Weidinger, Florian Schwanninger, Andreas Telser.

 

In der abschließenden Podiumsdiskussion mit Thomas Baum, Wolfgang Mohringer, Gabriele Eder-Cakl, Franz Froschauer, Johann Gmeiner und Helmut Wagner werden unterschiedliche Sichtweisen zum Theaterstück und zur Bedeutung der Person Johann Grubers diskutiert.

 

Das Symposium wird durch kreative und spirituelle Impulse von Franz Froschauer, Kohelet 3 und Monika Weilguni ergänzt. Bischof Manfred Scheuer und Rektor Franz Keplinger haben ihre

Anwesenheit zugesagt.

 

Anmeldung (bis 14.12.2018) per Mail an: anstoss.gruber@ph-linz.at oder über PH-online zu FFD19SL083

Informtion Tel.: +43 732 77 26 66 4601 (Christoph Freudenthaler)

Auf Ihr Kommen freut sich das Projektteam:

Maria Ecker-Angerer, Rudi Haunschmied, Bernhard Mühleder, Christoph Freudenthaler und Thomas Schlager-Weidinger P.S. Kurz vor der Veranstaltung erhalten Sie ein detailliertes

Programm.

 

Information Tel.: +43 732 77 26 66 4601 (Christoph Freudenthaler)

+43 732 77 26 66 4755 (Thomas Schlager-Weidinger)

 

„Der Fall Gruber“

Österreich Tournee

 

Das Theaterstück wurde speziell für Kirchen als Spielort konzipiert. Nach den fulminanten Erstaufführungen im Linzer Mariendom wird „Der Fall Gruber“ ab Herbst 2017 auf Tournee gehen und kann für Kirchen in Österreich gebucht werden.

 

 

Freitag, 28.9.2018, 19.30 Uhr, Neuhofen an der Krems, Pfarrkirche

 

Freitag 5.10.2018, 19.30 Uhr Basilika Mondsee

 

Donnerstag, 11.10.2018, 19.30 Uhr Pfarrkirche Gaspoltshofen

 

Montag, 15.10.2018 Wels, Minoritenkirche

 

Donnerstag, 18.10.2018, 19.30 Uhr Guntramsdorf Kirche Neuguntramsdorf

 

Sonntag, 21.10.2018, 19.30 Uhr, Pfarrkirche Grieskirchen

 

Sonntag, 28.10.2018, 18.00 Uhr, St. Valentin, Pfarrkirche Langenhart

 

Sonntag, 4.11.2018, 19.30 Uhr, Pfarrkirche Gunskirchen

 

Sonntag, 11.11.2018, 18.00 Uhr Pasching, Pfarrkirche


Sonntag, 18.11.2018, 19.00 Uhr Ried im Innkreis, Riedbergkirche

 

Info und Kontakt:

Franz Froschauer
Regisseur und Schauspieler
Tel: (+43) 0664 3833726
Mail: franz.froschauer@aon.at

 

Pressespiegel zur Premiere des Stücks "Der Fall Gruber"

 

 

Beitrag im ORF (Orientierung):

 

 

 

Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018

 

Am Sterbetag von Johann Gruber lud die Plattform Johann Gruber zu einer Gedenkwanderung ein. Dabei wurde die Bedeutung der Ruine Spilberg im Zusammenhang mit dem KZ Gusen beleuchtet. Bei den Ausgrabungen im Umfeld der Ruine dürfte auch Johann Gruber mitgewirkt haben.

 

Anschließend wanderten wir bis zum Memorial in Gusen. Hier fand eine Gedenkfeier mit musikalischer Umrahmung statt, außerdem wurde Texte von Überlebenden welche sich auf Gruber beziehen gelesen.

 

Danke für die Teilnahme, hier findet ihr noch einige Fotos:

 

Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018
Gedenkfeier Johann Gruber am 4. April 2018

Menschenrechtesymposium

9. bis 12. November 2017

 

9. BIS 12. NOVEMBER 2017
IN DER BEWUSSTSEINSREGION
MAUTHAUSEN – GUSEN – ST. GEORGEN

 

Die Bewusstseinsregion ergreift die Verantwortung, mit dem Menschenrechtesymposium als jährlich wiederkehrende Veranstaltung zum Erhalt und vor allem zur Einhaltung der Menschenrechte voranzuschreiten. Die Zeit ist reif, etwas zu unternehmen …

 

Das denken auch viele prominente Teilnehmer/innen aus Kultur und Politik:
Univ. Prof. Dr. Manfred Nowak, Anna Müller-Funk,
Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte;
Christoph Mayer, Audioweg Gusen;
EU-Abgeordneter Dr. Josef Weidenholzer;
Hans Gerhard Zeger, ARGE Daten; Hans Peter Graß,
Friedensbüro Salzburg; Referenten von SOS Menschenrechte;
Franz Froschauer, Schauspieler;

 

Die Zeit ist reif für uns alle …
Mit Veranstaltungen für alle Generationen:
Workshops, Diskussionen, Konzerte, Lesungen,
Poetry Slam, Rundgänge bei Gedenkstätten
und Audioweg, Menschenrechte zum Mitnehmen …

 

Einfach kommen, mitmachen und auch etwas nach
Hause mitnehmen!


Mehr Information zum Programm auf
www.menschenrechtesymposium.eu

„Der Fall Gruber“ berührte im Linzer Mariendom

Bis auf den letzten Platz ausverkauft war die Uraufführung des Theaterstücks „Der Fall Gruber“ von Thomas Baum am 24. Juni 2017. Die Bühne: der leergräumte Altarraum des Linzer Mariendoms. Mehr als 400 BesucherInnen erlebten eine bewegende Inszenierung von Franz Froschauer, der mit seiner Darstellung von Johann Gruber tief beeindruckte.


Die Lebensgeschichte des Priesters und Reformpädagogen Johann Gruber, die von folgenreichen Konflikten mit den Obrigkeiten gekennzeichnet war und tragisch im KZ Gusen endete, wurde als Theaterstück „Der Fall Gruber“ am 24. und 25. Juni 2017 im Linzer Mariendom auf die Bühne gebracht – und war restlos ausverkauft.

 

Franz Froschauer als Johann Gruber im historisch einzigartigen Ambiente des Linzer Mariendoms.
Lagerleiter Seidler (Alois Kreuzwieser) bei der brutalen Tötung Grubers am Karfreitag 1944.
Johann Gruber wehrt sich verzweifelt gegen die Anschuldigungen.
V. l.: Josef Baumgartner, der Gruber verleumdet hat (Andreas Puehringer), Schwester Pacifica (Tanja Jetzinger) und Johann Gruber (Franz Froschauer)

 

Franz Froschauer als Johann Gruber

Theaterstück „Der Fall Gruber“: Uraufführung im Linzer Mariendom

Die Lebensgeschichte des Priesters und Reformpädagogen Johann Gruber, die immer in Konflikt mit den Obrigkeiten stand und im KZ Gusen endete, wird als Theaterstück „Der Fall Gruber“ am 24. und 25. Juni 2017 im Linzer Mariendom auf die Bühne gebracht. 

"Der Fall Gruber"

Theaterstück von Thomas Baum

 

 

Wo: Mariendom Linz

 

Wann: Samstag, 24.06.2017, 20:30 Uhr

            Sonntag, 25.06.2017, 20:30 Uhr

 

Der oberösterreichische Priester und Reformpädagoge Johann Gruber zählt zu den bedeutendsten Widerstandskämpfern Österreichs. Er trat konsequent für Schwächere ein und wollte verändern und erneuern. Dafür wurde er im politischen und kirchlichen Umfeld der Zwischenkriegszeit und des Nationalsozialismus nicht belohnt, sondern angefeindet und verurteilt.

Dennoch vertrat der begnadete Lehrer von Waisenkindern und Jugendlichen unbeirrbar seine Überzeugungen. Im  KZ Gusen trieb er sein Engagement auf die Spitze. Er setzte dabei mit beispiellosem Einsatz sein eigenes Leben aufs Spiel.

 

Ein Theaterstück des Schriftstellers und Drehbuchautors Thomas Baum.

Nach einer Biografie des Historikers und Verlegers Helmut Wagner.

 

Inszeniert und in der Titelrolle mit Regisseur und Schauspieler Franz Froschauer.

Musik von Peter Androsch

Mit Katharina Bigus, Franz Froschauer, Tanja Jetzinger, Alois Kreuzwieser, Anna Valentina Lebeda, Andreas Pühringer

 

Initiiert und veranstaltet vom Verein Plattform Johann Gruber in Kooperation mit dem Mariendom Linz und der Linzer Kirchenzeitung.

 

Die Aufführungen finden kurz vor der Neugestaltung des Innenraumes im einzigartigen Ambiente des leergeräumten Linzer Mariendomes statt.

 

 

Die Eintrittskarten (€ 29,-) sind im Domcenter Linz oder unter www.oeticket.com zu erhalten (10% Ermäßigung für Abonnenten der Linzer Kirchenzeitung und für Inhaber der AK Leistungskarte im Domcenter Linz, Herrenstraße 36, Tel. 0732/946100).

Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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Postfach 251
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