Dienstag 25. Juli 2017

„Der Fall Gruber“

Österreich Tournee

 

Das Theaterstück wurde speziell für Kirchen als Spielort konzipiert. Nach den fulminanten Erstaufführungen im Linzer Mariendom wird „Der Fall Gruber“ ab Herbst 2017 auf Tournee gehen und kann für Kirchen in Österreich gebucht werden. Termine in Vöcklabruck (21. September 2017), Schwanenstadt (22. Oktober 2017) und St. Georgen an der Gusen (9. November 2017) sind bereits fixiert.

 

Info und Kontakt:

Franz Froschauer
Regisseur und Schauspieler
Tel: (+43) 0664 3833726
Mail: franz.froschauer@aon.at

 

Pressespiegel zur Premiere des Stücks "Der Fall Gruber"

 

 

 

„Der Fall Gruber“ berührte im Linzer Mariendom

Bis auf den letzten Platz ausverkauft war die Uraufführung des Theaterstücks „Der Fall Gruber“ von Thomas Baum am 24. Juni 2017. Die Bühne: der leergräumte Altarraum des Linzer Mariendoms. Mehr als 400 BesucherInnen erlebten eine bewegende Inszenierung von Franz Froschauer, der mit seiner Darstellung von Johann Gruber tief beeindruckte.


Die Lebensgeschichte des Priesters und Reformpädagogen Johann Gruber, die von folgenreichen Konflikten mit den Obrigkeiten gekennzeichnet war und tragisch im KZ Gusen endete, wurde als Theaterstück „Der Fall Gruber“ am 24. und 25. Juni 2017 im Linzer Mariendom auf die Bühne gebracht – und war restlos ausverkauft.

 

Franz Froschauer als Johann Gruber im historisch einzigartigen Ambiente des Linzer Mariendoms.
Lagerleiter Seidler (Alois Kreuzwieser) bei der brutalen Tötung Grubers am Karfreitag 1944.
Johann Gruber wehrt sich verzweifelt gegen die Anschuldigungen.
V. l.: Josef Baumgartner, der Gruber verleumdet hat (Andreas Puehringer), Schwester Pacifica (Tanja Jetzinger) und Johann Gruber (Franz Froschauer)

 

Franz Froschauer als Johann Gruber

Theaterstück „Der Fall Gruber“: Uraufführung im Linzer Mariendom

Die Lebensgeschichte des Priesters und Reformpädagogen Johann Gruber, die immer in Konflikt mit den Obrigkeiten stand und im KZ Gusen endete, wird als Theaterstück „Der Fall Gruber“ am 24. und 25. Juni 2017 im Linzer Mariendom auf die Bühne gebracht. 

"Der Fall Gruber"

Theaterstück von Thomas Baum

 

 

Wo: Mariendom Linz

 

Wann: Samstag, 24.06.2017, 20:30 Uhr

            Sonntag, 25.06.2017, 20:30 Uhr

 

Der oberösterreichische Priester und Reformpädagoge Johann Gruber zählt zu den bedeutendsten Widerstandskämpfern Österreichs. Er trat konsequent für Schwächere ein und wollte verändern und erneuern. Dafür wurde er im politischen und kirchlichen Umfeld der Zwischenkriegszeit und des Nationalsozialismus nicht belohnt, sondern angefeindet und verurteilt.

Dennoch vertrat der begnadete Lehrer von Waisenkindern und Jugendlichen unbeirrbar seine Überzeugungen. Im  KZ Gusen trieb er sein Engagement auf die Spitze. Er setzte dabei mit beispiellosem Einsatz sein eigenes Leben aufs Spiel.

 

Ein Theaterstück des Schriftstellers und Drehbuchautors Thomas Baum.

Nach einer Biografie des Historikers und Verlegers Helmut Wagner.

 

Inszeniert und in der Titelrolle mit Regisseur und Schauspieler Franz Froschauer.

Musik von Peter Androsch

Mit Katharina Bigus, Franz Froschauer, Tanja Jetzinger, Alois Kreuzwieser, Anna Valentina Lebeda, Andreas Pühringer

 

Initiiert und veranstaltet vom Verein Plattform Johann Gruber in Kooperation mit dem Mariendom Linz und der Linzer Kirchenzeitung.

 

Die Aufführungen finden kurz vor der Neugestaltung des Innenraumes im einzigartigen Ambiente des leergeräumten Linzer Mariendomes statt.

 

 

Die Eintrittskarten (€ 29,-) sind im Domcenter Linz oder unter www.oeticket.com zu erhalten (10% Ermäßigung für Abonnenten der Linzer Kirchenzeitung und für Inhaber der AK Leistungskarte im Domcenter Linz, Herrenstraße 36, Tel. 0732/946100).

Solidaritätspreis der Linzer Kirchen Zeitung

 

Am 15. Mai 2017 wurde der Papa Gruber Kreis und der Verein Plattform Johann Gruber mit dem Solidaritätspreis der Linzer Kirchen Zeitung ausgezeichnet. In der Laudatio, der Begründung dafür heißt es:

 

„Papa Gruber Kreis“ und „Plattform Johann Gruber“

 

Vor zehn Jahren wurde in der Pfarre St. Georgen an der Gusen der „Papa Gruber Kreis“ und etwas später der Verein „Plattform Johann Gruber“ gegründet. Das Ziel war und ist, das Gedenken an die Opfer des Konzentrationslagers Gusen wachzuhalten und die Person Johann Gruber in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Der Priester und Pädagoge wurde wegen Widerstands gegen den Nationalsozialismus verhaftet. Im Konzentrationslager Gusen setzte er sein Leben für Mithäftlinge aufs Spiel. 1944 wurde er zu Tode gefoltert.

Johann Gruber steht stellvertretend für viele aufrechte Menschen, die es verdienen, in unserer Erinnerung zu bleiben“, davon sind die Mitglieder des „Papa Gruber Kreises“ und des Vereins überzeugt. Sie haben Bücher und Unterrichtsmaterialien veröffentlicht, Veranstaltungen organisiert und ein umfassendes Kunstprojekt umgesetzt. Ein juristisches Verfahren wurde eingeleitet und das Nazi-Urteil gegen Johann Gruber aufgehoben. Im kommenden Juni wird im Linzer Mariendom das Theaterstück „Der Fall Gruber“ uraufgeführt. Die Mitglieder setzen sich für eine fruchtbare Erinnerungskultur ein, die Toleranz und Zivilcourage fördert. Dafür werden sie mit dem Solidaritätspreis 2017 ausgezeichnet.

 

 

„DER SOHN DES TEUFELS“ Zeitzeugengespräch und Lesung

Freitag, 7. April 2017 19 Uhr, Volksschule Langenstein. Erstmals direkt am „Ort des Geschehens“

 

Zeitzeugengespräch und Autorenlesung bei welcher der Sohn des ehemaligen Lagerkommandanten von Gusen, Walter Chmielewski, anwesend sein wird. Diese Veranstaltung der Plattform Johann Gruber in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Langenstein ist einerseits ein informativer, gleichzeitig aber auch sehr emotionaler Beitrag zum Gedenken an die Opfer der (regionalen) NS-Geschichte.

Das Besondere an dieser Veranstaltung: der Inhalt des Buches spielt direkt in der Vergangenheit unserer Region. Es geht um das Konzentrationslager Gusen und um die mörderischen Verstrickungen von Kommandant Karl Chmielewski. Dessen Sohn Walter Chmielewski, der das zugrunde liegende Erinnerungsarchiv geschaffen hat, wird dabei persönlich anwesend sein und für Gespräche zur Verfügung stehen!

 

Theaterstück EICHMANN von Rainer Lewandowski

Freitag, 10. Februar 2017, 20.00 Uhr Aktivpark St. Georgen an der Gusen. Veranstaltet von der Plattform Johann Gruber in Kooperation mit der Marktgemeinde St. Georgen an der Gusen

 

Nach seiner Entführung aus Argentinien begann am 29. Mai 1960 in Jerusalem das Verhör des ehemaligen SS-Obersturmbannführers Adolf Eichmann durch den israelischen Polizeihauptmann Avner Werner Less. Sie haben 275 Stunden lang miteinander gesprochen. Die Verhöre wurden auf Tonband aufgenommen und anschließend abgeschrieben. Es gibt 3564 Seiten Protokoll. Eichmann berichtet von seinem Leben in Linz und Umgebung, seiner Wiener, Prager und Berliner Zeit.

Das Stück zeigt wie und was Adolf Eichmann aussagt. Der Zuschauer nimmt die Position des Gegenübers ein. Begleitet wird Eichmanns Aussage von einer Gruppe Menschen, die chorisch das historische Gegengewicht verkörpern: Das Textmaterial besteht aus nüchternen Fakten bis hin zu emotional tief berührenden Passagen aus Berichten und Zeugenaussagen. Der Chor begleitet, unter- oder widerlegt das von Eichmann Gesagte. Er ist der Alptraum, der Eichmann verfolgt.

Eichmann: Franz Froschauer

 

PRESSESTIMMEN:

 

Ein Prozess, selbst jener gegen den kaltblütigen Nazi- Beamten und Judenvernichtungslogistiker Otto Adolf Eichmann, darf kein großes Tingeltangel sein. Er verlangt Sachlichkeit, Stille und mehr Kummer als Zorn…Dass der Abend seine Wirkung aus Bedächtigkeit ziehen kann liegt an der Schauspielkunst von Franz Froschauer….

Peter Grubmüller OÖN

 

Franz Froschauer ist eine Klasse für sich. Er spielt meisterlich den Massenmord Organisator, der übrigens seine Kindheit in Linz verbracht hat. Froschauer schlüpft in Eichmanns ungeheuerliche Normalität, in seine Unberührtheit angesichts des Sterbens und seine Ergebenheit gegenüber seinem Arbeitgeber.

Elisabeth Rathenböck KRONEN ZEITUNG

 

Packend in der konzentrierten Inszenierung von Georg Mittendrein ist vor allem die beklemmende Darstellung durch den oö. Schauspieler Franz Froschauer

Andreas Hutter, NEUES VOLKSBLATT

Downloads:

Folder (PDF)

Update am 2.3.2017: Veranstaltungsfotos hinzugefügt

 

 

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